RSS

Archiv der Kategorie: Rezension

Danke, Neutrogena. Ick freu mir!

Liebe Leser,

der eine oder andere von euch weiß es schon, die anderen merken es jetzt: Ich liebe Produkttests. Und da das www voll von Möglichkeiten hierfür ist, nutze ich die eine oder andere “gelegentlich” (aka so oft es geht).

Kürzlich testete ich die (Achtung, elendig langer Name) “Neutrogena Visibly Clear Pink Grapefruit Tägliche Waschcreme”. Wer auch immer sich so einen Namen merken soll. Schade eigentlich, weil das Produkt selbst bis auf seine gewöhnungsbedürftige Konsistenz ganz große klasse ist.

(Das musste ich jetzt nicht schreiben. Ich muss gar nichts schreiben, tue es aber gerne. Ist ja auch nur höflich)

Nun konnte gestern ein Paket nicht zugestellt werden und ich rätselte schon, was das denn sein sollte.
Heute weiß ichs:

Ich habe ein Neutrogena Pflegeprodukte-Paket bekommen! Weil ich den Produkttest mitgemacht und die Umfrage ausgefüllt habe, Nun, dass es dabei was zu gewinnen gab, war mir gar nicht bewusst. Mal ehrlich, sowas steht ja heute überall mit dabei aber wirklich glauben kann man das gar nicht.

In diesem Fall aber schon. Cool. Ick freu mir.
Schaut mal, was alles dabei war:

Gepflegte Grüße, eure Ankelilli.

 
6 Comments

Geschrieben von - 26. Mai 2011 in Alltag, Rezension

 

Schlagwörter: , ,

Kulla, Kulla Kullertränchen (aber vor Freude)

Liebe Leser,
ihr wisst ja (oder solltet es), dass ich diese 3 Bücher hier mehr als zauberhaft finde:

Nicht  umsonst gibt es ja auch die Rezensionen dazu auf meinem Blog (Teil 1, Teil 2, Teil 3) Besonders der zweite Teil mit dem Schneemann hatte es mir ( und auch den anderen) besonders angetan, weil der Kleine so unglaublich niedlich ist und die Geschichte um ihn so zauberhaft.

Nun, seit ein paar Tagen/Wochen ist es so, dass ich mit besagter Anne Pätzke in Kontakt stehe. Auslöser war meine Nachtfeen- Übersichtsseite und ihr Kommentar dort.  Es gab ein kleines Hin und Her von Emails, später ein Päckchen mit meiner Marmelade.

Aktueller und absoluter Höhepunkt des Ganzen war ein Päckchen, was gestern hier ankam. Ich wusste, dass eines unterwegs war, aber wagte nicht zu spekulieren, was der Inhalt dessen sein könnte.

Nun haltet euch fest, ich bekomme immer noch weiche Knie:

DAS WAR DRIN!!!!

Ich freue mich gigantisch. Nicht noch mehr aber genauso sehr freue ich mich auch über ihre Nachricht, dass ein viertes Buch von Kulla erscheinen wird. Na, nur einmal dürft ihr raten, wer sich das kauft. *gnihihi*

Eure Ankelilli. Mit Schneemann im Blumentopf. Seufz.

Flattr this

 
Leave a comment

Geschrieben von - 4. Mai 2011 in Alltag, Rezension

 

Schlagwörter: , , , ,

Eine wunderbare Kindergeschichte über das “Anders sein”

Liebe Leser,
eigentlich glaubte ich, mittlerweile alle Geschichten von Wladimir Sutejew zu kennen. Jetzt las ich aber im Kindergarten eine Geschichte vor, die ich in einem Buch unseres Bestandes entdeckte – und sie war zumindest illustriert von Sutejew. Sie heisst:

“Der neugierige kleine Löwe” und stammt aus der Feder Michail Pljatzkowskis im Buch Dicke Freunde.

Inhaltlich geht es schlicht um Sichtweisen. Der kleine Löwe wird von allen als “dumm” angesehen, weil er viele Fragen stellt. Diese offensichtliche Unverhältnismäßigkeit wird unterstützt dadurch, dass er sich auf einem Spaziergang allen Tieren vorstellen möchte und angemault wird, dass er diese nicht “duzen” soll. Also spricht er den Jaguar, wie gewünscht, mit “Sie” an. Als Sieguar. Und das gehörnte Yak als Sieyak. Und die grüne Eidechse als Siedechse. Natürlich bezeichnen ihn die Tiere deswegen als “Dummchen”.

Sehr traurig und voller Unverständnis trottet der Löwe nach Hause. Dabei stellt er sich die Frage, ob es an ihm liegt, dass er sich nicht bekanntmachen kann oder an den anderen, dass sie ihn nicht verstehen. Er wöllte seine Mama fragen, die ja “alles weiß”. Da schließt sich der Kreis wieder zum Anfang, als er von der strengen Mutter immer gescholten wurde, weil er zu viele Fragen stellte.

Ich finde die Geschichte klasse, und auch die Kinder im Kindergarten hörten sehr fasziniert zu. Ja, welche Sichtweise hat man nun selbst? Ist ein Kind dumm, weil es Fragen stellt? Ist ein Kind ein Dummchen, weil es für ihn unverständliche Anweisungen falsch umsetzt und es ihm keiner erklärt? Ist ein anderes Kind “falsch”? Oder haben nur die meisten Menschen eine eingeschränkte Sichtweise auf “richtig” und “falsch”?

Ganz schön viele Diskussionsansätze in so einer kleinen Kindergeschichte. Toll. Unbedingt lesen!

Eure Ankelilli.

Flattr this

 
2 Comments

Geschrieben von - 13. April 2011 in Alltag, Kindergeschichte, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Rezension: Martin Klein & Ute Krause: Rita das Raubschaf und der Ruf der Karibikwölfe

Liebe Leser,

Piratengeschichten sind im Trend. Überall gibt es jetzt Degenklirren, Säbelrasseln und wildes Geschrei.
Aber es geht auch anders. Hiermit: Rita das Raubschaf und der Ruf der Karibikwölfe

Rita ist ein Raubschaf. Befreudnet ist es mit einem Raubmeerschwein. Ruth heisst es. Niedlich ist es. Mit strubbeligem Haar und Knutschgesicht. Dabei hat es die gruseligste Stimme, die jeden Feind in die Flucht schlägt.
Ihr seht, es geht auch anders.

Dieses Buch ist ein Buch für Kinder, die es lieben, spannende Abenteuer (selbst) zu lesen. In gut absgeschlossenen Kapiteln mit nicht zu vielen Illustrationen werden die beiden Piratenmädels in die perfekte Karibikidylle entführt, in der es schnell fad wird. Auch Kater Shaggy mit der Klampfe hilft da zuerst nicht. Als das Team allerdings aus einem Knautschball- liebenden Wölfling einen waschechten Wolf machen sollen, beginnt das Ganze, abenteuerlich zu werden. Immer von passenden Akkorden begleitet, gilt es, wild zu sein und die Perfektion des karibischen Horizonts zu beobachten. Sandburgen bauen, Kuscheltiere finden und Riesenschlangen bezwingen inklusive.

Martin Klein hat es meiner Meinung nach geschafft, eine wirklich neue Abenteuergeschichte zu schreiben. Eine Piratengeschichte ohne klassische Piraten. Eine Geschichte, für die sich sicher auch Mädchen begeistern. Ich finde sie großartig. Die Struktur die Abbildungen und der Sprachstil sind ausgewogen und für Grundschüler gut zu verstehen.
Als Vorlesebuch für kleine Kinder würde ich es nicht empfehlen, denn es sind viele Begriffe und Wortwitze enthalten, die nicht von Vorschülern zu umfassen sind. Mit einem breiterem Wissen allerdings sind viele Szenen urkomisch und leicht vorstellbar. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder, die das Lesen erlernt haben, von den klaren Kapiteln und den symapthischen Charakteren mitgerissen werden und so den Spaß am Lesen ganz einfach erlernen.

Vielen Dank an Stefanie Leo von www.buecherkinder.de für die Zusendung dieses Buches. Wahrscheinlich hätte ich es ansonsten nie kennengelernt, was schade gewesen wäre.
Begeisterte Grüße, eure Ankelilli.

 
3 Comments

Geschrieben von - 9. April 2011 in Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Rezension: Kinderbuchklassiker – Pinocchio von Carlo Collodi, Neuauflage mit Illustrationen von Quentin Gréban

Liebe Leser,

irgendwann hat man keine Lust mehr auf Adaptionen und malerisch- blumige Veränderungen von klassischen Geschichten. Ist der Zeitpunkt da, liest man die Originalen und merkt, dass man die Tiefe und genaue Handlung gar nicht mehr kennt- und dass sie sehr schön ist.
So geschehen derzeit in unserer Familie mit Pinocchio.

Im Bücherpaket von Stefanie Leo (www.buecherkinder.de) befand sich eine Neuauflage des Klassikers aus dem NordSüd- Verlag. Übersetzt von Sabine Ludwig und illustriert von Quentin Gréban ist diese Ausgabe der Traum eines Kinderbuches. Eigentlich eines jeden Buches. Das Papier ist weiß, der Buchrücken aus rotem Leinen. Die Bilder sind wunderschön, detailreich und ganz klassisch, ohne moderne Abstraktionen und in dezenten Farben. Teilweise erstrecken sie sich über ganze Seiten, das macht sich zum Vorlesen natürlich ideal.

Zur Handlung muss man nicht viel sagen. Seit über einhundert Jahren begeistert die kleine Holzpuppe Pinocchio kleine und große Kinder, aber auch Erwachsene. Der typische Gut- Pol (Geppetto) steht dem Bösen (Feuerfresser, Kerzendocht) gegenüber und der kleine Junge dazwischen. Mal will er fleißig und gut sein, mal lässt er sich zum Nichtstun und Faulsein überreden. So wird er übers Ohr gezogen, belogen und festgenommen, um völlig geläutert am Ende doch ein echter Junge zu werden und den Pfad der Tugend mit seinem Vater vereint gehen zu können.
Weggefährten gibt es viele, die auch außerhalb der Geschichte immer wieder im Alltag auftauchen. So gibt es die blaue Fee (die im Gegensatz zur Disney- Adaption blaue Haare hat), die sprechende Grille (nebst ihrem Geist), Fuchs und Wolf, den Kutscher oder den Puppenspieler Feuerfresser.

Ich bin froh, dass wir diese Geschichte jetzt in der ursprünglichen Fassung haben und meine Kinder sie so kennenlernen können. Die Jungs sind jeden Abend wie gebannt und fiebern mit, wie es dem kleinen Jungen, der er ja trotz seiner Holzform ist, auf seinem Weg weiter ergehen mag. Auch wenn das Buch im Regal sicher eine Augenweide ist- hier stimmen gleichwohl Inhalt und Aussehen!

Eure Ankelilli.

 
Leave a comment

Geschrieben von - 29. März 2011 in Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Rezension: Walko-Hörspiel: Der Schatz auf der Holunderinsel/ Auf den Spuren des dicken Bumbu

Liebe Leser,

Dass wir hier Fans des Holunderbären von Walko sind, habe ich hier und hier schon deutlich gemacht.

Jetzt geht das Ganze in eine neue Ebene vor: Zwei seiner Bücher sind auf entzückende Weise als Hörspiel umgesetzt worden. “Der Schatz auf der Holunderinsel: Hase und Holunderbär” und “Auf den Spuren des dicken Bumbu: Hase & Holunderbär” sind bei JUMBO veröffentlicht worden.

Die Laufzeit beider Stücke sind im Ganzen 55 Minuten. Als Intro und Extro gibt es ein speziell komponiertes Lied “Holladi Holunder”, welches von unseren Kindern schon frei mitgesungen wird. Der Text dazu ist im Booklet abgedruckt. Das ist sehr praktisch, denn wir Großen hören die CD nicht im Dauerlauf wie unsere Kinder.

Die Handlungen entsprechen den Printausgaben. Im ersten Abenteuer suchen die Freunde einen Schatz am Ende des Regenbogens und finden einen ganz unerwarteten Schatz der ganz anderen Art. Der Bumbu entpuppt sich als ein noch nie gesehenes Heidemonster, welches gar nicht so monströs ist, wenn man es denn erst einmal gefunden hat.

Stimmlich ist der Holunderbär (Robert Missler) wunderbar umgesetzt, richtig brummig und bärig. Ritter Freund (Christine Pappert) mit seinem Blechhelm überm Gesicht hatte ich mir ganz anders vorgestellt, nicht so frech und quäkig. Eine Jungenstimme wäre mir angenehmer gewesen. Man gewöhnt sich aber daran. Für die Kinder ist es gut, denn sie können die Stimmen sehr gut unterscheiden und die Schauspieler schaffen es, alle Situationen perfekt umzusetzen, so dass die geweckten Emotionen auch übertragen werden.

Der Erzähler ist für mich ideal besetzt (Frank-Lorenz Engel), er hat den richtigen Redefluss und die Tonlage, die man sich von einem Erzähler wünscht.

Ich freue mich, dass Anna das Hörspiel zum Geburtstag bekommen hat. Wer Hörspiele mag, wird dieses mit Sicherheit in sein Herz schließen.

Eure Ankelilli.

 
1 Comment

Geschrieben von - 21. März 2011 in Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Die Urzeitkrebse schlüpfen!

Liebe Leser,
gestern abend war es soweit. 96 Stunden nach der Inbetriebname schwamm das erste zappelnde Etwas im Becken herum. Ich hab mich vielleicht gefreut :-) Am Liebsten hätte ich die Kinder gleich geweckt und es ihnen gezeigt. Aber nein, sie sollten das ruhig am nächsten Tag selbst entdecken.

Das taten sie natürlich nicht. Hannes trappste im Schlafanzug wie in den letzten Tagen an, schaute eine Sekunde hinein und bemerkte “Oooaarrr, immer noch nicht… *grummel*” Als ich dann meinte, dass ich das nicht so sagen würde, war er dann doch hellwach und schaute nochmal. Und nochmal. Das darauf folgende Gebaren möchte ich nicht schildern. :-)

Eine halbe Stunde später standen allerdings drei angezogene und begeistete Kinder mit der Lupe überm Wasser und beobachteten die zwei bis dahin geschlüpften Larven.
Die erste sollte etwa 12 Stunden alt sein, die andere schätze ich auf 2-3h. Hier mal ein kleines Video, wo man die größere gut sehen kann:

Leider kann ich mit der (mittlerweile) Brühe im Becken noch keinen Wasserwechsel machen. Dafür sind noch zu viele Eier und Babys vorhanden. Man sieht es auch auf dem Video, auf der Oberfläche hat sich ein eher unappetitlicher Film Fett und Staub und Eiweiss abgesetzt. Das schränkt die Sicht auf die Biester stark ein, zumal sie frisch geschlüpft nicht mal einen halben Millimeter groß sind.

Hurra! Es geht nun also doch noch weiter. Die Kinder hatten kein anderes Thema heute früh, und auch die Kleinen im Kindergarten wurden sofort und umfassend informiert.
Nun gilt es, die Krebse nicht zu überfüttern. Das kann nämlich schnell passieren. Vielleicht setzen wir sie ja auch nächste Woche in ein besseres Becken, was man vielleicht etwas filtern kann oder so. Mit diesem Film auf dem Wasser habe ich wenig Freude daran….

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Eure Ankelilli.

Flattr this

 
2 Comments

Geschrieben von - 18. März 2011 in Alltag, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Triops Dokumentation- der dritte Tag

Liebe Leser,

wir ihr seht, seht ihr nichts. :-)
Die Eier sind im Wasser, das hat 25-26°C, aber noch zucken keine kleinen Punkte herum. Es ist ja auch noch Zeit, wir erwarten den Schlupf heute abend- morgen früh.
Die Wartezeit überbrückten wir mit einem Gespräch darüber, dass es passieren kann, dass sich die größeren Tiere auffressen. (Danke an meine Kommentatoren für diesen Hinweis).
Das ging erstaunlich gut, denn auch für Kinder ist es klar, dass wenn alle 30 Eier oder so schlüpfen, dass es dann sehr eng werden würde. Und wenn keine Fressfeinde vorhanden sind, fressen die zuerst geschlüpften Larven eben die kleineren auf. Das ist ganz normal.
Flori fand das spannend, Hannes eher eklig. Ich versprach ihm, dass wenn es eines morgens eklig aussieht, ich dann alles wegräume und er das nicht anschauen muss. Damit war er einverstanden.

Wetten, dass er der erste ist, der das am Ende sehen will? :-)

Nun denn, wir warten mal weiter ab.
Eure Ankelilli.

Flattr this

 
Leave a comment

Geschrieben von - 17. März 2011 in Alltag, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Triops Doku Teil 2: Das Einsetzen der Eier

Liebste Leserschaft.

Nach 24h Ruhezeit und Ziehen mit dem Teebeutel voller unbeschriebener Substanzen wurden gestern Abend die Triopseier ins Becken überführt.

Dafür wurde als erstes das Beleuchten mit einem Spot überprüft. In einem Haushalt voller Energiesparlampen stellt es sich übrigens als Herausforderung dar, eine Lampe mit Wärmeabstrahlung zu finden :-)

Das Thermometer wurde gecheckt. 27°C- perfekt. Zum Schlüpfen brauchen die Triops nämlich so 25-27°C Wassertemperatur.

Hannes durfte dann (immerhin war es ja sein Geschenk) mit dem Spatel den Beutel entfernen. Florian stellte fest, dass auf dem Anhänger “DO NOT EAT” steht. Worauf eine kleine Englischlektion stattfand :-) – Mein Mann bemerkte den Unterschied, dass im Deutschen dann dagestanden hätte “Nicht zum Verzehr geeignet” – Man beachte die Ausdrucksweise im Gegensatz zu “NICHT ESSEN!” :-)

Dann folgte der spannendste Teil. Die Eierchen wurden aus der Mikroschachtel ins Wasser gekippt, nachdem sie nochmal mit der Lupe betrachtet wurden. Zur Sicherheit spülte mein Mann das Ganze nochmal mit Wasser aus. Die Eier sind nämlich total winzig. Die Schachtel hoben wir auf, weil man die mit ein paar Eiern und einer kleinen Anleitung mal in einen Cache tun könnte <3.

Die Eierchen schwammen auf der Wasseroberfläche. Das wars. Sie gingen nicht unter, es zischte und brodelte nicht, es krabbelten keine Riesenkrebse daraus. Dementsprechend neutral war die Reaktion der Kinder. Aber wir erklärten nochmal, dass die Eier sich ja erstmal vollsaugen müssten und langsam die Krebslarven entstehen müssen, ehe diese schlüpfen. Dann wars in Ordnung.

Das Becken stellten wir wieder ins Fenster, die Lampe darüber. Über nacht können wir sie nicht ausmachen, heute früh waren es nur 19°C. Für die erwachsenen Tiere mag die Nachtabsenkung OK sein, für den Schlupf ist es suboptimal.

Heute morgen ging der erste Gang zur Lupe und den Eiern. Nein, es hatte sich noch nichts getan. Dafür klärten wir, dass in “Triops” die Silbe “tri” steckt, was “drei” bedeutet. Hannes erkannte, dass “three” ja quasi das selbe ist *stolz*.

Mit Flori untersuchte ich dann im Heft den Aufbau der Tiere in die 3 Teile, warum sie  ja so heissen. Kopf, Panzer und Schwanz. Und dass “Carapax” nicht nur ein cooles Wort für Triopspanzer ist, sondern auch bei Schildkröten so heisst.

Mal schauen, wann sich bei den Eiern was tut.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Eure Ankelilli.


Flattr this

 
1 Comment

Geschrieben von - 16. März 2011 in Alltag, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Experimentierkasten von KOSMOS: Triops- Urzeitkrebse züchten – Eine Dokumentation.

Liebe Leser,

schon im Januar bekam Hannes diesen Experimentierkasten geschenkt.

Heute nun fanden wir endlich die Zeit, uns dieser wunderbaren Mikrowelt zu widmen.

Mein Mann und ich hatten vor Jahren mal ein ganz schlichtes Set aus Eiern und Futter im Naturkundemuseum Leipzig gekauft und hatten sehr viel Freude an den Krebsen. Leider blieben sie nur einen Lebenszyklus lang bei uns.
Ich hoffe, dass wir diesmal auch selbst neue Eier bekommen! Man findet ja heute Information und Tipps zu den Tierchen überall.

Ich möchte in einer kleinen Dokumentation berichten, wie es läuft, was wir so tun und was passieren wird.
Zuerst galt es, destilliertes Wasser zu kaufen und eine Weile bei Zimmertemperatur aufzubewaren. Das taten wir. Im Supermarkt bekamen wir einen 5L Kanister für um die 2€. Er stand jetzt schon einige Wochen auf dem Schrank im Flur, heute wurde er endlich zweckdienlich geöffnet.

Mit Packung, Anleitung, Wasser und guter Laune las mein Mann den Kindern nun Schritt für Schritt vor, was zu tun sei.
(“Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses hochwertigen Geräts…”)

Als erstes sollte der mitgelieferte feine Sand mehrfach mit destilliertem Wasser gespült werden. Das funktionierte gut. Bei drei Kindern, die danach gierten, gleichzeitig alle teilzuhaben und dabei nicht hineinzufassen, war das schonmal ein Kraftakt. Aber alles ging gut.

Nach dem Umfüllen in die kleine Plastikguss-Schale wurde mit Wasser aufgefüllt und – nächstes Highlight- von Florian das Thermometer in die vorgeschriebene Halterung gesetzt.

Bitte mit Blase nach unten und Anzeige nach vorn :-)

Jetzt kam wieder etwas Spannendes. Eine Art “Teebeutel” Sollte ins Wasser gelassen werden, wo er in den nächsten 24h für ein passe

ndes Mikroklima im Becken sorgen soll. Da dieser aufschwamm, hatte Hannes die Aufgabe, ihn mit dem Spatel eine Weile im Wasser zu halten. Doch selbst nach weiteren 3h schwimmt er noch immer an der Oberfläche und liegt nicht vollends im Wasser.

Nun galt es erstmal, einen passenden Platz zu finden. Gewählt wurde das Fensterbrett der Küche, da hier viel Licht einfällt und die Temperaturen von 22-25°C ganztags herrschen.

Bisher sind wir sehr begeistert. Die Anleitung ist kindgerecht, lesbar und schön bunt :-) Wenn man als Erwachsener ein wenig umfassender informiert werden möchte, kann man die benötigten Informationen jederzeit ergooglen. Das Gussbecken ist klar, man kann sehr gut hineinsehen. Es ist auch transportabel. Mal schauen, inwieweit die offene Oberfläche für die Kinder zu einer Verlockung wird. Triops sollen ja durchaus empfindlich auf Fremdeintrag sein. Im Zweifel decken wir das Ganze eben ab.

Morgen abend werden wir die Dauereier ins Wasser legen können. Die beiliegende Lupe war heute Highlight der Packung. Mit ihr die Finger, Kleidung und auch die Winzeier zu betrachten war für alle total spannend. Dass noch nicht gleich 5cm lange Krebse im Wasser schwammen, war etwas ernüchternd.

Zum Glück haben wir sie jetzt mehrfach auf den langwierigen Prozess des Schlupfes und des Wachtums informiert. Sie freuen sich schon sehr!

Ich halte euch morgen dann auf dem Laufenden, wenn wir die Eier eingesetzt haben. Das Wasser hat gerade 20°C, das ist untere

Grenze. Ich hoffe, dass bis morgen noch 1-2°C gewonnen werden können.

Bis denne!

Eure Ankelilli.


Flattr this

 
8 Comments

Geschrieben von - 14. März 2011 in Alltag, Rezension

 

Schlagwörter: , , , , , ,

 
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 352 other followers