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Schlagwort-Archive: Amsel

Bye, bye, Blackbird!

Liebe Leser,

nicht nur ein schönes Lied (siehe Bye Bye Blackbird), sondern auch die Stimmung des Tages.

Gestern Abend hüpfte Küken Nummer 1 aus dem Nest auf den Balkon, flatterte dann hier und da hin und verbrachte die Nacht auf dem Balkongeländer. Genauso verhielt sich Küken 2, nur um ca. 2 Stunden versetzt.

Küken Nummer 3, nicht ganz so massig und groß, hatte wohl weniger Glück. Voller Gruppenzwang stolperte es vom Nest auf den Balkon, lief zum Geländer und nahm den schnellsten Weg nach unten, der nicht im Baum, sondern auf dem Betonweg endet. Hm, nun, …. so hat ein jedes seinen Weg in den (Nahrungs-)Kreislauf gefunden. Wir sind mal gespannt, ob wir die Jungvögel im Winter wieder am Futterhaus begrüßen dürfen.

Wir wünschen den (beiden) ein schönes Leben!
Eure Ankelilli.

[edit] Mein Mann besteht darauf, dass die Wahrscheinlichkeit des Überlebens von Nummer 3 dennoch gegeben ist.

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Geschrieben von - 12. Mai 2011 in Alltag

 

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Amseleltern in Aktion

Liebe Leser,

Derweil gibt es außer den Amseln nicht wirklich etwas für hier zu erzählen. Deswegen gibt es heute zur Abwechslung mal ein bewegtes Bild von Herrn und Frau Amsel, wie sie im Baum sitzen, trällern, sich vorsichtig (weil ich ja mit der Kamera auf dem Balkon stand) annähern und die Küken füttern. Die können einen ganz schön langen Hals machen :)
Und sie öffnen so langsam die Augen. Sehr putzig. Sorry für die verwackelte Qualität, mir war kalt.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 6. Mai 2011 in Alltag

 

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Amselküken <3

Liebe Leser,

heute gibt es von mir einen neuen Status in der Entwicklung der Amselküken. Alle drei sind wohlauf und werden von den Elterntieren sehr gut versorgt. Die verscheuchen alle Tauben und bringen immerzu Würmer und Raupen ans Nest. Demenstprechend werden die drei auch immer “vogelähnlicher” :)

Toll, oder?
Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 5. Mai 2011 in Alltag

 

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Frau Amsels Küken

Liebe Leser,

gestern war ich noch in Sorge um die Küken von Frau Amsel.
Kurze Zeit, nach dem der Beitrag online ging, entdeckte ich dies:
Und war schon völlig entzückt.

Doch heute morgen sah das Ganze noch viel viel putziger aus, wie ihr hier sehen könnt:
Ach, ich finde das goldig. Mal schauen, wann Nummer 3 auch so putzig seinen Schnabel aufreisst und wann die ersten Küken ihre Augen aufmachen.
Im Moment jedenfalls hätte Florian allen Grund zu sagen, die Biester seien hässlich :)

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 29. April 2011 in Alltag

 

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Frau Amsels Eier

Liebe Leser,
ich schrieb ja kürzlich, dass Frau Amsel auf unserem Balkon im Winterfutterhaus ein Nest baut.
Nun, das tat sie ganz fleißig und legte auch Eier hinein.
Als wir gestern unseren Balkon in ein (zu entstehendes) Blumenmeer verwandelten, nahm sie sich allerdings von ihren Pflichten als Heizkissen eine Pause und lies mir die Möglichkeit, einen Blick in ihr Nest zu werfen.
Sieht es nicht toll aus?
Ich mache mir ein wenig Sorgen, denn unten im Hof laufen schon Amselküken herum. Unsere sind noch nicht mal geschlüpft. Hoffentlich wird noch was draus, dass wir sie nicht zu arg bedrängt haben.

Die anderen Piepmätze sind bereits Eltern geworden. Wir sehen Papa Blaumeise nonstop Insekten und Raupen zum Nistkasten bringen, an Mama übergeben und lautes Rufen der Kleinen. Hach.

Kükensselige Grüße,
Eure Ankelilli

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Geschrieben von - 28. April 2011 in Alltag

 

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Guten Tag, lieber Frühling

Liebe Leser,

Auf unserem Balkon nisten Blaumeisen im Nistkasten und Frau Amsel, die den ganzen Winter hier verbracht hat, hat das zweite Futterhaus (welches uns mein Vater gern überlassen hat) als Brutstätte erwählt und seit heute morgen dieses wunderbare Nest gebaut:

Des Weiteren möchte euch der Florian gern ein Frühlingslied vorsingen, was er im Kindergarten gelernt hat. Ich finds toll. <3

Wer mitsingen möchte, hier ist der Text:
Guten Tag, lieber Frühling, deine Luft ist so lau.
Hast den Himmel gestrichen, der ist ja schön blau.
Hast due schon lieber Frühling, alle Vögel bestellt?
Den Star hör ich pfeifen, doch der Kuckuck, der fehlt.
Sag ihm schnell er soll rufen, ich warte auf ihn.
Schönen Dank, lieber Frühling, dass die Krokusse blühn.

So, damit entlasse ich euch in den Sonnenschein für heute.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 7. April 2011 in Alltag, Grußworte

 

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Auf ornithologischer Expedition mit Kindern an der Saale in Jena

Liebe Leser,

Letztens war ich mir sicher, aus der Bahn heraus an der Saale einen Eisvogel gesehen zu haben. Ja wirklich! Ohne Mist! Nicht lachen! Ich wurde aber von vielen Seiten deswegen nicht ernst genommen. Törichtes Volk! Heute sollte bewiesen werden, dass ich mich nicht geirrt habe, denn selbst der Nabu berichtet von vereinzelten Beobachtungen an der Saale und ihren Nebenarmen.

Das tolle frühlingshafte Wetter an diesem Januarsamstag haben wir genutzt, um auf eine naturwissenschaftliche Expedition zu gehen. Bewaffnet mit Feldbuch, Kugelschreiber, Fernglas, Bestimmungsbuch und Kamera machten wir uns auf den Weg zur Saale, um Vögel zu finden.

Voller Motivation zogen wir los. Florian stellte erleichtert fest: “Zum Glück sind wir keine Jäger.”

Gleich nach den ersten Metern hörten wir das Rufen eines Vogels. Keiner wusste es einzuordnen und im Hinterkopf wurde notiert, das Wissen über Vogelgeräusche dringend aufzubessern. Schnell begegnete uns ein großes, ebenso rufendes Tier weit oben in den Baumwipfeln. Fernglasalarm! Fotoalarm! Bestimmungsbuch raus! Tada, ein Buntspecht konnte identifiziert werden. Ein guter Start, würde ich sagen!

Die noch vereisten Wege verwandelten den Spaziergang leider schnell in eine Rutschpartie. Kindergeheule ist ja bekanntlich kein wirksames Mittel um Tier anzulocken oder zu beobachten, deshalb musste das Hochwasser der Roda und Saale dazu herhalten, die Kinder abzulenken. Da schwamm aber auch wirklich viel Treibgut drin: ganze Bäume, Müll, Schuhe… Auch stellte Hannes schnell fest, dass das Wasser schneller floss als gewöhnlich, und dass die Bäume am Ufer teilweise abgebrochen waren.

Nach entdeckten Kohlmeisen und erfundenen Feldlerchen machten wir auf der Fußgängerbrücke über die Saale beim Gewerbegebiet Göschwitz eine spannende Entdeckung: Hoch oben auf einem Baum am Saaleufer thronte ein riesiger, schwarzer Vogel. WOW. Meine erste Vermutung war “Kormoran!” Allerdings war ich mir sehr unsicher, ob die im Winter überhaupt zu beobachten sind. Sind sie aber. Es war auch einer. Die sind ganz schön groß! Mit dem Fernglas konnten wir die weissen Wangenflecken sehen, die unsere Bestimmung dann festlegten. Toll. Kormorane sieht man ja nun nicht alle Tage. :-)

Gleich ein paar Schritte weiter jagten sich Elstern durch die Bäume. Florian war ganz verwundert über ihren Ruf.

Als wir weiterliefen und den Kormoran im Auge behielten, der dann auch  noch eine Runde flog und gleich nochmal viel größer wirkte, sprach uns eine Frau an, ob wir denn mit dem Fernglas den Eisvogel beobachten wollten.

Horchet auf! Eisvogel? EISVOGEL? Jaja, es gäbe eine Stelle weiter den Weg entlang, wo ein Eisvogel an einem kleinen Tümpel im Baum säße und Fische jagte.

Eilig liefen wir (also ich und die Jungs im Schlepptau, Anna bockte) weiter und ich impfte die Jungs, nicht zu schreien und mit ihren Stöcken zu schlagen, weil das das Tier verjagen könnte.

Angekommen entdeckte ich nichts ausser verschiedene Enten. Kein Eisvogel. Nach einer Weile kam auch mein Mann und Anna an. Er war es schließlich, der das wunderschöne Exemplar tatsächlich im Busch über dem Wasser lauernd entdeckte. Ich kann euch sagen, das war ein tolles Erlebnis. Der Eisvogel  äugte ins Wasser und ruckte immerzu mit dem Kopf. Nach ein paar Minuten startete er blitzschnell, schnappte sich einen kleinen Fisch und verschwand wieder im Baum. Der war wirklich schnell! Ganz ganz toll.

UND ICH HATTE DOCH RECHT!!! Es war ein Eisvogel, den ich aus der Straßenbahn gesehen habe! Ich WUSSTE es. Ha! Ich frag mich, warum mir nie jemand etwas glaubt….

Nach diesem Höhepunkt beobachteten wir noch eine ganze Reihe anderer Vögel: Blesshühner, Reiherenten, Stockenten, Blaumeisen im Gebüsch, ein Paar Höckerschwäne und eine schnöde Amsel.

Aber immerhin :-) Wer glaubt, mit drei kleinen Kindern keine Expedition machen zu können irrt. In zwei Stunden 11 verschiedene beobachtete und bestimmte Arten: Ein voller Erfolg! Dazu kommen noch die Arten, die (mehr oder weniger regelmäßig) zu uns ans Vogelhaus kommen: Feldsperling, Haussperling, Kleiber, Grünfink, Kernbeißer, Ringeltaube und die Streifenköpfige Schwanzmeise. Ich bin richtig stolz darauf, wieviel die Kinder durch solche Kleinigkeiten schon gelernt haben. Einen Buchfink wollen sie noch sehen. Und einen Zaunkönig. Mal schauen, wann es soweit ist :-)

Als wir mit frischem Brot fix und fertig heimkamen und mein Mann die Badewanne für die Kinder vorbereitete, fertigte unser Großer seine eigene, ganz persönliche Aufarbeitung des Nachmittags an: Ein Eisvogeltafelportrait in Farbe :-) Dafür hat er sogar alle seine sorgsam, mühsam und kleinlich geübten Notenschlüssel abgewischt.

Morgen wollen wir einen neuen Versuch starten. Mal schauen, was das Wetter sagt.

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 8. Januar 2011 in Alltag

 

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