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Monatsarchiv: Januar 2011

Rezension in den Frühling: “Alberta geht die Liebe suchen” von Isabel Abedi

Liebe Leser,

bald kommt der Frühling, bald! Wenn ihr euch ein paar Frühlingsgefühle, Schmetterlinge im Bauch und all die schönen Frühlingsgedanken nicht in einem Vorlesebuch für Kinder ab 3 Jahren vorstellen könnt, dann solltet ihr euch mal dieses Buch ansehen:

Dieses Buch handelt von einer kleinen Maus, Alberta, die auf der Suche nach der “Liebe” ist. Sie weiss nämlich, dass das was ganz Spezielles und Tolles sein soll. Auf ihrem Weg trifft sie auf den Mäuserich Fred, und gemeinsam untersuchen sie alles, was ihnen begegnet, um am Ende natürlich eine sehr “überraschende” Erkenntnis zu bekommen ;-)

Es handelt sich hierbei um eines der überraschendsten, gefühlvollsten und schönsten Vorlesebücher, die wir im letzten Jahr gelesen haben.

Ausgewählt wegen der Autorin, nahmen wir es aus der Bibliothek mit. Zudem wirkten die Illustrationen schon beim ersten Durchblättern zauberhaft. Sie stammen von Andrea Hebrock.

Mit welchen Details, Spielereien und Überraschungen das Buch allerdings durchflochten ist, konnten wir nicht ahnen. Sehr leicht und zart sind die Bilder, die absolut perfekt den ziemlich poetischen Schreibstil Abedis ergänzen. Überall sind Herzen versteckt, in Käferflügeln, Grashalmen, Wellen, Wolken… Auf jeder Seite ist man angeregt, genauer hinzuschauen und somit auf einer ganz anderen Ebene selbst “die Liebe zu suchen”.

Ich kann es euch nur ans Herz legen: Lest dieses Buch, es verzaubert Groß und Klein!

(Isabel Abedi: Alberta geht die Liebe suchen. Illustriert von Andrea Hebrock. Sauerländer ISBN: 978-3-7941-5033-5 Gebunden, 32 Seiten. Format: 261 x 279 x 10 mm, 11. Auflage 2007. 13,90 €.)

Eure Ankelilli

 
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Geschrieben von - 28. Januar 2011 in Rezension

 

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Rezension: LERNRAUPE Kindergarten-Karten

Liebe Leser,

heute gibt es mal wieder einen tollen Tipp von mir.

Als wir kürzlich für ein vierjähriges Kind ein Geschenk suchten, stöberten wir im Buchladen umher. Bei Geschenken schaue ich immer gern nach den drei Streifen der arsEdition, denn die sind auffällig und man kann sich sicher sein, ein wunderbares Geschenk in der Hand zu halten.

Ich wusste nicht so recht, was ich für das Mädchen kaufen sollte, bis mir die Vorschul- Rätselblöcke in die Hand fielen. Ich beschrieb einen solchen vor einer Weile.

Der Nachteil an dieses Blöcken ist, dass sie schnell vollgeschrieben oder gelöst sind. Ein erneutes Lösen oder Bearbeiten der Rätsel ist nicht möglich.

Nicht? Doch! Wenn man das Ganze nämlich aus der herkömmlichen Block-Form löst und abwischbare Karten daraus macht.

So geschehen in der “LERNRAUPE” Reihe der arsEdition. Hier erhält man eine Box mit 50 Lernkarten aus Plastik. Natürlich liegt ein Stift zum Lösen und wieder Abwischen der Packung bei. Eine Seite der Karte ist mit einer Aufgabe bedruckt, die Rückseite ziehrt eine farbige Symbolabbildung eines Gegenstandes. So kann man einerseits klassische Rätsel lösen (Paare bilden, Wege finden, zählen, Punkte verbinden, Fehlersuche, Reihen vervollständigen etc.) und mit der Rückseite freie Spiele spielen (Gruppen bilden nach Art des Gegenstands, nach gleicher Silbenzahl, gleichem Anfangsbuchstaben…).

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Wir kauften gleich zwei Sets. Eines zum Verschenken, eines zum Behalten, da auch unsere Kinder leidenschaftlich gern solche Rätsel lösen. Und bei drei Kindern rechnen sich abwischbare Karten ganz ganz schnell. Ich finde auch, dass 50 Karten ausreichend viele sind. Klassische Blöcke haben deutlich mehr Seiten, aber die Aufgaben wiederholen sich in der Regel auch nur. Ich habe noch nicht beobachtet, dass meine Kinder die Karten schon aus dem Kopf lösen können.

Fazit: Die Idee, Rätselblöcke nachhaltig und wiederverwendbar in abwischbare Karten umzuwandeln, finden meine Kinder und ich einfach großartig. Das Design ist ansprechend und die blauen Flecken der abgewischten Farbe lassen sich mit Wasser hervorragend von Fingern, Tischen Stühlen und Textilien entfernen. Da hat jemand wirklich mitgedacht! Der Preis von 9.95€ ist nicht unbedingt gering, aber für die meisten Papieräquivalente zahlt man auch nicht wesentlich weniger, und die kann man nicht wiederverwenden. Ich empfehle die Reihe ohne Abstriche!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 27. Januar 2011 in Alltag, Rezension

 

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Zwiebelsaft gegen Husten- Mehrfachaufguss

Liebe Leser,

Es soll Nächte geben, da schlafen Eltern. Ich habe davon gelesen. Wenn ich an die letzten gut sechs/sieben Jahre zurückdenke, kann ich mich an nur wenige erinnern, die ich durchweg schlafend verbracht habe. Meist waren es Nächte, in denen der Körper sich vor Erschöpfung einfach den Schlaf holt. Dann werden die Ohren offenbar doch ausgeschaltet und das Weinen, Würgen oder Husten der Kinder ignoriert.

Nun, gestern war keine dieser Nächte. Gegen 0:15 Uhr hustete Anna so stark, dass sie wach wurde und (na wenigstens mittlerweile selbstständig) zu uns ins Bett gekrabbelt kam.

0:39 Uhr dann konnte ich nicht mehr so tun, als hörte ich es nicht. Also aufstehen, in die Küche tappsen und bei viel zu hellem Licht die Packungsbeilage des Hustenstillers lesen, die Dosierungsempfehlung schließlich doch ignorieren und noch eine Dosis verabreichen. Wieder zurück ins Bett.

Eine halbe Stunde später tat sich noch immer nichts, Madame hustete sich die Seele aus dem Leib. Nun ja, vielleicht war es auch nur Bronchialschleim. Gut, wenn Hustenstiller nicht hilft, dann raus mit dem Kind auf den kalten Balkon. Also wieder raus aus dem Bett, Bademantel und Schuhe an, Gatten mehr oder weniger freundlich bitten, das Kind derweil in die Decke zu wickeln. Diskussion, ob Socken an oder nicht, einfach erschlagen.

Dann saß ich, wie so oft, wie mit allen, nachts auf dem Balkon. Im Normalfall reicht das Aufrechtsitzen und die kalte, feuchte Luft, den Hustenreiz zu stillen. Wenn ich aber schon jetzt so viel drüber schreiben, sollte jedem klar sein, dass  diese Nacht nicht unter die Kategorie “normalerweise” zu verbuchen war.

Nach einer Viertelstunde/ zwanzig Minuten in der Kälte und einem Kind, was höchst fasziniert vom nächtlichen Lichtermeer war und mein Grummeln und Seufzen nicht als befriedigende Antworten auf ihre Fragen akzeptierte, stolperten wir ins Bett zurück.

Es war an der Zeit, meine seit 2 Tagen wieder verdiente Wandseite des Bettes aufzugeben. Da mein Mann ja arbeiten gehen muss, setzte ich mich also mit ihr aufrecht ins Bett. Die Dunkelheit dämpfte zum Glück ihre Redseligkeit, weniger jedoch ihren Hustenreiz. Mittlerweile muss es gegen 2 Uhr in der Früh gewesen sein.

Eine Viertelstunde später gab ich dann auf. Nachdem ich alle Auslagerungs- Umzieh- und Ignorierstrategien in meinem Kopf aufgegeben hatte, entschloss ich mich, halb drei Uhr nachts (kann man nicht oft genug erwähnen), erneut aufzustehen und Zwiebelsaft anzusetzen. Ja, frischen. So, mit echten Zwiebeln.

Als sei schon der Gedanke daran nicht schlimm genug, erwischte ich als erstes eine Zwiebel mit einer Schimmelstelle. Also musste ich eine ZWEITE Zwiebel aufschneiden. Zum Glück war meine Innere Aggression mittlerweile einer gewissen Lethargie gewichen.

Ich füllte also Zwiebelwürfel in ein leeres Glas und schüttete Zucker darauf. Klassischerweise mache ich meinen ja mit Honig, aber mein aktueller Buchweizenhonig ist sehr fest und dafür ungeeignet. Also Zucker. Huch, etwas zu viel. War mir egal. Schütteln, auf die Heizung stellen, ab ins Bett.

Ich durfte dann auch tatsächlich wieder schlafen. Wahrscheinlich war es der Geist der Zwiebel, der den Husten endlich stillte.

Heute morgen erwartete mich dann ein ganz ausgezeichneter Zwiebelsaft, dickflüssig und glasklar, da im Glas eine gesättigte Zuckerlösung entstanden war.

Diesen schüttete ich über ein Sieb ab und versetzte dem Ganzen noch einen Schwapp Fenchelhonig. Nur für den Geschmack. Aber auch an sich war dieser Saft sehr lecker.

Und weil ich nach dieser nächtlichen Aktion nicht schon wieder Lust auf Schnippeln hatte und ausserdem die Zwiebelstücke noch durchaus saftig schienen, ließ ich den Rest, also den Zuckersatz und die Zwiebeln, zum Weiterziehen einfach stehen. Denn so lange Wasser  in den Zwiebelstücken ist und man das nicht in der gesättigten Lösung lässt, wird sich neuer Zwiebelsaft bilden.

Das Ganze habe ich aktuell im dritten Ansatz stehen und noch immer ist Wasser in der Zwiebel. Sie ist zwar schon eine weiche Pampe, aber ich denke, einen vierten Guss wird man davon noch gewinnen können. Das finde ich sehr praktisch, muss ich sagen. Dann verkommt nichts. Und ich muss heute nicht extra los, Zwiebeln kaufen.

Von dieser exklusiven Essenz bekommt Madame nun 3-4 mal am Tag 5ml.

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Gute Besserung.

Eure müde Ankelilli.


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Geschrieben von - 24. Januar 2011 in Alltag

 

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Präsentation der staatlichen Gemeinschaftsschule Lobeda in der dm- Filiale

Liebe Leser,

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
(Antoine de Saint-Exupery)

IMG_3185Das ist das Motto des Gründungsprozesses “unserer” Schule. Schön oder? Sehr passend, wie ich finde. Dementsprechend fungierte ein selbst gebautes Schiff im Eingangsbereich des dm- Marktes “Neue Mitte” als Eyecatcher während der Präsentation der Schule durch – natürlich- Pädagogen, Eltern und Schüler.

Mehr Aufmerksamkeit als das Schiff erregten aber die Trommler. Im Hort der Schule konnten in diesem Schuljahr zusammen mit einem Papa Cajón- Trommeln gebaut werden.
Nicht nur handwerkliches Geschick, sondern natürlich auch der Spaß am Rhythmus konnte so geweckt werden. Je nach Körpergröße des Kindes wurden Trommeln unterschiedlicher Höhe gebaut.

Uns so beschallten ungewöhnliche Klänge die Einkaufspassage. Vor allem, als die Kinder und Eltern einfach im Hauptgang saßen und zum Trommeln auch noch sangen. Zack, Notenblätter verteilt, zack, alle mitmachen.

 

 

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Nicht wenige blieben stehen, um dem Spektakel zuzuschauen. Ein paar konnte ich beobachten, wie sie sogleich Abstimmzettel ausfüllten und einwarfen. Richtig so! Wir brauchen noch viele Stimmen, um in die nächste Runde zu kommen.

Da Hannes die ganze Zeit heimlich mit seinen Händen mittrommelte, aber zu scheu war, auf den Papa zuzugehen, der das Ganze leitet, haben Flori und ich eben mit ihm zusammen danach noch eine ganze Weile abseits der Masse musiziert. Das war wirklich spannend. Nicht nur musikalisch und rhythmisch, sondern ganz schlicht physisch, denn meine Hände waren nach nurIMG_3237 wenigen Minuten so warm und durchblutet wie seit Jahren nicht Winking smile. Natürlich wollte Hannes dann gleich zu Hause auch eine bauen Open-mouthed smile Na mal schauen. Auf jeden Fall singen wir seit dem ständig den Orhwurm: “Ein Indi- zwei Indi- drei Indianer.” Der Bengel hat wirklich Musik im Blut. Wenn er diese Energie nur immer ein wenig besser lenken könnte …

Also, liebe Jenaer, Jenenser, Zugereiste und Kapitäne, setzt die Segel und stimmt für den “Gründungsprozess einer reformpädagogischen Gemeinschaftsschule” in der dm Filiale der “Neuen Mitte” in Jena.

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Vielen Dank!

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 24. Januar 2011 in Alltag, Schule

 

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Neuer Besucher: Eine Streifenköpfige Schwanzmeise (Aegithalos caudatus europaeus)

 

Liebe Leser,

vor einer Weile berichtete mein Mann mir, er habe am Nuss-Säckchen Schwanzmeisen beobachtet. Im Bestimmungsbuch waren sie auch zu finden, jedoch konnten sie nicht wiederholt gesichtet werden.

Vorgestern aber beobachtete mein Mann wieder, wie eine Gruppe von etwa 6 Tieren einen Balkon am Haus immer wieder anflog. Dort hingen Meisenknödel im Netz an der Balkonbrüstung.

Um den Futterkonkurrenten die Show zu stehlen, brachten wir natürlich kurzum auch einen an unsere Fütterungsstation an. Und siehe da, seit gestern besuchen sie uns nun auch wieder. Aber hier gehen sie bevorzugt an die Nüsse, nicht an die Knödel. Selbige sind überhaupt bei den Besuchern unseres Buffets nicht beliebt. Könnte an den anderen Leckereien liegen, die es wahrscheinlich nur bei uns gibt: Mandelplättchen, Walnüsse, Kokosraspeln, getrocknete Beeren.

Hier mal noch ein paar Beweisaufnahmen der Schwanzmeisen. So hübsche Tiere!

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Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 24. Januar 2011 in Alltag

 

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Liebe Leser,

morgen Abend besucht uns ein Astronom. Finden wir toll, ich erzählte es natürlich auch den Kindern, immerhin ist es ein Namensvetter Florians.

Nach dem Verschlingen seines Steaks und Brot saß ebendieser dann da, träumte vor sich hin und sagte schließlich:

“Weisst du, die Erde ist der einzige Planet, auf dem es Länder gibt. HABEN WIR EIN GLÜCK, dass wir hier leben.”

Das kam so von Herzen und voller Dankbarkeit, dass wir ihm nur zustimmen konnten. Das Gespräch ging dann noch weiter, über statistische Wahrscheinlichkeiten der Existenz von Planeten mit Leben bis hin zur Unsinnigkeit der “Marsmenschen”. Hannes war hierbei sehr engagiert.

Florian aber träumte.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 19. Januar 2011 in Alltag

 

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Willkommen, Erlenzeisig!

Liebe Leser,

Ein jeder liest in seiner Kindheit Bücher, die ihn sein ganzes Leben begleiten. Ein wichtiges war bei mir “Ein Nest, versteckt auf dichten Zweigen” von Werner Lindemann (seines Zeichens Vater vom Rammstein- Frontmann) und Gerhard Rappus. Erschienen ist es im Kinderbuchverlag Berlin 1985. Insbesondere dieses Gedicht hatte es mir angetan:

Zeisig

Der Zeisig baut sein Nest:
In Eichen?
In Buchen?
In Erlen zu suchen?
Mitnichten!
In Fichten.
Am Ende von Zweigen,
wohin Kinder nicht steigen.

Warum er Erlenzeisig heisst?
Weil er gern Erlensamen speist.

 

Ach, ich liebe dieses Gedicht, ich liebe dieses Buch. In wenigen Zeilen so viel Information, so leicht zu merken und wunderbar illustriert.

Nun denn, viele viele Jahre hat es gedauert, und heute habe ich einen echten gesehen:

Darf ich vorstellen: Carduelis spinus (LINNEE, 1758). Erlenzeisig. Am Erdnuss-säckchen.

Ist der nicht wunderschön?

Ich bin völlig begeistert!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 16. Januar 2011 in Alltag, Rezension

 

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Unterstützung für den Stadtelternbeirat Jenas!

Liebe Leser,

manchmal ist es echt traurig, miterleben zu müssen, wie die Menschen, die Individuen, die für das Wohlergehen der Familien, Kinder und Eltern in Jena Sorge tragen sollten, auf das wichtigste Mittel eines vernünftigen Miteinanders verzichten: Der Ehrlichkeit.

Verspricht man ein kinder- und familienfreundliches Jena, erhöht man die Kindergartengebühren. Logisch, oder?

Zum Glück, so schreibt es auch Heiko Herrlich vom Stadtelternbeirat (steb), leben wir in einer Demokratie und haben das Recht, uns zu wehren. Aus diesem Grund bereitet der steb Jena derzeit ein Bürgerbegehren in Jena vor. Es sei das erste der Stadt, nun denn, ich drücke die Daumen, dass rechtlich alles korrekt verläuft und auf so positive Resonanz stößt wie die Petition letztes Jahr.

Meine Unterstützung habt ihr!

Eure Ankelilli!

 
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Geschrieben von - 14. Januar 2011 in Alltag

 

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Unsere Schule ist dabei! „Ideen Initiative Zukunft” der UNESCO und dm.

Liebe Leser,

es gibt wieder etwas Wunderbares zu berichten.

Dass Eltern sich zusammentun, um ihre Energie für ihre Kinder zu bündeln, ist wahrlich selten. Glücklicherweise darf ich Teil einer solchen engangierten Gemeinschaft sein und stolz an dieser Stelle sagen: ICH BIN DABEI!

“Dabei zu sein” ist ja auch für die Elternschaft und das Pädagogenteam der Schule eine ganz wichtige Angelegenheit. Engagement schafft Fortschritt, Stolz, Zufriedenheit. In manchen Fällen schafft es auch Geld. Denn dieses kann eine Schule im Gründingsprozess immer gut gebrauchen. Wie wäre es also mit 1000€ als Finanzspritze? Was man dafür tun muss? Das ist das beste daran: Zu sich selbst stehen und andere Menschen davon überzeugen, dass es sich lohnt, dieses Projekt zu unterstützen.

Eine Plattform dafür bietet die deutsche UNESCO Kommission. Gemeinsam mit einem Partner vor Ort, der dm Drogeriekette, sucht sie nach Projekten, die ins Leben gerufen worden, um nachhaltig die Gegenwart so zu verändern, dass sie jetzt und für kommende Generationen alle Chancen bietet, erfüllend und selbstbestimmt zu sein. Klingt groß und geschwollen, mag man denken. Leblos. Vielleicht ist da sogar etwas dran.

Wenn nur die Inhalte nicht wären.

Die vielen Menschen, die tatsächlich an genau dieser Umsetzung arbeiten. Die vielen Ideen, die verwirklicht wurden. Die vielen Stunden Arbeit, die in die Projekte geflossen sind. Und hier bin ich wieder genau da: An der einzelnen Person. Man muss sich für sich selbst fragen: Sind es hohle Phrasen oder möchte ich einen kleinen Teil dazu beitragen, es mit Sinn und Verstand zu füllen?

All die, die den zweiten Teil der Fragestellung für sich selbst annehmen wollen, möchte ich bitten, unsere Schule und ihren Gründungsprozess zu unterstützen. Denn das ist unser Projekt in dieser Initiative.

Hier findet ihr die Online- Präsentation.

Natürlich bleibt es nicht bei dieser kurzen Vorstellung. Nein nein. Wenn ihr aus Jena seid oder ab und zu in die Stadt kommt, dann könnt ihr als ersten Schritt ab HEUTE bis zum 26.01. 2010 eure Stimme in der dm Filiale der neuen Mitte (also unten im Jentower) für dieses Projekt abgeben. Wenn wir genug Stimmen zusammenbekommen, geht es danach in die große Online- Abstimmungsrunde.

Doch ein Schritt vor dem anderen. Am besten als erstes direkt in die Drogerie (man braucht doch eh immer etwas von da) und Stimme abgeben.

Wenn ihr noch zweifelt, könnt ihr mit eurer Stimmvergabe auch noch bis zum 20./21.1. nachmittags warten. Dann wird es eine sehr persönliche Präsentation geben, bei der alle Beteiligten: Eltern, Schüler und  Pädagogen zusammengearbeitet haben und die Essenz ihrer Vision darbieten werden. Dazu laufen bereits geheime und superschöne Vorbereitungen. Viel möchte ich nicht vorweg nehmen, vielleicht aber ein Bildchen zum inspirieren anbieten:

Hübsch, oder?

Seid weiterhin gespannt, offen, interessiert und kommt vorbei. Wer weiss, was ihr noch alles   entdeckt? Oder ihr habt einen kreativen Namensvorschlag, denn “Staatliche Gemeinschaftsschule Jena Lobeda” ist nicht wirklich …passend.

Ich würde mich freuen, wenn ihr unsere Schule und ihr Projekt unterstützen würdet.

Danke! Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 13. Januar 2011 in Alltag, Schule

 

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Frückstücks-szenerie

Liebe Leser,

da sitzt man gemütlich beim Kaffee, plötzlich kommt diese Frage:

Florian: “Papa, was ist Schall?”

Anna antwortete bereitwillg: “Mama roten Schal um, gucke?”

Das gab ein paar Sekunden, um zu verarbeiten, was ein Vierjähriger sich so für Gedanken macht. Um adäquat antworten zu können, brauchte ich aber noch ein paar Momente, mir eine Antwort zu überlegen, deshalb gab es erstmal eine Gegenfrage:

“Woher kennst du denn Schall?”

Florian: “Von Albert E. (Anm.: Hörspielreihe für Kinder). Der hat was vom Überschall erzählt.”

OK, sowas hatte ich mir schon gedacht. Wie also einem so kleinen Kind das Schallprinzip erklären? Ich versuchte es am konkreten Beispiel, am Klopfen auf den Tisch. Dass die Luft ja zusammengedrückt und weggeschoben wird. Und dass diese Luft dann zu seinem Ohr fliegt, was die Luft aufnimmt und sein Gehirn das Ganze dann verarbeitet und im Zusammenspiel mit seinen Augen dann erkennt, dass ich auf den Tisch geklopft habe.

Mein Mann brachte dann doch noch die Wellen rein, immerhin waren wir ja am Meer. Dass sich die zusammengedrückte Luft wie eine Welle auf dem Meer bewegt, dass man deswegen schneller als der Schall sein kann.

Mit einem Mal brachten Florian und Hannes dann von selber noch ein Beispiel. Dass man ja in die Hände klatschen kann und ganz schnell wegrennen könnte, dann würde man das Klatschen nie hören.

Gut gemacht.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 11. Januar 2011 in Alltag

 

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