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Monatsarchiv: März 2011

Dieser eingeschränkte Blick auf Defizite der Kinderentwicklung ist beschämend.

Liebe Leserschaft,

ich werde ja nicht wirklich oft politisch, systemkritisch oder ärgerlich. Doch eine Sache frustriert mich zunehmend.
Das ist der Blick auf das Negative.
Wie komme ich darauf? Nun, ich beziehe mich auf die Kinder.
Vor der U7a durften wir freiwillig einen Fragebogen (Mannheimer Elternfragebogen MEF für die U7a) ausfüllen, der so spannende Dinge abklärte wie Fernsehkonsum in Stunden pro Tag, Bildungsstand der Eltern, Rauchverhalten der Erziehungsberechtigten, Süßigkeitenkonsum … – Wir füllten den nicht aus. Warum auch? Was haben diese Daten denn mit unserem Kind zu tun? Was tut so ein Bogen, außer die negativen Dinge, die Defizite, die Mängel darzulegen? Es gab keine ausgleichende zweite Seite, auf der Talente, Begabungen, Freuden aufzulisten waren. Dafür die Info, dass alle angegebenen Daten von der Krankenkasse erfasst, weitergeleitet und verarbeitet werden dürfen.

In den U-Untersuchungen das selbe Spiel. Defizite suchen, Mängel finden und aufdecken. Natürlich ist es wichtig, ohne Frage. Inwieweit Kinder in ihrer Entwicklung allerdings “Mängel” haben, sei mal dahingestellt, aber warum fragt denn keiner nach Talenten? Warum ist es völlig uninteressant, dass das Kind Mischfarben kann, dass es super balancieren kann oder mit Zahlen jongliert? Ist das kein Hinweis auf seine/ihre Entwicklung? Ist das weniger wichtig als eine unausgereifte Feinmotorik?
Für mich nicht.

Heute schwatzte ich im Kindergarten mit einer Erzieherin. Mir fiel auf, dass 2 Kinder fehlten. “Ja, der J. ist in der Förderstunde und durfte heute jemanden mitnehmen.”
Schon lange brodelte dieses Thema in mir, deswegen stellte ich einfach mal die Frage:

“Können die Förderkräfte eigentlich auch in die andere Richtung fördern? Kluge Kinder? Diese Neigungen ausbauen und somit Selbstbewusstsein stärken?”

Ein Lächeln war die Antwort. Nein, das ginge nicht. Der Kindergarten kann so etwas nicht stellen, da müsse man sich schon selber kümmern.

Deutschland, das ist nicht gerecht. Wenn in eine Richtung geschaut wird, sollte man der anderen nicht den Rücken zuwenden.

Frustrierte Grüße,
Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 31. März 2011 in Alltag

 

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Schach? Matt!

Liebe Leser,
Schach analogIch weiss nicht, warum auf einmal, aber seit Kindergartenkumpel D. sein magnetisches Schachspiel mit im Kindergarten hatte, wollen die Jungs nichts anderes mehr als Schach spielen.
Am Abend mit dem Papa am Analog-Brett oder ganz praktisch als Android-App auf dem Tablet. Diese ist recht praktisch, weil die möglichen Züge der Spielfiguren angezeigt werden.
Sie sind völlig im Fieber, selbst gestern auf dem Spielplatz saßen sie oben auf dem Klettergerüst mit dem magnetischen Brett vom Kumpel.Schach digital

Ich finds toll. Leider bin ich viel zu wenig Stratege, um da mitmachen zu können.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 31. März 2011 in Alltag

 

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Die Triops- Tragödie.

Liebe Leser,
das Drama nimmt seinen Lauf.
Gestern früh: Anna bemerkt, dass der Große sich nicht bewegt. Meinte ich, der ruhe sich auch mal aus. Kann er ja.
Gestern abend: Anna bemerkt, dass er sich immer noch nicht rührt: “Mama, der ruht sich immer noch aus!”
Ich wurde aufmerksam.

Gestern abend lag das Viech tatsächlich bewegungslos auf dem Rücken auf dem Sand im Becken. Heute früh war es dann hinüber. Mein Mann entsorgte es, wir erzählten es den Kindern. Anna war es egal. Hannes weinte. Florian wollte den Leichnam sehen.

Jetzt lebt also noch einer. Ob der Verlust nun an dem dreckigen, nicht umzuwälzenden Wasser lag, den nicht hinabgesunkenen Futterkugeln, dem zu umfassenden Teilwasserwechsel oder dem nichtbeachten der einfachen Regel:
“WENN IHR DA REINFASST, STERBEN SIE!”
…ich weiss es nicht. Fakt ist, Nummer 2 wird wohl sicher auch nicht das ewige Leben haben. Wir werden sehen. Ist ja schon eigenartig, dass überhaupt nur 2 gewachsen sind.

Nun, wir werden uns mal konkreter über Ameisen belesen :-) Muss ja weitergehen.
Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 30. März 2011 in Alltag

 

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Rezension: Kinderbuchklassiker – Pinocchio von Carlo Collodi, Neuauflage mit Illustrationen von Quentin Gréban

Liebe Leser,

irgendwann hat man keine Lust mehr auf Adaptionen und malerisch- blumige Veränderungen von klassischen Geschichten. Ist der Zeitpunkt da, liest man die Originalen und merkt, dass man die Tiefe und genaue Handlung gar nicht mehr kennt- und dass sie sehr schön ist.
So geschehen derzeit in unserer Familie mit Pinocchio.

Im Bücherpaket von Stefanie Leo (www.buecherkinder.de) befand sich eine Neuauflage des Klassikers aus dem NordSüd- Verlag. Übersetzt von Sabine Ludwig und illustriert von Quentin Gréban ist diese Ausgabe der Traum eines Kinderbuches. Eigentlich eines jeden Buches. Das Papier ist weiß, der Buchrücken aus rotem Leinen. Die Bilder sind wunderschön, detailreich und ganz klassisch, ohne moderne Abstraktionen und in dezenten Farben. Teilweise erstrecken sie sich über ganze Seiten, das macht sich zum Vorlesen natürlich ideal.

Zur Handlung muss man nicht viel sagen. Seit über einhundert Jahren begeistert die kleine Holzpuppe Pinocchio kleine und große Kinder, aber auch Erwachsene. Der typische Gut- Pol (Geppetto) steht dem Bösen (Feuerfresser, Kerzendocht) gegenüber und der kleine Junge dazwischen. Mal will er fleißig und gut sein, mal lässt er sich zum Nichtstun und Faulsein überreden. So wird er übers Ohr gezogen, belogen und festgenommen, um völlig geläutert am Ende doch ein echter Junge zu werden und den Pfad der Tugend mit seinem Vater vereint gehen zu können.
Weggefährten gibt es viele, die auch außerhalb der Geschichte immer wieder im Alltag auftauchen. So gibt es die blaue Fee (die im Gegensatz zur Disney- Adaption blaue Haare hat), die sprechende Grille (nebst ihrem Geist), Fuchs und Wolf, den Kutscher oder den Puppenspieler Feuerfresser.

Ich bin froh, dass wir diese Geschichte jetzt in der ursprünglichen Fassung haben und meine Kinder sie so kennenlernen können. Die Jungs sind jeden Abend wie gebannt und fiebern mit, wie es dem kleinen Jungen, der er ja trotz seiner Holzform ist, auf seinem Weg weiter ergehen mag. Auch wenn das Buch im Regal sicher eine Augenweide ist- hier stimmen gleichwohl Inhalt und Aussehen!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 29. März 2011 in Rezension

 

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Paradiesischer Kindergeburtstag

Liebe Leser,

von Wetterprognosen 7 Tage vor dem Stichtag lassen wir uns nicht entmutigen. Schnee? Pffft, na wenn schon, da schau ich mir eben einen weiteren Wetterdienst an. Und siehe da, es schneite nicht. Nicht mal ansatzweise, denn nach dem morgendlichen Jenaer Nebel wanderten wir erstmal schätzesuchend knapp 5km über Muschelkalkberge hinweg. Das war schon ein Traum.
Situation. Hannes und ich haben einen Disput, der darin endete, dass ich besagtes Kind beherzt in den Wald schubste. (Nachdem Reden und erklären über einen akzeptablen Zeitraum nicht fruchtete). Ich erkläre mich zu den anderen Anwesenden:
“Ich hab den Hannes in den Wald geschubst.”
Florian hört dies, reisst die Augen auf und wiederholt: “WAAAS? Die Mama hat den Hannes ins Naturschutzgebiet geschubst?” :-)
Nach dem Heben des Schatzes vom Spitzberg hurteten 4 Erwachsene und 5 Kinder nach Hause, denn für einen Kindergeburtstag im Park möchte einiges gepackt werden. Im Paradies von Jena wollten wir grillen, picknicken, ein paar Sportspiele machen und die Horde Kinder einfach toben lassen.
Das funktionierte auch wie geplant, auch wenn die Erdbeertorte völlig unbrauchbar zerlief und die Marinade der Gemüsespieße zu zeitig alle war.
Immerhin hatten wir EXTRA zwei Heissluftballons bestellt, die ankamen, aufgebaut und gestartet wurden. :-P Das war schon was. Auch ein Eiswagen kam und versorgte alle mit Zitroneneiswaffeln. Da war es auch nicht mehr schade, dass die coole Backpulver- Essigrakete nicht gestartet ist, die unser Freund Florian Freistetter extra mitgebracht hatte.
Gegen 17:00 wurde dann auch offiziell angegrillt, mit Thüringer Bratwürsten, besagten gering marinierten Gemüsespießen und Hähnchenkeulen, deren Haut verbrannte und bei Mann und Sohn Nr.2 für Unbehagen aufgrund übermäßiger Rauchentwicklung sorgte. Auch die Würstchen waren für das Geburtstagskind nicht geheuer: “Die schmecken etwas unangenehm.”

Ich muss ja sagen, DANKE an alle für die tollen Geschenke. Wir konnten einen ganzen Billy-Regalboden füllen mit den neuen Büchern und Spielen. Die werden in den nächsten Tagen ausgiebig getestet und gelesen werden.

Und ich möchte auch Danke sagen an Rainer Sokoll für die wunderbaren Bilder und die Erlaubnis, sie hier verwenden zu dürfen.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 28. März 2011 in Alltag

 

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Triops – Freuden

Liebe Leser,

Von den vielen Eiern sind letztendlich zwei geschlüpfte Exemplare so fit gewesen, das Larvenstadium zu überstehen. Schade, dass es nur zwei sind, allerdings minimiert sich die Gefahr des gegenseitigen Auffressens von ganz alleine.

Die beiden wachsen im Übertempo. Jetzt kann man schon ganz bequem die adultgestalt erkennen, zumal seit gestern auch die Dunkelfärbung eingesetzt hat. Schön ist das Muster, was sie am Beckenboden hinterlassen, wenn sie mit ihren Beinchen alles umwühlen. Die Geologin in mir sieht schon überall Spuren im Feinsand :-)

Wie putzig die Biester sind, zeige ich euch mal wieder in einem bewegten Bild, da man durch das dreckige Wasser nicht fotografieren kann. So langsam müssen wir mal über einen Wasserwechsel nachdenken.

 

Nun, ich bin mal gespannt, wie groß die beiden noch werden und ob der Große dem Kleinen irgendwann den Garaus machen wird. Mein Mann kann es kaum erwarten, das Projekt “Triops” zu beenden, denn er recherchiert schon fleißig über ein neues. Vielen Dank, Stefan, fürs Impfen mit dem Ameisenvirus :-)

Krabbelige Grüße,

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 25. März 2011 in Alltag

 

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Geburtstagskuchen frei nach Petterson- Eierkuchentorte für Florian

Liebe Leser,

ich probiere ja gern neues aus. Gerade, wenn es um Backwaren geht. Und wenn ein Geburtstag ansteht, gibt es sowieso Wunschkuchen. Da Florian nunmal Eierkuchen von früh bis spät essen könnte (aber nur mit Apfelmus und Zucker &  Zimt) UND zudem noch bei Sven Nordquist (Eine Geburtstagstorte für die Katze. (Pettersson und Findus)
von einer Eierkuchentorte (Pfannkuchentorte) die Rede ist, dann war ja klar, was zum heutigen Tag auf den Tisch kommen musste. Findus’ Originalversion sah Eierkuchen, übereinandergeschichtet mit Marmelade und Sahne vor. Das war für Flori natürlich inakzeptabel. Eine Variation mit Apfelmus musste ran. Sahne ging gerade so :-)

Nach meinem Rezept, nur mit mehr Milch zum Verflüssigen des Teiges (die Schichten sollten nicht zu dick sein) fertigten wir also sieben recht gleichmäßige Eierkuchen. Diese wurden auf Küchenpapier zum Abtropfen liegen gelassen. In der Zwischenzeit kochte ich Apfelmus mit Vanillepuddingpulver etwas dicklich ein. (Ging nicht so wie ich wollte, Grieß wäre besser geworden, hatte ich aber nicht da.)

Beim Auftragen dieser Masse auf die Kuchen halfen die Kinder natürlich mit. Logisch, man konnte ja nebenher naschen :-)

Die Sahne wollte ich, der Gleichmäßigkeit halber, als Tuffs aufsetzen. Dafür musste ich aber warten, bis die Apfelmasse abgekühlt war. Die Tuffs wurden natürlich akribisch mitgezählt, dass auch ja überall gleich viele waren.

Zum Abschluss wurde alles einfach übereinandergelegt und verziert. Optisch der Hammer. Ab in den Kühlschrank damit, es sollte sie ja früh geben. Ich befürchtete ein Desaster beim Anschneiden, dass die ganze Chose in sich zusammenrutscht. Erinnerungen an meinen Geologieprofessor Herrn Lothar Eißmann wurden wach (“Die Alpen sind eine Torte! Alles auseinandergerutschte Schichten, die sich ineinander neu verschoben haben!”).

Das erwartete Chaos blieb überraschenderweise aus. Das Durchziehen verklebte die einzelnen Lagen sehr gut miteinander. Auch angeschnitten war das Ganze also ein Augenschmaus. Ich war begeistert. Bis ich sie kostete. :-(

Ein Reinfall. Das Ganze schmeckt nach…. nichts. Sicher ist die Variante mit einer kräftigen Marmelade um Längen besser. Mit Zucker sollte man auch nicht sparen, alles deutlich kräftiger abschmecken als wenn die Biester heiss aus der Pfanne kommen. Dann kann so eine Eierkuchentorte der Knaller sein. So nicht. Schade. Auch die Kinder waren nicht sehr angetan. Aber die waren auch von den Geschenken abgelenkt.

Geburtstägliche Grüße,

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 24. März 2011 in Alltag

 

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Rezension: Walko-Hörspiel: Der Schatz auf der Holunderinsel/ Auf den Spuren des dicken Bumbu

Liebe Leser,

Dass wir hier Fans des Holunderbären von Walko sind, habe ich hier und hier schon deutlich gemacht.

Jetzt geht das Ganze in eine neue Ebene vor: Zwei seiner Bücher sind auf entzückende Weise als Hörspiel umgesetzt worden. “Der Schatz auf der Holunderinsel: Hase und Holunderbär” und “Auf den Spuren des dicken Bumbu: Hase & Holunderbär” sind bei JUMBO veröffentlicht worden.

Die Laufzeit beider Stücke sind im Ganzen 55 Minuten. Als Intro und Extro gibt es ein speziell komponiertes Lied “Holladi Holunder”, welches von unseren Kindern schon frei mitgesungen wird. Der Text dazu ist im Booklet abgedruckt. Das ist sehr praktisch, denn wir Großen hören die CD nicht im Dauerlauf wie unsere Kinder.

Die Handlungen entsprechen den Printausgaben. Im ersten Abenteuer suchen die Freunde einen Schatz am Ende des Regenbogens und finden einen ganz unerwarteten Schatz der ganz anderen Art. Der Bumbu entpuppt sich als ein noch nie gesehenes Heidemonster, welches gar nicht so monströs ist, wenn man es denn erst einmal gefunden hat.

Stimmlich ist der Holunderbär (Robert Missler) wunderbar umgesetzt, richtig brummig und bärig. Ritter Freund (Christine Pappert) mit seinem Blechhelm überm Gesicht hatte ich mir ganz anders vorgestellt, nicht so frech und quäkig. Eine Jungenstimme wäre mir angenehmer gewesen. Man gewöhnt sich aber daran. Für die Kinder ist es gut, denn sie können die Stimmen sehr gut unterscheiden und die Schauspieler schaffen es, alle Situationen perfekt umzusetzen, so dass die geweckten Emotionen auch übertragen werden.

Der Erzähler ist für mich ideal besetzt (Frank-Lorenz Engel), er hat den richtigen Redefluss und die Tonlage, die man sich von einem Erzähler wünscht.

Ich freue mich, dass Anna das Hörspiel zum Geburtstag bekommen hat. Wer Hörspiele mag, wird dieses mit Sicherheit in sein Herz schließen.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 21. März 2011 in Rezension

 

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Vogelexpeditionen werden nun mit Geocaching verbunden!

Liebe Leser,

was für ein Tag. Als sich heute morgen die Wolken verzogen, wurde ein Ruf laut: “FAHRRAD FAHREN!!!”
Nun gut, warum nicht. Punkt 10 Uhr starteten wir für eine Stunde auf eine kleine Tour im Sonnenschein. Leider leider ohne Fernglas und Fotoapparat. Dafür mit guter Laune und zwei gesuchten Geocaches. Einer mit dem häufigen Namen “Wasserturm”, direkt am Saale(rad)wanderweg in Göschwitz, der andere nur 200m davon entfernt an der sogenannten “Bügeleisenbrücke”.
Auf dem Weg zur Saalebrücke kam und Hannes total entgeistert entgegen, da er einen Kleiber kopfüber am Wegesrand an einem Baum gesehen hatte. Wie schön!
Später erspähten die Jungs angeblich noch Buchfinken. Nun ja, ich habe keine gesehen :-)
Am “Wasserturm” dann geschah etwas wunderbares: Wir konnten tatsächlich einen Schwarm Gimpel in freier Natur beobachten. Die roten Bäuche, schwarzen Köpfe, Flügel und den knalligen weißem Fleck darauf waren sie in der Sonne so auffällig, dass auch die Kinder ganz verzückt waren. Leider konnten wir kein Bild machen, da bin ich sehr traurig.

Den Cache fand mein Mann dann auch sofort. Nach dem Eintrag ins Logbuch und dem Obligatorischen Tausch von “Fuppenjucks” ging es weiter zur “Bügeleisenbrücke”. Keine Vögel, kein Schatz, nur viele Muggel. Schade. Wir suchten lange, aber fanden nichts.
Also radelten wir nach Hause und waren pünktlich zur “Sendung mit der Maus” zu Hause.
Nach Hackbraten, frischem Gemüse und Salzkartoffeln wurde eine kurze Mittagspause abgehalten, danach ging es wieder auf die Drahtesel. “Richtung Paradies” war der Plan. Kuchen und Wasser im Rucksack waren wir erstaunlich schnell und entspannt 6 Kilometer später auf dem zentralen Spielplatz angekommen. Ach, was waren wir stolz. Hungrig und immer noch voller Energie ließen wir der Bande etwas Zeit, sich kaputt zu toben :-)
Danach ging es, ja, tatsächlich wieder per Fahrrad 6 Kilometer zurück nach Hause. Da uns das Quietschen der Stützräder an Foris Radl derart auf die Nerven ging, wurden sie kurzerhand mitten auf dem Weg abgeschraubt. Und weiter ging es leise und genau so sicher wie vorher- hach sind wir stolz :-)

Entsprechend müde und kaputt liegen sie jetzt im Bett. Schlaft gut!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 20. März 2011 in Alltag

 

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Die Urzeitkrebse schlüpfen!

Liebe Leser,
gestern abend war es soweit. 96 Stunden nach der Inbetriebname schwamm das erste zappelnde Etwas im Becken herum. Ich hab mich vielleicht gefreut :-) Am Liebsten hätte ich die Kinder gleich geweckt und es ihnen gezeigt. Aber nein, sie sollten das ruhig am nächsten Tag selbst entdecken.

Das taten sie natürlich nicht. Hannes trappste im Schlafanzug wie in den letzten Tagen an, schaute eine Sekunde hinein und bemerkte “Oooaarrr, immer noch nicht… *grummel*” Als ich dann meinte, dass ich das nicht so sagen würde, war er dann doch hellwach und schaute nochmal. Und nochmal. Das darauf folgende Gebaren möchte ich nicht schildern. :-)

Eine halbe Stunde später standen allerdings drei angezogene und begeistete Kinder mit der Lupe überm Wasser und beobachteten die zwei bis dahin geschlüpften Larven.
Die erste sollte etwa 12 Stunden alt sein, die andere schätze ich auf 2-3h. Hier mal ein kleines Video, wo man die größere gut sehen kann:

Leider kann ich mit der (mittlerweile) Brühe im Becken noch keinen Wasserwechsel machen. Dafür sind noch zu viele Eier und Babys vorhanden. Man sieht es auch auf dem Video, auf der Oberfläche hat sich ein eher unappetitlicher Film Fett und Staub und Eiweiss abgesetzt. Das schränkt die Sicht auf die Biester stark ein, zumal sie frisch geschlüpft nicht mal einen halben Millimeter groß sind.

Hurra! Es geht nun also doch noch weiter. Die Kinder hatten kein anderes Thema heute früh, und auch die Kleinen im Kindergarten wurden sofort und umfassend informiert.
Nun gilt es, die Krebse nicht zu überfüttern. Das kann nämlich schnell passieren. Vielleicht setzen wir sie ja auch nächste Woche in ein besseres Becken, was man vielleicht etwas filtern kann oder so. Mit diesem Film auf dem Wasser habe ich wenig Freude daran….

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 18. März 2011 in Alltag, Rezension

 

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