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Rezension: Walko-Hörspiel: Der Schatz auf der Holunderinsel/ Auf den Spuren des dicken Bumbu

Liebe Leser,

Dass wir hier Fans des Holunderbären von Walko sind, habe ich hier und hier schon deutlich gemacht.

Jetzt geht das Ganze in eine neue Ebene vor: Zwei seiner Bücher sind auf entzückende Weise als Hörspiel umgesetzt worden. “Der Schatz auf der Holunderinsel: Hase und Holunderbär” und “Auf den Spuren des dicken Bumbu: Hase & Holunderbär” sind bei JUMBO veröffentlicht worden.

Die Laufzeit beider Stücke sind im Ganzen 55 Minuten. Als Intro und Extro gibt es ein speziell komponiertes Lied “Holladi Holunder”, welches von unseren Kindern schon frei mitgesungen wird. Der Text dazu ist im Booklet abgedruckt. Das ist sehr praktisch, denn wir Großen hören die CD nicht im Dauerlauf wie unsere Kinder.

Die Handlungen entsprechen den Printausgaben. Im ersten Abenteuer suchen die Freunde einen Schatz am Ende des Regenbogens und finden einen ganz unerwarteten Schatz der ganz anderen Art. Der Bumbu entpuppt sich als ein noch nie gesehenes Heidemonster, welches gar nicht so monströs ist, wenn man es denn erst einmal gefunden hat.

Stimmlich ist der Holunderbär (Robert Missler) wunderbar umgesetzt, richtig brummig und bärig. Ritter Freund (Christine Pappert) mit seinem Blechhelm überm Gesicht hatte ich mir ganz anders vorgestellt, nicht so frech und quäkig. Eine Jungenstimme wäre mir angenehmer gewesen. Man gewöhnt sich aber daran. Für die Kinder ist es gut, denn sie können die Stimmen sehr gut unterscheiden und die Schauspieler schaffen es, alle Situationen perfekt umzusetzen, so dass die geweckten Emotionen auch übertragen werden.

Der Erzähler ist für mich ideal besetzt (Frank-Lorenz Engel), er hat den richtigen Redefluss und die Tonlage, die man sich von einem Erzähler wünscht.

Ich freue mich, dass Anna das Hörspiel zum Geburtstag bekommen hat. Wer Hörspiele mag, wird dieses mit Sicherheit in sein Herz schließen.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 21. März 2011 in Rezension

 

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Rezension: Walkos Pappenburger

Liebe Leser,

Die arsEdition veröffentlichte im Februar 2011 zwei neue Bücher des erfolgreichen „Holunderbären“ Autors Walko. Zum Einen handelt es sich hierbei um dieses:

und zum anderen um jenes:

Beide Bücher sind für Erstleser konzipiert, also eine sehr anspruchsvolle Zielgruppe. Gerade noch im Kindergarten, gerade in der Schule, voller neuer Eindrücke und dem großen Ziel, selbstständig zu werden. Dazu gehört eben auch das Lesen. Wer sich in diesem Alter nicht für Bücher begeistern kann, wird sich später wohl schwertun. Das selbstständige Erlesen von Handlung schult Konzentration, Durchhaltevermögen und Intelligenz. Selbstverständlich schult es auch die Lesekompetenz, aber die ist ja letztendlich oft nur ein zusammenführender Faktor dieser und noch weiterer Einzelkomponenten.

Wie begeistert man also diese nicht mehr kleinen und doch noch nicht großen Kinder? Nun, mit liebenswürdigen Charakteren, die cooler sind als die Gestalten der Bilderbücher aus den Jahren zuvor. Und mit Handlungen, die anregend sind für Wirbelwinde, Bastler, Komiker oder kleine Professoren. Dieser Spagat soll dann auch noch gut vorzulesen sein, wenn die Kenntnis der Buchstaben noch nicht ausgereift ist. Somit sitzen die (Groß-)Eltern auch noch mit im Boot.

Wenn man nun all diese weiten Umschweifungen zusammennimmt, ist es ein ganz schöner Akt, ein Buch herauszubringen, was all dem Genüge tut.

Walko ist dies ziemlich gut gelungen in unseren Augen.

Handlungsführer sind Mäuse, Familie Pappenheimer ins Besondere, die in Pappenburg wohnen. Pappenburg ist eine Stadt aus Wellpappe. Alles hier ist daraus gefertigt, sogar Autos und Möbel. Wenn man nun an langweilige, graubraune Fetzen denkt, liegt man in Bezug auf Pappenburg falsch. Walko hat es geschafft, eine zauberhafte Atmosphäre zu zeichnen, die detailverliebt, farbenfroh und ungewöhnlich ist.

Die Geschichten sind kurz, im Schnitt 6 Seiten lang. Jede hat eine kurze, dick gedruckte Überschrift bekommen, die aussagekräftig einleitend ist. Die Schrift ist groß, sehr leserlich. Durch die kurzen, nicht geschachtelten Sätze auch für Erstleser. Die Illustrationen umrahmen den Seiteninhalt, geben somit Hinweise, wenn hin und wieder Wörter zu Stolpersteinen werden.

Unsere beiden Erstleser Hannes und Florian haben viel Freude an den Geschichten der Pappenheimer, Pappmosers, dem König und seinem Reiseschloss, dem großen Rennen, der Mondreise und der Zeitmaschine. Der größte Käsekuchen der Welt sieht nicht nur lecker aus, er ist es bestimmt auch. Man erfährt, dass der Mond vielleicht doch nicht aus Käse ist und begleitet Bert auf seinem Weg zum Rockstar.

Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen, also auch nicht – chronologisch lesbar. Die Hauptpersonen und Orte wiederholen sich.

Mein Fazit: Unbedingt lesen. Es sind unterhaltsame Abenteuer, gut zum selber-erlesen, aber auch lustig als Vorlesegeschichte. Was sich als Vorteil für Erstleser herausstellt, ist allerdings ein Nachteil für Vorleser: Die Kürze und Abgeschlossenheit der Episoden lässt einen weiteren, dicken, roten Faden durch das gesamte Buch vermissen. Der Charme der Charaktere und Pappenburgs ist dadurch aber nicht beeinträchtigt.

Der Preis je Buch liegt bei 7,95€.

Für Schulklassen oder andere Gemeinschaften habe ich noch einen Tipp: Bastelt aus Pappe euer eigenes Pappenburg! Wenn ihr das toll macht und reichlich Fotos dabei schießt, könnt ihr eurer Ergebnis hier bei diesem Gewinnspiel  einreichen! Dem Gewinner winkt ein Buchpaket! Leider sind unsere Kinder noch zu klein für diese Aktion. :-(

Ich danke der arsEdition für das Zur-Verfügung-Stellen dieser Rezensionsexemplare und möchte an dieser Stelle, da das Thema hier ja immer noch aktuell ist, erwähnen, dass es KEINERLEI Absprachen hinsichtlich meiner Wertung der Bücher gab. Wir finden sie tatsächlich toll.


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Geschrieben von - 1. März 2011 in Rezension

 

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Rezension: LERNRAUPE Kindergarten-Karten

Liebe Leser,

heute gibt es mal wieder einen tollen Tipp von mir.

Als wir kürzlich für ein vierjähriges Kind ein Geschenk suchten, stöberten wir im Buchladen umher. Bei Geschenken schaue ich immer gern nach den drei Streifen der arsEdition, denn die sind auffällig und man kann sich sicher sein, ein wunderbares Geschenk in der Hand zu halten.

Ich wusste nicht so recht, was ich für das Mädchen kaufen sollte, bis mir die Vorschul- Rätselblöcke in die Hand fielen. Ich beschrieb einen solchen vor einer Weile.

Der Nachteil an dieses Blöcken ist, dass sie schnell vollgeschrieben oder gelöst sind. Ein erneutes Lösen oder Bearbeiten der Rätsel ist nicht möglich.

Nicht? Doch! Wenn man das Ganze nämlich aus der herkömmlichen Block-Form löst und abwischbare Karten daraus macht.

So geschehen in der “LERNRAUPE” Reihe der arsEdition. Hier erhält man eine Box mit 50 Lernkarten aus Plastik. Natürlich liegt ein Stift zum Lösen und wieder Abwischen der Packung bei. Eine Seite der Karte ist mit einer Aufgabe bedruckt, die Rückseite ziehrt eine farbige Symbolabbildung eines Gegenstandes. So kann man einerseits klassische Rätsel lösen (Paare bilden, Wege finden, zählen, Punkte verbinden, Fehlersuche, Reihen vervollständigen etc.) und mit der Rückseite freie Spiele spielen (Gruppen bilden nach Art des Gegenstands, nach gleicher Silbenzahl, gleichem Anfangsbuchstaben…).

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Wir kauften gleich zwei Sets. Eines zum Verschenken, eines zum Behalten, da auch unsere Kinder leidenschaftlich gern solche Rätsel lösen. Und bei drei Kindern rechnen sich abwischbare Karten ganz ganz schnell. Ich finde auch, dass 50 Karten ausreichend viele sind. Klassische Blöcke haben deutlich mehr Seiten, aber die Aufgaben wiederholen sich in der Regel auch nur. Ich habe noch nicht beobachtet, dass meine Kinder die Karten schon aus dem Kopf lösen können.

Fazit: Die Idee, Rätselblöcke nachhaltig und wiederverwendbar in abwischbare Karten umzuwandeln, finden meine Kinder und ich einfach großartig. Das Design ist ansprechend und die blauen Flecken der abgewischten Farbe lassen sich mit Wasser hervorragend von Fingern, Tischen Stühlen und Textilien entfernen. Da hat jemand wirklich mitgedacht! Der Preis von 9.95€ ist nicht unbedingt gering, aber für die meisten Papieräquivalente zahlt man auch nicht wesentlich weniger, und die kann man nicht wiederverwenden. Ich empfehle die Reihe ohne Abstriche!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 27. Januar 2011 in Alltag, Rezension

 

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Rezension: “Die große Pechsträhne” – Eine Abenteuergeschichte von Walko

Liebe Leser,

heute habe ich mal wieder eine Rezension für euch, und zwar aus der “Holunderbär” Reihe von Walko, erschienen bei der arsEdition.

Das neueste Werk heisst “Die große Pechsträhne” und hat die ISBN 978-3-7607-6409-2, es kostet 6,95€

Illustrator und Autor Walko hat mit dem Holunderbären und seinem Gefährten, de Hasen “Ritter Freund” eine Kinderbuchreihe erschaffen, die sehr ausgewogen hinsichtlich Thema der Geschichten, Handlungsstrang und Bebilderung ist.

In Band sechs der Abenteuerreise begleitet man den Holunderbären bei der Suche nach seinem Strohhut- der wurde ihm nämlich vom Kopf geweht. Nun ist es nicht nur ein einfacher Strohhut, sondern ein Glücksbringer, denn ein vierblättriges Kleeblatt ist unter dem Band versteckt. Ohne seinen Glückshut widerfahren den Freunden die kuriosesten Gefahren. Sie finden zwar einen anderen Hut, aber der mag so gar kein Ersatz sein. Wen die beiden am Ende treffen und wie sich alles auflöst, das lest ihr am Besten selber nach!

Ich war schon ganz gespannt auf das neue Holunderbärenbuch, was mir die arsEdition freundlicherweise zur Rezension überlassen hat. Ein Dankeschön schon einmal an dieser Stelle dafür.

Die Kinder freuten sich auch schon und lagen gespannt und neugierig an meiner Seite, als ich es vorlas. Das Thema “Glück” im Zusammenhang mit Glücksbringern und Aberglauben als Thema für eine Kindergeschichte scheint gewagt. Viel Erklärungsbedarf schwebt da im Raum, glaubte ich. Aber das Buch ist gelungen. Durch Wiederholungen und passende Dialoge werden die Gefühlslagen der Freunde wirklich nahgebracht und somit für Kinder begreifbar. Ritter Freund nimmt hierbei die Position des Skeptikers ein, für ihn ist die ganze “Glückshut” Geschichte nur albern. Trotzdem nimmt er seinen Bärenkumpel und dessen Trauer ernst und hilft ihm bei der Suche. Am Ende stellt sich allerdings heraus, dass auch der kleine Hase ein klein wenig abergläubisch ist, das macht die ganze Geschichte wunderbar glaubhaft und “menschlich”.

Walkos Bilder sind in der “großen Pechsträhne” herbstlich gehalten, auch der Wind am Anfang des Buches gibt ein herbstliches Gefühl.

Ich empfehle es deswegen auch unbedingt zum Lesen an einem kalten Herbsttag, wenn der Wind pfeift und man es sich mit den Kindern auf dem Sofa mit einer warmen Honigmilch so richtig gemütlich machen kann. (Und natürlich zu jeder anderen passenden Vorlesegelegenheit :-) )

Eure Ankelilli (ihres Zeichens Holunderbärfan)

 
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Geschrieben von - 31. August 2010 in Kindergeschichte, Rezension

 

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Rezension: “Lara im Feenland” von der arsEdition

Schulanfang. Zur Zeit reden alle nur noch vom Schulanfang. Oder- Schuleinführung, neudeutsch gesprochen.

Was soll ich nur schenken? Das ist die Frage, die immer wieder im Raum steht. Ein Buch? OK, das macht Sinn. Für Lernanfänger? OK, macht noch viel mehr Sinn. Welches? KEINE AHNUNG. So geht es vielen Menschen. OK, auch verständlich, immerhin ist der Markt überschwemmt von Kinderbüchern und alle gelten als supertoll. So ein Aufdruck ist schnell gemacht, aber was steckt dahinter? Eine schlichte Geschichte mit großen Buchstaben? Für mich macht das nicht ein Erstleserbuch aus.

Literatur für Leseanfänger sollte Lust machen, Lust aufs Lesen, den Spaß daran wachkitzeln, sich selbst ein Abenteuer zu erschaffen, im Geist, der Fantasie. Alle Sinne müssen angeregt werden. Der Geruch eines neuen Buches, der glatte Einband, die Farben, das Rascheln der Seiten. Nicht zuletzt natürlich ist es der Inhalt und der Schreibstil der Geschichte selbst, der die jungen Leser in den Bann zieht.

Aber es gibt nicht nur Bücher, es gibt auch ein paar Ausnahmebücher.

Eines habe ich entdeckt. Auf der Suche nach einem Erstleserbuch für meine bezaubernde Nichte war ich nach einer Weile des “blinden Suchens” frustriert. Also dachte ich mir, schaue ich doch mal gezielt nach dem Angebot der arsEdition, die haben mich doch schon so oft überrascht. Natürlich ist auch dort das Angebot riesig. Meine Nichte ist ein Kind, der oft und viel vorgelesen wird, Märchen, Fantasiegeschichten, spannende Abenteuer. Also suchte ich eine Art Abenteuer für Mädchen. Das Thema ist immer das erste, was über Interesse oder Abneigung entscheidet.

Lara im Feenland” fiel mir in den Blick. Na nu, das klingt gut. Also weiter informiert. Das Coverbild ist hübsch, ein junges Mädchen, laufend, eine kleine Fee. Grüne Landschaften, Wasser, Fische, ein dezenter rosafarbener Rahmen. OK, das ist nett.

Es ist ein Buch, welches für Leseanfänger in der Reihe “Leseabenteuer” veröffentlicht wurde.

Autorin ist Marlies Koenen und das Buch hat die ISBN 978-3-7607-5347-8.

Inhaltlich dreht sich alles um die kleine Lara, die unbedingt eine richtige Fee sein will. Sie hat das Glück und gelangt in ihren Träumen ins Feenland.  Eine echte Märchenwelt eröffnet sich vor ihr und sie erlebt wirklich spannende Abenteuer.

Bis hier hin ist ja eigentlich alles ganz normal. Das wirklich besondere an dem Buch kommt jetzt:

BELOHNUNGSSTICKER! Ja, wirklich, hier wird man fürs Lesen belohnt. Nach dem “Vom Bild zum Wort” Konzept erschließt sich der Leseanfänger hier einzelne Kernwörter, die zu Beginn neben den Buchstaben noch ein Erkennungsbild haben. Über diese Kombination von Buchstaben und Bild  kommen die Kinder so nach und nach zum Erfassen der einzelnen Wörter- dem Lesen.

Ich finde aber vor allem das hier genial: Am Ende eines Abenteuers findet man eine Rätselseite. Hier wird der Inhalt der Geschichte hinterfragt, was natürlich die Komplexität eines einfachen Leseanfängerbuches übersteigt. Aber wie ich immer sage: Förderung durch Forderung. Die Rätsel zielen auf Kompetenzen zur Buchstabenerkennung. Wenn man das Rätsel, das Spiel oder was auch gerade gefragt ist, gelöst hat, darf man sich dann den Belohnungssticker abziehen und an die markierte Stelle kleben.

Das Buch hat 48 Seiten und 10 der Belohnungssticker. Alle Illustrationen sind farbig.

Ich bin begeistert. Ich hoffe, meine Nichte wird es auch sein. So macht Lesen lernen Spaß. Danke, arsEdition (mal wieder) für so eine coole Idee.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 11. August 2010 in Rezension

 

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Rezension: Schlaumacher – “Mein dicker Lern- und Rätselblock” der arsEdition

Rätselblöcke für Vorschüler gibt es viele. Sehr viele. Und nicht viele machen wirklich Sinn. Diese herauszusuchen, war schwierig.

Letzten Endes bin ich mal wieder bei der arsEdition gelandet, von diesem Verlag habe ich ja schon mehrfach berichtet.

Der Rätselblock der “Schlaumacher”- Reihe  ist wirklich, wie auf dem Titelblatt erwähnt, durchgängig farbig. Die einzelnen Seiten sind hübsch illustiert, nicht überladen und im selben Stil gehalten. Es gibt wenig Text in großer Schrift, dass auch Erstleser oder Leseanfänger damit zurechtkommen. Die Bilder sind so gestaltet, dass es für das Kind in den meisten Fällen ohne Leseverständis klar ist, worin die jeweilige Aufgabe besteht.

“Mein dicker Lern und Rätselblock” hat die ISBN 13: 9783760748818 und 208 Seiten. Text und Konzept stammen aus der Feder von Almuth Bartl. Diese hat jahrelang als Lehrerin gearbeitet und zahlreiche Spielebücher und Lernmaterialien verfasst und entworfen. Sie ist eine der erfahrensten Autorinnen in Bezug auf Kinderspiele / Förderung / Pädagogik.

Inhaltlich befasst sich der Rätselblock mit Formenvergleichen, Zahlen und Zahlenfolgen, Farblehre und  Sprachspielen zur Sprachförderung. Auf reine Ausmalbilder zum Aufblähen der Seitenzahl wird man hier nicht stoßen, wenn gemalt wird, dann mit Auftrag.

Hannes liebt Rätselblöcke sehr. Da er Schwierigkeiten hat, sich auch mal ein paar Minuten auf eine Sache zu konzentrieren, nutzen wir diese Begeisterung, um im letzten Kindergartenjahr dieses Defizit ein wenig auszugleichen. Spannend und witzig sind die einzelnen Aufgaben gestellt, abwechslungsreich. So merkt er gar nicht, wie lange er manchmal über den Seiten sitzt. Mit der Stifthaltung klappt es auch noch nicht immer, aber durch kleine gezielte Zeichenaufgaben oder Kreuzworträtsel wird sich das sicher auch noch verbessern.

Von den vielen Rätselblöcken, die ich verglichen habe, lohnt sich dieser auf jeden Fall, denn der Preis von 6,95€ wird hier nicht mit langatmiger Wiederholung der selben Themen aufgefüllt sondern das Kind wird in jedem Fall altersgerecht gefordert.

 
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Geschrieben von - 11. August 2010 in Rezension

 

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Rezension: “Vier kleine Piraten” von Erhard Dietl – bei der arsEdition erschienen.

Meine lieben Leser,

ich weiß ja, wie interessiert ihr an meinen Buchvorstellungen seid. Nicht zu selten steht man ja (oder sitzt) vor ellenlangen Listen von Buchtiteln und weiß gar nicht, was so wirklich klasse ist. Ich mache es euch etwas leichter, wenn ihr meinen Tipps folgen wollt. Heute geht es um ein Buch für Vorschüler, zum Vorlesen, Besprechen und Spielen.

Es handelt sich um ein Vorschul- Bilderbuch der “Lernraupe”- Reihe des Verlags arsEdition und wurde mir, wie im letzten Beitrag angekündigt, zu Zwecken der Rezension (und des Spielens und Vorlesens) überlassen. An dieser Stelle nochmals VIELEN DANK!

Das Buch hat die ISBN 978-3-7607-2852-0.

Inhalt: Vier kleine Piraten namens Ronnie, Tim, Flora, Ricki, dazu Papagei Koko und Hund Knöpfchen wollen eine weite Reise machen und erleben ein Abenteuer mit allem, was dazugehört: Sturm, Schatzkarte, Seeräuber, Schatzinsel, Robinson, ein Tauchgang in einer geheimen Höhle, Lagerfeuer und der sicheren Heimreise und müdem Einschlafen im gemeinsamen Bett.

Der Aufbau ist logisch und übersichtlich. Eine solche Episode ereignet sich auf einer Doppelseite. Diese wird zum Großteil von einer detailreichen Illustration eingenommen. Dazu kommt ein kleiner Textabschnitt und ein abgetrennter “Aufgabenbereich” weiter unten.

Dort sieht man die Lernraupe abgebildet und die zu der Doppelseite gehörigen Fragen, zum Beispiel: “Überlege gut! Welche Kleidungsstücke und Gegenstände passen zu einem echten Piraten? Bist du zum Karneval schon Pirat gewesen? Was hattest du an?” Antwortmöglichkeiten sind in Kreisen vorgegeben.

Die letzte Doppelseite gibt einen Überblick darüber, was in dem Buch an Wissen über Piraten verbreitet wurde. Dazu kommt noch eine Seite mit Lösungen.

Meinung: Ich mag dieses Buch. Der Aufbau ist übersichtlich, das Papier nicht zu dünn, die Farben sehr angenehm und die Texte ansprechend und niveauvoll, ohne belehrend zu wirken. Meine Jungs konnten sich sofort mit den Piratenkindern identifizieren und hatten viel Spaß dabei, alles zu erkunden. Zuerst haben sie das Buch ohne mich angesehen, also auch ohne begleitendes Vorlesen. Hannes konnte oftmals anhand der Bilder bereits erfassen, worum es auf der jeweiligen Seite geht und was die geforderte Aufgabenstellung ist. Das fand ich klasse, denn so hat er auch abends im Bett alleine Spaß an dem Buch, wenn er es für sich noch einmal (und noch einmal, und noch einmal) durchblättert.  Und Spaß an Büchern zu haben, ist ja das Wichtigste.

Ich als Mama finde gut, daß das gesamte Vorschulspektrum abgedeckt worden ist. So dient das Buch (Zitat Vorwort)”… der Förderung der Sprachkompetenz und Ausdruckfähigkeit, dem Erkennen von Lauten und Buchstaben, der Entwicklung des Textverständnisses, erstem Sachwissen, der Förderung der Konzentration, dem Verständis für erste Zahlen und Mengen.”

Die spielerische Herangehensweise und die persönliche Aufforderung der Lernraupe zum Aufpassen finde ich sehr gut umgesetzt. Ich freue mich schon darauf, das Buch am Montag zur Vorlesezeit mit in den Kindergarten nehmen zu können. Da sind zwar nicht nur Vorschüler in der Runde, aber selbst unsere 2jährige Tochter hatte ihren Spaß beim Ansehen des Buches. Sie versteht die Zusammenhänge vielleicht noch nicht, aber zählen, Farben benennen und Formen üben kann sie auch schon. Das sieht man ja auch auf den Fotos. Also auch kleinere Geschwister werden ihre Freude an diesem Buch haben. Die Größeren können ja später den kleineren Vorlesen, denn allzu schwierig sind die Textabschnitte nicht formuliert. Hier nun unsere drei beim Beschnuppern und Erkunden:

Ich kann das Buch wirklich empfehlen und werde mich mal noch nach den anderen Teilen der “Lernraupe” hinsichtlich Vorschul- (Bilder)büchern umsehen.

Ich hoffe, diese Vorstellung war interessant für euch.
Hier könnt ihr das Buch nun kaufen:

Lernraupe Vorschule.:Vier kleine Piraten

Liebe Grüße von der Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 9. Juli 2010 in Rezension

 

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Warum ich die ArsEdition so mag.

Hallo liebe Leser,

ihr glaubt nicht, warum ich mich gerade so freue.
Gestern abend habe ich ja wieder drei Bücher rezensiert, darunter auch den Holunderbären. Nun habe ich im Twitter auch die ArsEdition, also den Verlag dieser Reihe. Die haben meine Rezension gelesen und fanden sie so toll, daß ich jetzt zwei Bücher von denen zugeschickt bekomme, die ich dann hier vorstellen darf! Ist das nicht unglaublich? Eines vom Holunderbären (ich hoffe ja, dieses hier) (juhuu, das nehme ich dann wieder mit zu den Kindern im Kindergarten) und eines vom Karatehamster.

Ich habe schon ein tolles Poster fürs Kinderzimmer von denen bekommen, das wird nach der Renovierung Ende Juli auch aufgehangen.

Ach, ich freue mich so! Bin mal gespannt, wann die Bücher ankommen, ich werde euch dann alles berichten!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 6. Juli 2010 in Grußworte, Kindergeschichte

 

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