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Monatsarchiv: Juli 2010

Etwas Wunderbares, um euern Abend zu erheitern.

Unbedingt anschauen. Tränen laufen :-) DANKE, RAINER S. !

I’ll see you in hell – Pachelbel

 
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Geschrieben von - 30. Juli 2010 in Alltag, Grußworte

 

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“Warum kommt da jetzt solche Musik?”

Dies fragte Hannes soeben, als wir in trauter Runde auf der Couch saßen und wie jeden Freitag “Elefant, Tiger & Co.” schauten. Da wurde gezeigt/ angedeutet, daß ein Lippenbar eingeschläfert werden musste, da er durch einen Sturz einen massiven Knochenbruch erlitten hatte. Gesagt wurde es nicht, nur, daß “man ihm große Qualen ersparen wollte”. Das verstehen ja (kleine) Kinder nicht so  wirklich.

Aber als dann Streicher in moll erklangen, wurde der Große stutzig. Er stellte uns eben die Überschriftsfrage. Und als ich dann einfach klipp und klar sagte, daß der Bruder jetzt tot ist, weil er den Unfall hatte, dann war natürlich die Bestürzung groß. Ungefähr 10 Sekunden lang. Dann gab es nur noch Faszination und von Florian einhundert Fragen. :-)

Ich fand es sehr interessant, daß nur durch die Musik dem Großen klar wurde, daß hier etwas passiert sein musste.

*klugeskind*

Grüße! Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 30. Juli 2010 in Alltag

 

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“Na, was haben wir denn?” – “Einen Fremdkörper im linken Ohr.” – “Aaahja, das Fremdkörperalter…”

Dies ist ein Originaldialog zwischen mir und meinem (nunmehr) HNO- Arzt, während ich ein brüllendes Töchterlein auf meinem Arm bändige.

Aber fangen wir vom Anfang an.

Heute morgen um 5 Minuten nach 8 Uhr betrat ich die Praxis meines Kinderarztes, um “nur mal schnell” die Tauglichkeitsuntersuchung von Anna für den Kindergarten durchführen zu lassen. Nebenbei hatte ich auch den Florian dabei, der fiebert mal wieder. Und da ich eh den Termin hatte, kam der kurzerhand mit.

Als ich, zwei Tilda Apfelkern- Geschichten und unzählige Motorikschleifenumdrehungen später mit den beiden das Wartezimmer betrat, war die Stimmung heiter bis wolkig. Anna also nackig machen, Florian beim Ausziehen helfen. Anna wurde gewogen, gemessen, abgehorcht, Floris Fiebergeschichte zum Xten Mal aufgenommen.

Anna wurde in die Ohren geschaut—

Arzt: “Da steckt was drin.”

ich: “Wie  bitte?”

Arzt: “Im Ohr, da steckt ein Fremdkörper drin, grünlich, rund.”

ich: “Nein. Echt jetzt? Das haben die Jungs NIE gemacht!” (Diesen Satz wiederholte ich völlig unnötigerweise mindestens 5 mal.)

Arzt: “Ja, und recht tief, ich kann das mal versuchen, aber ich denke, da werden Sie zu einem Ohrenarzt gehen müssen.”

ich: “Okaaay.”

Einen erfolglosen Schlingenversuch und zwei Impfspritzen später (sie brüllte ja eh und lag einmal) zog ich also Madame an, Florian auch, und wir machten uns auf den Weg zum empfohlenen Ohrenarzt. Dieser wurde wie folgt beschrieben :

“Hm, ich warne Sie mal vor, er ist ein wenig… wunderlich. Fachlich ein Ass, aber er ist nicht so, wie er auf den ersten Blick scheint.”

—–OKAAAYYYYYYY… ——-

Ich zückte das Telefon und rief daheim an:

ich: “Hallo Hase, wir sind raus aber noch nicht fertig.”

Hase: “Hä?”

ich: “Bin auf dem Weg zum Ohrenarzt, die Anna hat was im Ohr stecken!”

Hase: “NEIN!”

ich: “Doch!”

Hase: “Nein! Die Jungs haben sowas NIE gemacht!” (hehehehehehe)

Den besagten Ohrenarzt fanden wir auf Anhieb, was für mich ein wahres Wunder ist. Von meiner Phobie vor HNO Praxen und den abscheulichen Gerätschaften, die für mich blanke Folterinstrumente sind, möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, nur soviel, daß zu dem brüllenden Annakind und dem mit 39°C fiebernden Florikind nun auch noch eine sich unwiderruflich steigernde Übelkeit in mir breit machte.

Die Praxis ist, wie man sich eine HNO Praxis im Plattengebiet vorstellt: Optimiert auf ältere Leute.  Beige Strukturtapete, Wartezimmerstühle mit lavendelfarbenen Metallgestänge und beigen Sitzpolstern, an den Wänden in Kopfhöhe seltsame graue Bretter, wahrscheinlich, damit der Haarfestiger keine Flecken an der Tapete hinterlässt. Blumenbänke mit kränkelnden Madagaskarpalmen und einem opulenten Kunstblumengesteck an der beigefarbenen Rezeption.

Die Empfangsschwester war sehr freundlich, ich glaube, sie hat so ein Trio wie uns schon eine Million Mal in ihrem Schwesterndasein gesehen. Ihre Gelassenheit machte mir Mut, verstand ich doch ihre Worte durch Annas Weinen eher schlecht.

Florian, dank Fieber in halber Trance und völliger Ruhe, schaute sich sein “Ich habe einen Freund, der ist Lokführer”- Pixibuch zum zweihundertachtunddreißigsten Mal an diesem Vormittag an, Anna kuschelte sich mit Teddy UND Bär auf meinen Schoß. Dann warteten wir, und warteten, und warteten.

Dann wurde der erste der beiden älteren Mitbürger aufgerufen.

“Herr Neumann bitte.”

“Herr NEUMANN?”

“HERR NEUMANN! SIE SIND DRAN!”

“ICH BIN JETZT DRAN?”

“JAA!”

“IN ORDNUNG, ICH KOMME HINTER.”

(*gg*)

Wir warteten weiter. Deckchenkind Florian fand eine Kinderspielecke und puzzelte ein Elefantenpuzzle.

Dann kam der letzte vor uns wartende Patient an die Reihe, offenbar aber mit noch einwandfreiem Gehör.

Und als Anna dann vor Erschöpfung fast eingeschlafen war, hieß es: “Anna B., bitte hinterkommen.”

Florian puzzelte weiter und Anna fing wieder an zu weinen.

Wir gingen um die Ecke und mich empfing der angeblich wunderliche Doktor.

Also ICH fand ihn vom ersten Augenblick an toll. Ein betagtes Semester, wirres, weissgraues Haar, leicht gebückter Gang, aber vor Erfahrung und Schalk blitzende Augen.

“Na, was haben wir denn?”

“Einen Fremdkörper im linken Ohr.”

Und mit einem seligen Lächeln und gesenktem Blick: “Aaahja, das Fremdkörperalter.”

Damit war ich als Mama absolut umgarnt. Wer, wenn nicht er war in der Lage, Anna von dem Etwas zu befreien, was ihr Ohr verstopfte? Er musste schon alles gesehen haben.

Kalte Schauer überliefen mich zwar trotzdem, daß ich nicht der Patient war, als ich mich mit Anna auf den Behandlungsstuhl setzte, aber der erste Blick ins Ohr ergab, daß man SO nichts sehen konnte.

Im Nachbarzimmer wurde die Kleine dann in eine feste Plastikschaumstoffgartentischdecke gewickelt (dunkelgrün mit weißen Fransen) und so gepuckt konnte der Herr Doktor dann via Mikroskop auch erkennen, daß da was fieses ganz schön tief drinnen steckt.

Die Schwester nahm dann Anna fest in den Griff auf dem (*schüttel* *gänsehaut*) Behandlungsstuhl und der Herr Doktor spülte mit einer Druckwasserpistole das Ohr aus. Ich hielt das Nierenschälchen fest. Musste mich zusammenreissen, um nicht fortzulaufen, aber naja, als Mama muss man eben über sich selbst hinauswachsen.

Plötzlich ploppte ein grünes Kügelchen aus dem Ohr. Uff. Papageienfutter! Die Kleine hat sich Papageienfutter ins Ohr gesteckt? Hä?  Der Arzt wollte mir fast nicht glauben, aber ich kenne ja meine Futtermischung. Ein grünes Korn, oval, glatt.  Mensch, Anna, was soll denn der Mist?

Es gab dann noch auf einem Wattetupfer etwas Salbe und morgen früh soll ich zur Kontrolle kommen, ob schon eine Infektion aufgetreten ist. Na ich bin ja gespannt. Sicher träume ich heute von Folter auf HNO- Stühlen. In grünen Plastikschaumstoffdecken mit weißen Fransen.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 29. Juli 2010 in Alltag

 

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Highfield 2010, ich komme!!!! oder: Hyperventilieren.

Da rief mich doch eben meine liebe Cousine an (Ja, die, mit der ich auch im Kino war) und sagte mir ganz aufgeregt:

“Du, es gibt doch Tagestickets! Meine Freundin hat gesagt, es stand heute in der TLZ!” Oh mein Gott. Oh mein Gott. OH MEIN GOOOOTT!!!! Die 120,-€ Dreitageskarte hätte ich mir nie im Leben leisten können und immer hieß es: Es wird keine Tagestickets geben.

Und nun das! Vor knapp einem Jahr habe ich Placebo auf ihrer Hallentour sehen dürfen und seit dem kenne ich diesbezüglich kein Halten mehr- Sorry. Aber da es eigentlich auch “nur” sie waren, die ich auf dem Highfield sehen wollte, hatte ich im Kopf schon damit abgeschlossen, Brian Molko und Co. dieses Jahr noch einmal sehen zu dürfen.

Also bin ich schnurstraks zum Laptop gerant (ja, im Ernst) und habe gegoogelt, natürlich vor Aufregung nichts gefunden, bis dann mein Mann rettend kam und natürlich gleich die Angaben gefunden hatte. Tatsächlich, ab heute ist ein beschränktes Kontingent an Tagestickets verfügbar. (Quelle).

Ich habe also meine liebe Cousine zurückgerufen, ihr von den erschwinglichen (naja, doch immer noch im Vergleich zu 120,-€) 59,-€ erzählt.

sie: “Was machen wir?”

ich: “AAAAAAAAAAAAAAAAAAh ich weiß nicht, sag was!”

sie: “Ok, wir machens. 59,- muss ich mir einfach leisten können.”

ich: “AAAAAAAAAAAAh, ok”

sie: “Ich rufe noch xy an und sage dir, ob wir 2 oder 3 Karten brauchen.”

ich “AAAAAAAAh , ok.”

Leider hat sie sie noch nicht erreicht. Also erstmal nur 2 Karten bestellt (hier). AAAAAAAAAAAAAH IRRE!

Uff, das muss ich erstmal sacken lassen. Placebo. In einem Monat.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!

Zitternde Grüße, eure Ankelilli. (“dry your eye, soulmate dry your eye, ’cause soulmates never die”…… *träller*)

 
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Geschrieben von - 21. Juli 2010 in Alltag

 

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Heil dir, Percy Jackson, Sohn des POSEIDON!

Hallo meine Leser,

ach wisst ihr, eben schmeiße ich meinen 1000 Wörter super duper Rezensionsbeitrag der Percy Jackson Reihe über den Haufen. Wie mein lieber und immer ehrlicher Mann sagte, kann man eine “normale” Rezension eines Buches eh am schnellsten bei amazon lesen, direkt unter dem Artikel, und dort hat man sogar noch Sterne dazu.
Er hat ja Recht. Was soll ich auch jedes Buch einzeln auflisten, den Inhalt zusammenfassen und jedesmal schreiben:

WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
wie genial war das denn?

Oder:
Huuuuiiiii das sind ja total coole neue Wendungen!!

Oder:
Huch jetzt wirds aber eng und AAAAAAAAAAAh Rachel ist der Hammer!

Das ist doch alles Quatsch. Es reicht eigentlich zu sagen:

Kauft euch die Percy Jackson Serie. Es sind 5 Bücher, 3 davon gibts schon in deutsch. Ihr werdet sie verschlingen wenn ihr auf griechische Mythologie steht, Freundschaftsabenteuer gern lest, Mehrteiler bevorzugt und überrascht werden wollt.
Ich selber lese grundsätzlich keine Inhaltsabgaben, bevor ich ein neues Buch lese. Entweder es packt mich oder eben nicht. Und Percy Jackson hat mich gepackt. Die Charaktere sind genial, entwickeln sich weiter und erleben grandiose Geschichten. Dank des Schreibstils ist man immer mittendrin und trotz Chaos und Verwüstung hat man immer ein Lachen auf den Lippen dank Überschriften wie: “Alle hassen mich außer dem Pony.”
Lest es. Von mir aus leiht euch den ersten Teil erstmal in eurer Bücherei des Vertrauens aus, aber ihr werdet euch wahrscheinlich eh alle Teile noch kaufen. Wenn ihr mit Englisch umgehen könnt, dann macht ihr es sich er auch wie wir: “Ach Mensch, bestell sie einfach, ich bin morgen mit Teil 3 fertig und MUSS wissen, wie es weitergeht!”

So ist das. Heil dir, Rick Riordan, Schmied eines neuen Kultes!

Am besten ihr legt gleich los:

Percy Jackson 01. Diebe im Olymp

Percy Jackson 02. Im Bann des Zyklopen

Percy Jackson 03. Der Fluch des Titanen

The Percy Jackson and the Olympians, Book Four: Battle of the Labyrinth (Percy Jackson & the Olympians)

The Percy Jackson and the Olympians, Book Five: Last Olympian (Percy Jackson & the Olympians)

Viel Spaß beim Lesen, es sei denn, ihr werdet dabei ausgesperrt wie ich damals (hier nachlesen :-) )

Eure Ankelilli

 
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Geschrieben von - 17. Juli 2010 in Rezension

 

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Ich hab es gesehn: “Eclipse- Bis(s) zum Abendrot”

Liebe Leser, gestern war ich im Kino.


Traditionell tue ich dies mit meiner Cousine, wenn sie in der Heimat ist. Da halbieren wir spontan unser Alter und giggeln, scherzen, lachen und machen allerhand Unsinn. Und gehen eben ins Kino.
Als Twilight (BÜCHER!) Fans ließen wir uns natürlich die cineastische Umsetzung des dritten Bandes nicht entgehen. Auch wenn uns der ganze Personenhype eher belustigt als animiert.
Erster Höherpunkt war ein nasser Kinositz. Dank schneller Hilfe bekamen wir allerdings neue Plätze. Leider nicht ganz so zentral und mittig wie die vor Wochen vorbestellten, dafür aber trocken. Die mit Spannung erwarteten Filmvorschauen waren auf das Kstew/RPatzz Publikum zugeschnitten, also für uns eher dürftig.

Der Film selber ist…. unterhaltsam. Das ist er wirklich. Unterhaltsamer als seine zwei Vorgänger. Allerdings war auch das dritte Buch mein Favorit, die Story ist recht witzig und spannend. Die Neugeborenenarmee war glaubhaft, die Kampfszenen echt beeindruckend. Die Wölfe (als Wölfe) kamen auch überzeugender rüber als im “New Moon”. Als Menschen… nun ja, ähm, das Rudel mag ich nicht so wirklich, die Schauspieler sind auch eher lächerlich. Ich frage mich immer, wieso Jacob so wahnsinnig aufgepumpt herumstolziert und die anderen eher “normal” gebaut sind. Das ist sooooo albern. (Highlight diesbezüglich kommt von Edward: “Kann der sich kein Tshirt leisten?”)

Wie zu erwarten kommt das Bezaubernde am Bella- Charakter wieder nicht rüber- das emotionale, schusselige 08/15 Mädchen eben. Ich denke, das soll im Film auch gar nicht so sein. Von daher werden sie NIE die wirklich schönen Bücher ersetzen können.

Glitzer-Edward hingegen darf im dritten Film tatsächlich nicht nur gequält schauen. Juhuu, von daher: Überzeugend.

So ganz für mich: Ich steh auf Charlie. Schnurrbart rules. Team Charlie!!!! Er sorgt für Lacher, Billy Burke spielt absolut sensationell. Erhebende Momente dank Papa Swan.
Ebenso sensationell natürlich auch der Soundtrack. Leider leider wurden Muse in eine Larifariszene gespielt, ich hätte mir es im Abspann gewünscht. Aber nun gut, man selber hätte ja immer alles anders und besser gemacht.

Trotz einiger Kritikpunkte mag ich den Film sehr. Er ist super unterhaltsam und gut anzusehen. Ich freu mich schon auf die DVD.

Wie ist denn eure Meinung zum Film / zur Saga?Über Kommentare freue ich mich!

Wenn ihr gar nicht wisst, wovon ich schreibe, dann schaut mal hier: Twilight Saga im Sammelband

Und mein Musiktipp dazu: Die Twilight Saga: Eclipse – Bis(s) zum Abendrot (German Version incl. Bonus Track)

Danke fürs Lesen, eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 16. Juli 2010 in Alltag

 

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Rezension: “Stockmann” von Axel Scheffler/ Julia Donaldson

Liebe Leser,

Heute habe ich eine neue Rezension für euch. Es handelt sich um das Buch “Stockmann” von dem Erfolgsduo Scheffler/ Donaldson. Es erschien 2008 unter der ISBN 978-3407793751 beim Beltz- Verlag.

Nach “Die Schnecke und der Buckelwal” und “Flunkerfisch” ist dies nun das dritte Buch der beiden Autoren, welches ich euch vorstellen möchte.

Inhaltlich begleitet man einen Stock, so einen, wie ihn jedes Kind zehnmal am Tag am Wegrand aufsammelt. Genauso beginnt auch das Abenteuer, ein Hund spielt mit ihm “Stöckchen”. Immer wieder heisst es: “Ich bin kein Stock, ein STOCKMANN!”, denn der Gute möchte nur eines- zurück zu seiner Frau und seinen Kindern. Am Ende schafft er es auch- unter höchst kuriosen Umständen.

Ach, was soll ich sagen, ich bin mal wieder verliebt. Die Reime sind herrlich, die Bilder ausdrucksstark und die Moral wunderbar- also genau ein Buch für Kinder zwischen 4-5 Jahren. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß Grundschulkinder immer noch ihre Freude daran haben, gerade im Hinblick auf das Erstlesealter. Man leidet richtig mit dem armen Stockmann mit. Was ihm alles passiert ist so alltäglich und doch spannend, der Blickwinkel ist einfach perfekt gewählt.
Neben den anderen beiden Büchern sollte auch dieses in keinem Kinderzimmer fehlen. Darum bleibt nur noch eins zu tun:

“Stockmann” von Axel Scheffler/ Julia Donaldson bei amazon kaufen.

 
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Geschrieben von - 14. Juli 2010 in Rezension

 

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Wow, 10.000 Besucher!

Nicht ich, nein, davon bin ich noch weit, weit entfernt. Aber ich möchte hiermit Karin Fiedler zu ihrem erfolgreichen Blog “literatur und mehr” gratulieren. Sie verlost dieses Buch:

Der Palast des Poseidon: Chroniken der Weltensucher bei amazon kaufen

Und da ich gerade mal wieder im “Griechenwahn” bin, würde ich gern daran teilnehmen. Wenn ich 10.000 Besucher habe, werde ich bestimmt auch ein Gewinnspiel veranstalten.

Also, besucht mal ihren Blog und schaut ihre Videos an.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 13. Juli 2010 in Alltag, Grußworte

 

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Rezension: “Vier kleine Piraten” von Erhard Dietl – bei der arsEdition erschienen.

Meine lieben Leser,

ich weiß ja, wie interessiert ihr an meinen Buchvorstellungen seid. Nicht zu selten steht man ja (oder sitzt) vor ellenlangen Listen von Buchtiteln und weiß gar nicht, was so wirklich klasse ist. Ich mache es euch etwas leichter, wenn ihr meinen Tipps folgen wollt. Heute geht es um ein Buch für Vorschüler, zum Vorlesen, Besprechen und Spielen.

Es handelt sich um ein Vorschul- Bilderbuch der “Lernraupe”- Reihe des Verlags arsEdition und wurde mir, wie im letzten Beitrag angekündigt, zu Zwecken der Rezension (und des Spielens und Vorlesens) überlassen. An dieser Stelle nochmals VIELEN DANK!

Das Buch hat die ISBN 978-3-7607-2852-0.

Inhalt: Vier kleine Piraten namens Ronnie, Tim, Flora, Ricki, dazu Papagei Koko und Hund Knöpfchen wollen eine weite Reise machen und erleben ein Abenteuer mit allem, was dazugehört: Sturm, Schatzkarte, Seeräuber, Schatzinsel, Robinson, ein Tauchgang in einer geheimen Höhle, Lagerfeuer und der sicheren Heimreise und müdem Einschlafen im gemeinsamen Bett.

Der Aufbau ist logisch und übersichtlich. Eine solche Episode ereignet sich auf einer Doppelseite. Diese wird zum Großteil von einer detailreichen Illustration eingenommen. Dazu kommt ein kleiner Textabschnitt und ein abgetrennter “Aufgabenbereich” weiter unten.

Dort sieht man die Lernraupe abgebildet und die zu der Doppelseite gehörigen Fragen, zum Beispiel: “Überlege gut! Welche Kleidungsstücke und Gegenstände passen zu einem echten Piraten? Bist du zum Karneval schon Pirat gewesen? Was hattest du an?” Antwortmöglichkeiten sind in Kreisen vorgegeben.

Die letzte Doppelseite gibt einen Überblick darüber, was in dem Buch an Wissen über Piraten verbreitet wurde. Dazu kommt noch eine Seite mit Lösungen.

Meinung: Ich mag dieses Buch. Der Aufbau ist übersichtlich, das Papier nicht zu dünn, die Farben sehr angenehm und die Texte ansprechend und niveauvoll, ohne belehrend zu wirken. Meine Jungs konnten sich sofort mit den Piratenkindern identifizieren und hatten viel Spaß dabei, alles zu erkunden. Zuerst haben sie das Buch ohne mich angesehen, also auch ohne begleitendes Vorlesen. Hannes konnte oftmals anhand der Bilder bereits erfassen, worum es auf der jeweiligen Seite geht und was die geforderte Aufgabenstellung ist. Das fand ich klasse, denn so hat er auch abends im Bett alleine Spaß an dem Buch, wenn er es für sich noch einmal (und noch einmal, und noch einmal) durchblättert.  Und Spaß an Büchern zu haben, ist ja das Wichtigste.

Ich als Mama finde gut, daß das gesamte Vorschulspektrum abgedeckt worden ist. So dient das Buch (Zitat Vorwort)”… der Förderung der Sprachkompetenz und Ausdruckfähigkeit, dem Erkennen von Lauten und Buchstaben, der Entwicklung des Textverständnisses, erstem Sachwissen, der Förderung der Konzentration, dem Verständis für erste Zahlen und Mengen.”

Die spielerische Herangehensweise und die persönliche Aufforderung der Lernraupe zum Aufpassen finde ich sehr gut umgesetzt. Ich freue mich schon darauf, das Buch am Montag zur Vorlesezeit mit in den Kindergarten nehmen zu können. Da sind zwar nicht nur Vorschüler in der Runde, aber selbst unsere 2jährige Tochter hatte ihren Spaß beim Ansehen des Buches. Sie versteht die Zusammenhänge vielleicht noch nicht, aber zählen, Farben benennen und Formen üben kann sie auch schon. Das sieht man ja auch auf den Fotos. Also auch kleinere Geschwister werden ihre Freude an diesem Buch haben. Die Größeren können ja später den kleineren Vorlesen, denn allzu schwierig sind die Textabschnitte nicht formuliert. Hier nun unsere drei beim Beschnuppern und Erkunden:

Ich kann das Buch wirklich empfehlen und werde mich mal noch nach den anderen Teilen der “Lernraupe” hinsichtlich Vorschul- (Bilder)büchern umsehen.

Ich hoffe, diese Vorstellung war interessant für euch.
Hier könnt ihr das Buch nun kaufen:

Lernraupe Vorschule.:Vier kleine Piraten

Liebe Grüße von der Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 9. Juli 2010 in Rezension

 

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Warum ich die ArsEdition so mag.

Hallo liebe Leser,

ihr glaubt nicht, warum ich mich gerade so freue.
Gestern abend habe ich ja wieder drei Bücher rezensiert, darunter auch den Holunderbären. Nun habe ich im Twitter auch die ArsEdition, also den Verlag dieser Reihe. Die haben meine Rezension gelesen und fanden sie so toll, daß ich jetzt zwei Bücher von denen zugeschickt bekomme, die ich dann hier vorstellen darf! Ist das nicht unglaublich? Eines vom Holunderbären (ich hoffe ja, dieses hier) (juhuu, das nehme ich dann wieder mit zu den Kindern im Kindergarten) und eines vom Karatehamster.

Ich habe schon ein tolles Poster fürs Kinderzimmer von denen bekommen, das wird nach der Renovierung Ende Juli auch aufgehangen.

Ach, ich freue mich so! Bin mal gespannt, wann die Bücher ankommen, ich werde euch dann alles berichten!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 6. Juli 2010 in Grußworte, Kindergeschichte

 

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