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Schlagwort-Archive: Anna

Der Glitzerrock reloaded.

Liebe Leser.

Nicht immer ist Schweigen Gold.

Könnt ihr euch an die Erschaffung des Glitzerrockes erinnern (für den Fall diese Einträge sind älter als eben erst veröffentlicht)?

Drei Runden MauMau, zwei Äpfel und ein paar TikTaks später meinte Anna zu mir:

“Mama der Rock gefällt mir nicht. der ist totaaaaal häßlich”

Gut, das wissen wir bereits. Ich wollte zum wiederholten Male wissen:

“Und warum denn? Was gefällt dir denn nicht?”

Und auf einmal kam: “Der ist mir viiiiiiiiiiiiiiiel zu lang!”

O.o

Das war schon alles? Nun gut, umstecken, Anprobieren verweigern, trotzdem abschneiden (mehr als totaaaaaal häßlich kanns ja nicht werden). Säumen, Hingeben.

Anziehen. STRAHLEN. TANZEN.

Kurzer Glitzerrock Kurzer Glitzerrock

Und so leben sie zufrieden und glücklich. Bis zum nächsten Kreativprojekt.

Eure erleichterte Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 9. Februar 2012 in Alltag

 

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Kreativprojekt: Ich nähe einen einfachen Rock.

Liebe Leser,

schwarzer Glitzerstoff mit PailettenAch wie schön, mal etwas kreatives nicht am späten Abend zu machen, weil es mal nicht spontan geheim für Gebrtstage ist, sondern einfach mal so.

Heute habe ich im Handarbeitsladen einen Rest Stoff ergattert, der für 99,9% der Menschen allenfalls Karnevalsstoff für ein Kostüm ist. Für Anna allerdings wusste ich, es ist der Himmel auf Erden. Mehr *blingbling* geht ja wohl nicht mehr.

Zuschnitt des StoffesNun denn, das Stück hatte 125mm auf ca. 50cm. Kosten: 4,- Wurde gekauft, gezeigt, Begeisterung bei allen Kindern. Anna wollte einen Rock, Flori eine Diskojacke, Hannes eine Diskohose. (hrrrr das werde ich in 10 Jahren noch einmal aufwärmen. *fg*)

Nun denn, Auf gehts, Kinder, ich zeige euch jetzt, wie man rucki zucki einen Rock näht. Die anderen Kleidungsstücke gehen LEIDER LEIDER nicht, weil nicht mehr genug Stoff. Orrrrr. Schade. :D

Also denn, so wirds gemacht:

die Seiten des Rockes zusammennähenDas Stoffrechteck zurechtschneiden. In der Länge passte es mit grob 50cm. Für die Taille nahm ich Annas Bauchumfang mal 2, also 100cm.

Diese 100x50cm Stoff faltete ich halb, rechts auf rechts und nähte die Seiten zusammen. Erst einfach, dann mit Zickzacknaht drüber. Habe ja leider keine Overlockmaschine.

den oberen Rand des Rockes säumenDanach den oberen und unteren Saum umklappen und auch als Zickzack festigen. Ist nicht die vornehmste und dauerhafteste Lösung, aber für einen Kinderrock völlig ausreichend. Sollte ja auch in annehmbarer Zeit fertig werden, die drei wollten ja mitmachen. Florian fotografierte, Hannes schaute und Anna durchsuchte die Nähkiste nach noch mehr Blingbling. Alles wie immer also.

den Tunnelzug für das Gummiband absecken Das Gummiband in den Tunnelzug einfädeln Den Tunnelzug für das Gummiband festnähen

Nach dem Säumen steckte ich den Tunnelzug für den Gummirand ab. Dieser wurde dann mit einer einfachen Naht festgemacht, noch mit einer Öffnung. Dadurch dann der Gummizug (3cm breit) gefädelt, zusammengenäht und die Schlupföffnung im Tunnelzug geschlossen. Eigentlich war es das. Aber Anna fand noch zwei durchsichtige Blümchen,die unbedingt noch angebracht werden sollten. Nun gut, gern doch.

Plastik Dekoblumen

Nun aber! Fertig! Und, Anna, gefällts dir?Glitzerrock

“NEIN! DER IST HÄSSLICH MAMA: TOTAAAAL HÄSSLICH!”

Sprachlose Grüße, eure Ankelilli. (und so ging es weiter)

 
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Geschrieben von - 9. Februar 2012 in Alltag

 

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Kreativprojekt: Wir basteln Schultüten!

Liebe Leser,

es wird ernst.

In zwei Wochen haben wir ein echtes, lebendes, quirliges und (nahezu) überreifes Schulkind. Und weil zu einem gelungenen Schulstart auch eine ordentlich große, perfekte, prall gefüllte Schultüte gehört, aber für uns keine “von der Stange” in Frage kam, beschlossen wir, diese selbst zu gestalten.

Damit die aber wirklich toll wird, übten wir erstmal an den “zweitrangigen” – also den kleinen Tüten für die Geschwisterkinder. Wir hatten das Glück, hierbei von einem wirklich guten Online- Bastel- und Kreativshop (www.herup.de) unterstützt zu werden. Als Dankeschön für die Materialien werden alle verwendeten Utensilien dieses Artikels zu ebendiesem verlinkt.

Für Anna legten wir das Motiv (“Blumen und Schmetterlinge”) schnell fest, also ging es auch gleich los. Der vorbereitete Rohling wurde über die Tischkante gezogen, dass sich der Karton gefügiger in die Trichterform bringen ließ.

Mit Klebeband fixiert, konnten wir das Ganze dann auch ganz passabel zusammenkleben, wobei wir mit der gelförmigen Konsistenz des Klebers nicht wirklich warm wurden. Später stiegen wir auf den “normalen” um, der greift nämlich schneller in die Fasern und fixiert das Ganze besser. Die aufgerollte Schultüte wirkte uns zu groß im Vergleich zur “richtigen” also kürzten wir sie auf 45cm Höhe ein.

Aus Tonpapier entstand eine Sonnenblume, die so schön zu dem orangenen Untergrund passte, dass das Farbzusammenspiel in meinem Kopf den “Bienenschalter” umlegte. Also holte ich mein Bienenbuch und gestaltete eine ebensolche, nachdem ich mich gegen eine Comicadaption entschieden hatte. Das ging ganz einfach und hat super viel Spaß gemacht. Die Flügel schnitt ich aus dem hellblauem Stoff, der letztlich auch die Schultüte  verschließt. Die Schmetterlinge… egal. Bienen sind cooler.

Nun klebte mein Mann die Sonnenblume nur am Kelch an, so dass die Blütenblätter “3D” mäßig abstehen können. Das schaut mit der Biene zusammen einfach wunderbar aus. Zack zack noch grüne Stengel aus Tonpapier und Krepp, und fertig war die Gestaltung des Körpers.

Den Stoff zum Verschließen hatten wir noch im Fundus, es handelt sich um einen nicht mehr benötigten Schlaufenschal, der auf die benötigte Länge zurechtgeschnitten wurde und erst von innen (FEHLER! Nicht machen!) und dann noch einmal von außen um die Oberkante der Schultüte geklebt wurde. Damit das Ganze nicht so lösgelöst aussieht, verdeckte ich die Kante des Stoffs mit einem Streifen Geschenkband, der sich später beim Zubinden des Gesamtwerken wiederholen wird.

Florians Tüte hat den selben, tieforangen Grundton. Für ihn hatten wir schnell eine Idee, die sich (nicht weiter verwunderlich) aus unserer Begeisterung für Raumfahrzeuge und Raumfahrt begründet: Das Space Shuttle! Tadaaa! Na, wer verdreht die Augen? :D

Damit das Ganze aber nicht langweilig wird, hat mein Mann eine coole Idee von einer Grafik übernommen, die das Shuttle und die Raketen dazu als eine Art Scherenschnitt zeigt. Die wurde auf braunem Tonpapier ausgedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt, nachdem die Schultüte wie schon zuvor in Form gebracht und zusammengeklebt wurde. Das Shuttle selbst entstand aus grauem Moosgummi. Damit es auch wirklich cool ist, brachten wir noch eine Lage braunes Tonpapier und darauf wieder Moosgummi an, so wirkt es “echter”. Natürlich wurde wieder nur der Mittelteil auf der Schultüte befestigt, die Flügel stehen ab und geben so die besondere Note.

Für das nötige Feuer sorgen Krepppapierstreifen in drei verschiedenen Farben, die vermischt und mit Klebeband zusammengehalten von unten hinter die Düsen geleimt wurden.

Als das Motiv fertig war, wirkte die Schultüte noch etwas “leer”. So sind Erde und Saturn dazugekommen. Beide mit 3D Elementen aus dem grauen Moosgummi, der auch schon den Shuttlerumpf bildete.

Wie bei Anna auch, wurde am oberen, äußeren Rand der blaue Stoff festgeklebt und mit einer Lage Geschenkband verdeckt.

Fertig!

Ich möchte mich nochmal beim Herup Bastel Shop für die Materialien und bei Fabian für das Vermitteln dieser Zusammenarbeit bedanken!

Vorfreudige Grüße,

Eure Ankelilli

 
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Geschrieben von - 8. August 2011 in Alltag, Schule

 

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ESC Juchhee.

Liebe Leser,

seit vielen, vielen, vielen und noch mehr Jahren bin ich Fan des Eurovision Song Contests. Wirklich, ohne Ironie. Ich finde es toll, dass man sich als Nation zeigen kann, man lernt immer wieder Neues, und wenn man die (meiste) Musik außer Acht lässt, ist das Ganze ein wunderbares Highlight im fast-Sommer.
Dieses Jahr nun waren wir dran.
Wir sind Papst, wir sind Lena, wir waren der ESC. Und ich finde, wir haben das TOLL gemacht.
In der finalen Sendung durften die moderieren, die es konnten (ergo Anke Engelke) und Judith Rakers konnte ihr trockenes Tagesschau- Image auch ein wenig aufpolieren, indem sie ihre Grübchen zeigte. Stefan Raab, nun, ich bin nicht SEIN Fan. Nicht wirklich. Aber er hat Lena ins Boot geholt und dafür muss ich ihm Repekt zollen. Nicht zuletzt auch durch den fulminanten Start in die Show. Dass Lena selbst doch noch auf die Bühne kam und die Massen in den Bann zog- genial. Für mich der Höhepunkt des Abends.

Wobei, die Beiträge waren so gut wie in den letzten Jahren nicht. Zumindest die Finalteilnehmer waren klasse. Meine Stimme bekam Litauen, nicht unbedingt wegen des unvorteilhaften Kleides, aber wenn Litauen mit einem französischen Titel antritt und dann noch in Gebärdensprache übersetzt, DANN ist mein “Europaherz” erfüllt und dann bekommt auch dieser Titel meine Stimme.

Wie verrückt freute ich mich auf den /eigentlich/ interessantesten Teil des Abends, nämlich der, an dem die Stimmen ausgewertet werden und das Gastgeberland sich in ein paar Minuten den Millionen Zuschauern präsentieren kann.
Hier wurde ich, um mit Lenas Worten zu schreiben, derbe enttäuscht. Jan Delay? Hallo?

Ich meine, ich habe Kultur erwartet, die ganze Bandbreite von knubbeligen Schwarzwaldhüten zu Spreewälder Känen hin zu sorbischen Eiern und geräuchertem Fisch… All das, was unser Land so besonders macht. Dazu Musik, wir haben so tolle Komponisten… Man denke zum Beispiel an Hans Zimmer (gut, das war vielleicht Wunschdenken, aber das hier ist ja auch meine persönliche Schimpftirade). Aber was kam? Jan Delay… EIN einziger Mann, der seine EIGENEN Titel darbot. In einem karierten Anzug.
Vielen Dank, Herr Raab, für diese “Note”. Nicht. Ich bin immer noch sauer.

Nun, mit einem soliden 10. Platz bin ich zufrieden. Über den Gewinnertitel habe ich noch gar nichts gesagt?
Hm… Wartet mal… Da war doch was?

Ach ja, Anna fand den Weg ins Bad nicht und sorgte für ein wenig Wischmopwirbel. Für ungefähr 3 Minuten. Nun ja, ich bin mal fair und sehe es nicht als “Omen” für Aserbaidschan. Ich vermute aber, dass ich bei deren ESC etwas über das Land erfahren werde.

Wir hier sind ja jetzt offenbar nicht mehr Papst oder Lena sondern Stefan “Delay” Raab. Schade eigentlich.

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 16. Mai 2011 in Alltag

 

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Ich bin ein Schwamm.

Liebe Leser,

dieser Vergleich drängte sich heute auf.

In den ersten zwei Studiumswochen baute sich schnell, stabil und leicht ein Gerüst aus kleinen Skelettteilchen in meinem Hirn auf. Jetzt ist das Ganze offenbar soweit vorbereitet, dass ich es leichter, schneller und dauerhafter mit Wissen füllen kann.

Ich bin auf Wolke sieben, denn die Vorbereitungen für die 2. Analyse im Praktikum liefen derart gut, ich wusste so viel, dass ich, ja, ich heute abend noch angeregt habe, doch das Antestat für ebendiese Analyse (der Ammoniumcarbonatgruppe der  qualitativen Analyse der anorganischen Chemie- nur falls es jemanden genauer interessiert) noch abzulegen. ICH! war regelrecht ENTSPANNT! und MOTIVIERT! für einen EINSTÜNDIGEN! mündlichen TEST! Jaaaaa und ich hab es guuut gemacht :-D

Deswegen bin ich heute megastolz auf mich, ich habe wirklich viel begriffen, gelernt und erfahren in den letzten Tagen/ Wochen. Und wenn mein Bauchgefühl stimmt, dann wird mir das nach und nach auch immer leichter fallen, mein Wissensdefizit aufzuholen.

Freitag ist Kolloquium, von 9-10 Uhr. Über Wasserstoff, die wichtigen Elemente der 1. und 2. Hauptgruppe und das PSE im Allgemeinen. Hierfür haben wir grandiose Eselsbrücken gebaut. (z.B. Fünf Nonnen Planen Ausbruch Sobald Bischhof weg ist – Fünfte Hauptgruppe: N (STickstoff), P (Phosphor), As (Arsen), Sb (Antimon), Bi (Bismut) )

Ja, das ist der Stand der Dinge.

Bei uns ansonsten? Anna wird krank, röchelt, schieft, hustet und spricht mit Reibeisenstimme. Mein Zwiebelsaft mit Thymian steht bereits auf der Heizung. Und nachher werde ich wohl für die Nacht noch den Inhalator vorbereiten.

Egal. Jetzt erstmal an nichts mehr denken, das war ein ANSTRENGENDER Tag.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 2. November 2010 in Alltag

 

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Eingewöhnung des Töchterleins 2. Tag- abgeschlossen?

Liebe Leserschaft, treu und ergeben,

da bin ich wieder.

Mieze war heute wieder im Kindergarten, ich saß mit einem Buch draußen vorm Raum und die haben drinnen gelesen und Obst gegessen. Eine halbe Stunde lang. Danach gings raus zum Spazierengehen, da dank des nächtlichen Dauerregens alles unbespielbar war.

Madame hat alles mitgemacht, ohne einen Muks. Es sei denn, ich war in Sichtweite, da gabs dann Geheule und Kuschelflucht.

Konsequenz? Illegale Trennung. Sprich, ich bringe sie morgen hin und gehe nach Hause (oder einkaufen oder sonstwohin). Wie gehabt hole ich sie gegen elf Uhr wieder ab, denn Mittagessen und Mittagschlaf ist erst Ende nächster Woche drin.

Und weil ich ja eine Glucke bin, die dazu noch geizig ist, nehme ich die Jungs zum Mittag auch mit nach Hause. Die 3€ Essengeld pro Kind und Tag spare ich mir dann nämlich lieber, da ich ja eh mit Anna koche und mittag esse. Die Jungs freuen sich- sehen sie doch ihre Freunde am Vormittag und haben die Förderung in der Kita. Und dann ganz viel Familie.

Ich freue mich auch. Komisch, ich dachte, Anna abzugeben würde mir viel schwerer fallen. Aber ich sehe ja, wie gut es ihr tut. Sicher liegt es daran.

Nun gut, jetzt wisst ihrs.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 3. August 2010 in Alltag

 

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Eingewöhnung- erster Akt

Hallo liebe Leser!
Kind Nummer drei geht in den Kindergarten. Wir Gluckeneltern sehen ein, daß Madame mit 2,5 Jahren nun reif für den ganzen Kinderrummel ist.
Da unsere Erzieherin diese Woche Spätdienst hat, kamen Anna und ich fröhlich hüpfend (“jaja Kindergarten, Hannes, Florian wartet!”) 9:30 Uhr pünktlich in der Gruppe an. Diese stürmte gerade ins Bad, Hände waschen, denn das Obstfrühstück war gerade beendet. (MIST, das hätte ich gern gehabt, daß sie das schon mitgemacht hätte- hatte ihr extra nichts zu essen gegeben vorher…)
Sie wurde stürmisch empfangen und Lieblingsfreund Big D. riss sie zu Boden. (*grummel*) Heidewitzka, was für ein Trubel. Die Kinder wuschen sich, Anna schickte ich nochmal pullern (“Tür zu, Mama!”), dann sollte es im Zimmer einen Stuhlkreis geben.
Aha, dann sehe ich das auch mal.
Hannes saß an einem Ende des Halbkreises, Flori an dem anderen (???). Anna setzte sich in die Mitte auf den Erzieherstuhl.
Gejohle.
Florian war dann so lieb, ihr noch einen Stuhl zu holen, dann ging es los.
Hannes bekam den Erzählstein als erstes. Wie so häufig in den letzten Tagen bekam er kaum ein klares Wort heraus vor Hampelei :-(
Daraufhin gab es eine klare Ansage der Chefin und er konnte erzählen. Vom Zoo, vom Geburtstag, vom Dartspiel, was der Papa “knapp gewonnen” hatte. Die Ansage der elektronischen Scheibe führte zu einem erneuten Ausbruch des Hampelmanns, was dazu führte, daß der Erzählstein weiter wanderte.
Spezialfreund Big D. wurde samt Stuhl neben die Erzieherin gesetzt, da er sich ähnlich benahm.
Dieser berichtete, daß er krank war.
“Und, was hast du da gemacht? Im Bett gelegen?”
“NEIN!”
“Was hast du denn getrunken? Tee?”
“Nein! Wir haben keinen Tee. Saft! Sind gefahren in Stadtzentrum, Mama hat mir gekauft eine gelbe Flugzeug. Dann wieder gefahren nach Hause.”

ok.

Weitere Kinder berichteten von Zoobesuchen, Ikeafahrten, Radtouren. Bei diesem Zusammensitzen geht es ja vor allem darum, Rücksicht zu nehmen, aufmerksam zu sein und still zu sitzen. Und ganze Sätze zu sprechen, wenn man denn an die Reihe kommt.
Florian bildete den Abschluß und erzählte vom Spielen auf dem großen Spielplatz in Jena- Nord, wie er erst Angst auf der Rutsche hatte und sich am Ende doch überwunden hat. Und wie schön das doch war. Die Mieze war auch recht lieb, nach 20min allerdings weinte sie so arg, daß sie auf meinen Schoß kam. (“Nicht Kindergarten, Mama.”)

Danach gab es Tee, die Kinder wuschen ihre Tassen auch alleine ab, incl. abtrocknen. Anna immer mit dabei.

Beim Anstellen an der Tür gab es wieder Gerangel, am Ende nahm Hannes die Kleine an die Hand und führte sie die Treppe hinunter (hach, das Mutterherz blühte auf…)

Schuhe anziehen klappte problemlos alleine. Die Erzieherin musste 3 Kindern die Schleifen binden. Ich weiß schon, warum meine im Kindergarten keine Schnürschuhe tragen. Die Wartezeit für die Übrigen ist unschön.

Draußen Toben war nichts neues für die Maus, wir sind ja Spielplatzgänger.

Morgen gehen wir wieder 9:30 hin, aber dann warte ich außerhalb des Gruppenraumes. Ich denke, daß sie heute nicht geweint hätte, wenn ich nicht anwesend gewesen wäre. Mal schauen, wie es morgen geht.
Jetzt liegt sie jedenfalls platt und müde im Bett. :-)

So ist das, wenn man groß wird.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 2. August 2010 in Alltag

 

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