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Schlagwort-Archive: Florian

Alles Mompitz oder was?

Liebe Leser,

Nein, das ist kein Tippfehler. Heute möchte ich euch die Mompitze vorstellen. Anders als ein Mumpitz, sind diese keine Schreckgestalten im üblichen Sinn.

Doch worum geht s eigentlich?

Florian und Anna sind krank geschrieben, ich also mit denen diese Woche daheim. Dank Husten, Schnupfen, Fieber waren sie die ersten Tage sehr gelähmt, aber heute geht es ihnen schon besser. Also wurde es Zeit für ein wenig Förderung.

Da Florian nun Vorschüler ist und im Kindergarten hier vor allem Schreibübungen an der Tagesordnung stehen, suchte ich im Netz nach Vorlagen hierfür und wurde schnell fündig.

Schaut mal, diese hier habe ich gesehen und auf den ersten Blick für hervorragend befunden:

Mompitz- Schwungübungen

Wie Florian darauf reagierte, möchte ich kurz dokumentieren. Für die komplette Übungsreihe benötigte er etwa 20 Minuten.

Der Spass beginnt. Anna bekam die letzte Seite zum – was auch immer- Aus- und Ummalen. Florian stürzte sich auf gerade Linien, zuerst in breiten Balken, bis zum Punkt. Die Mompitze sollten nämlich zeigen, was sie gern fressen. Beim letzten war es freigestellt, und Flori entschied sich, dass dieser am liebsten Pfannkuchen frisst. Hier übt er sich schon an geschwungenen Linien, die übers ganze Blatt reichen. Wieder soll der Balken die Begrenzungszone darstellen.

Dies stellte sich im Nachhinein als beste, witzigste, coolste und unterhaltsamste Übung heraus. Der Mompitz fällt immer wieder die Treppe runter. Es sollen die Stufen auf der gestrichelten Linie nachgezogen werden, nachdem zuerst das Muster im Balken geübt wurde (der nun deutlich schmaler war als zu Beginn). Währenddessen musste diskutiert werden, wie der Mompitz denn wieder hoch kommt. Ob die Linien von unten nach oben gezogen werden können? Hm, ich entschied mich für nein, denn man schreibt ja von links oben nach rechts unten orientiert. Ich würde ja gern zeigen, welche Mimiken und Geräusche mit dieser Übung verbunden waren :D Der abgebildete Gesichtsausdruck ist nur einer von vielen :)

Eine Sache war auffällig. Die Mehrzahl de “Fehler” konzentrierte sich im oberen Teil des Blattes. Beim Beobachten wurde auch klar warum- die Sitzhöhe war zum Tisch nicht optimal. Der Herr löste das Ganze auf seine Weise- und siehe da, die Resultate waren signifikant besser. Hier vervollständigt er ein Streifen-Quadrat-Kreise-Dreieckmuster in Fischbäuchen.

Das Hocken auf dem Tisch war irgendwann unbequem. Nun, wenn ich bedenke, dass ich grundsätzlich am besten im Liegen lese, arbeite und lerne, wundert es mich nicht, dass Florian auch diese Haltung einnimmt, um diese anspruchsvolle Aufgabe zu lösen.

Zusammenfassend möchte ich allen Lesern, die an Schwungübungen interessiert sind, dieses .pdf ans Herz legen. Ich habe für den Nachmittag schon Nachschubbestellungen bekommen. Und als ich mir die Webseite ansah, staunte ich nicht schlecht, welches Füllhorn an Spaß, Ideen, Lernmöglichkeiten und kostenlosen Übungsaufgaben man mit den lustigen Biestern herunterladen kann. Wenn man denn will :)

Viel Spaß beim Nachmachen und Lernen wünscht

eure begeisterte Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 2. September 2011 in Alltag, Schule

 

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Kreativprojekt: Wir basteln Schultüten!

Liebe Leser,

es wird ernst.

In zwei Wochen haben wir ein echtes, lebendes, quirliges und (nahezu) überreifes Schulkind. Und weil zu einem gelungenen Schulstart auch eine ordentlich große, perfekte, prall gefüllte Schultüte gehört, aber für uns keine “von der Stange” in Frage kam, beschlossen wir, diese selbst zu gestalten.

Damit die aber wirklich toll wird, übten wir erstmal an den “zweitrangigen” – also den kleinen Tüten für die Geschwisterkinder. Wir hatten das Glück, hierbei von einem wirklich guten Online- Bastel- und Kreativshop (www.herup.de) unterstützt zu werden. Als Dankeschön für die Materialien werden alle verwendeten Utensilien dieses Artikels zu ebendiesem verlinkt.

Für Anna legten wir das Motiv (“Blumen und Schmetterlinge”) schnell fest, also ging es auch gleich los. Der vorbereitete Rohling wurde über die Tischkante gezogen, dass sich der Karton gefügiger in die Trichterform bringen ließ.

Mit Klebeband fixiert, konnten wir das Ganze dann auch ganz passabel zusammenkleben, wobei wir mit der gelförmigen Konsistenz des Klebers nicht wirklich warm wurden. Später stiegen wir auf den “normalen” um, der greift nämlich schneller in die Fasern und fixiert das Ganze besser. Die aufgerollte Schultüte wirkte uns zu groß im Vergleich zur “richtigen” also kürzten wir sie auf 45cm Höhe ein.

Aus Tonpapier entstand eine Sonnenblume, die so schön zu dem orangenen Untergrund passte, dass das Farbzusammenspiel in meinem Kopf den “Bienenschalter” umlegte. Also holte ich mein Bienenbuch und gestaltete eine ebensolche, nachdem ich mich gegen eine Comicadaption entschieden hatte. Das ging ganz einfach und hat super viel Spaß gemacht. Die Flügel schnitt ich aus dem hellblauem Stoff, der letztlich auch die Schultüte  verschließt. Die Schmetterlinge… egal. Bienen sind cooler.

Nun klebte mein Mann die Sonnenblume nur am Kelch an, so dass die Blütenblätter “3D” mäßig abstehen können. Das schaut mit der Biene zusammen einfach wunderbar aus. Zack zack noch grüne Stengel aus Tonpapier und Krepp, und fertig war die Gestaltung des Körpers.

Den Stoff zum Verschließen hatten wir noch im Fundus, es handelt sich um einen nicht mehr benötigten Schlaufenschal, der auf die benötigte Länge zurechtgeschnitten wurde und erst von innen (FEHLER! Nicht machen!) und dann noch einmal von außen um die Oberkante der Schultüte geklebt wurde. Damit das Ganze nicht so lösgelöst aussieht, verdeckte ich die Kante des Stoffs mit einem Streifen Geschenkband, der sich später beim Zubinden des Gesamtwerken wiederholen wird.

Florians Tüte hat den selben, tieforangen Grundton. Für ihn hatten wir schnell eine Idee, die sich (nicht weiter verwunderlich) aus unserer Begeisterung für Raumfahrzeuge und Raumfahrt begründet: Das Space Shuttle! Tadaaa! Na, wer verdreht die Augen? :D

Damit das Ganze aber nicht langweilig wird, hat mein Mann eine coole Idee von einer Grafik übernommen, die das Shuttle und die Raketen dazu als eine Art Scherenschnitt zeigt. Die wurde auf braunem Tonpapier ausgedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt, nachdem die Schultüte wie schon zuvor in Form gebracht und zusammengeklebt wurde. Das Shuttle selbst entstand aus grauem Moosgummi. Damit es auch wirklich cool ist, brachten wir noch eine Lage braunes Tonpapier und darauf wieder Moosgummi an, so wirkt es “echter”. Natürlich wurde wieder nur der Mittelteil auf der Schultüte befestigt, die Flügel stehen ab und geben so die besondere Note.

Für das nötige Feuer sorgen Krepppapierstreifen in drei verschiedenen Farben, die vermischt und mit Klebeband zusammengehalten von unten hinter die Düsen geleimt wurden.

Als das Motiv fertig war, wirkte die Schultüte noch etwas “leer”. So sind Erde und Saturn dazugekommen. Beide mit 3D Elementen aus dem grauen Moosgummi, der auch schon den Shuttlerumpf bildete.

Wie bei Anna auch, wurde am oberen, äußeren Rand der blaue Stoff festgeklebt und mit einer Lage Geschenkband verdeckt.

Fertig!

Ich möchte mich nochmal beim Herup Bastel Shop für die Materialien und bei Fabian für das Vermitteln dieser Zusammenarbeit bedanken!

Vorfreudige Grüße,

Eure Ankelilli

 
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Geschrieben von - 8. August 2011 in Alltag, Schule

 

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Florian war in der Zeitung

Liebe Leser,

ihr überrascht mich immer wieder.

Da bekomme ich am Samstag eine Nachricht von Villa, dass der Florian in der OTZ abgebildet sei.

Soso, ich wusste von nichts. Erstmal noch skeptisch erbat ich mir weiterführende Info und es stellte sich heraus, dass es tatsächlich Sohnemann war, der in der OTZ als “Vorzeigekind” für den Blasmusikverein und seine Orchesterschule “Klangwelt” erwählt wurde.

Mein Mutterherz quoll über vor Stolz :)

Hier bitte sehr für alle zum Mitfreuen:

Vielleicht war es auch ein subtiler Hinweis, doch endlich mal einen Termin zum Instrumentenkarussell für ihn zu machen? Ja, das schlechte Gewissen plagt nicht genug :)

Wir freuen uns auf jeden Fall auf den Beginn der Instrumentenausbildung ab Herbst für Hannes und Florian. Das wird toll.

DANKE AN VILLA! Du bist spitze.

Liebe Grüße, Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 26. Juli 2011 in Alltag

 

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Über Feinde, Brennnesseln und Bienen.

Liebe Leser,

wenn man mit seinen Kindern am Morgen durch den Regen stapfend zum Kindergarten spaziert, fallen einem die ungewöhnlichsten Dinge auf.
So entdeckte der Florian vorhin ein Beet mit Blumen und meinte:
“Mama, wenn ich dann mal groß bin und eine Frau habe, die Bienen hat (jaaa, es scheint abzufärben) – die dann also Imkerin ist, und ich dann auch Imker bin (<3), dann wird die im Garten nicht nur ein Gemüsebeet haben."
Ich: "Nein? Was denn noch?"
Florian: "Na, ein Beet mit Blumen braucht sie doch auch für die Bienen (hach). Und ein GANZES BEET MIT BRENNNESSELN!"
Ich: "Aber warum denn Brennnesseln?"
Florian: "Na, wenn ein fremder Mann an den Zaun tritt, der dann mein Feind ist, dann fasst der von unten an die Nesselblätter und tut sich weh und kommt NIE WIEDER!"

Schmunzelnde Grüße,
eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 22. Juni 2011 in Alltag

 

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Über die (Nicht-)Schönheit der Natur.

Liebe Leser,

Nachtigall. (wikipedia via insecta62)

seit ein paar Tagen erfreut uns eine Nachtigall im Gesträuch hinter dem Haus. Jeden Abend ab ca. 22:45 trällert sie ihr Lied.

Als wir das unseren Kindern mitteilten, waren die Reaktionen darauf gespalten.

Hannes und Anna freuten sich und wollten sie unbedingt mal hören.

Florian fragte, ob wir sie auch gesehen hätten.

Auf unser “Nein, nur gehört.” meinte er:

“Weisst du, wie HÄSSLICH die sind? die sind nur braun, sonst nichts!”

Nun ja, wenigstens kann sie schön singen. :D

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 27. April 2011 in Alltag

 

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Indien als Bettdecke :)

Liebe Leser,

heute morgen kuschelten sich Anna, mein Mann und Hannes ins untere des Etagenbettes. Hannes wollte seine Decke von oben noch mit nach unten ziehen und zog an einem Zipfel.
Florian, im Bett gegenüber meinte dazu plötzlich:

“Hey, schau mal, das sieht ja wie Indien aus !”
:)

Guten Morgen.
Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 18. April 2011 in Alltag

 

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Guten Tag, lieber Frühling

Liebe Leser,

Auf unserem Balkon nisten Blaumeisen im Nistkasten und Frau Amsel, die den ganzen Winter hier verbracht hat, hat das zweite Futterhaus (welches uns mein Vater gern überlassen hat) als Brutstätte erwählt und seit heute morgen dieses wunderbare Nest gebaut:

Des Weiteren möchte euch der Florian gern ein Frühlingslied vorsingen, was er im Kindergarten gelernt hat. Ich finds toll. <3

Wer mitsingen möchte, hier ist der Text:
Guten Tag, lieber Frühling, deine Luft ist so lau.
Hast den Himmel gestrichen, der ist ja schön blau.
Hast due schon lieber Frühling, alle Vögel bestellt?
Den Star hör ich pfeifen, doch der Kuckuck, der fehlt.
Sag ihm schnell er soll rufen, ich warte auf ihn.
Schönen Dank, lieber Frühling, dass die Krokusse blühn.

So, damit entlasse ich euch in den Sonnenschein für heute.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 7. April 2011 in Alltag, Grußworte

 

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Die gehen über Leichen.

Folgende Situation: Florian möchte ein Kuscheltier seines Bruders haben.

Florian: “Darf ich deinen Chipper haben?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn du tot bist?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn Anna tot ist?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn Mama und Papa tot sind?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn alle Menschen auf der ganzen Welt tot sind und nur noch ich übrig bin?”

Hannes: Nein.”

Florian: “Och Manno. Das ist sowas von UNFAIR!”

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Geschrieben von - 1. April 2011 in Alltag

 

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Paradiesischer Kindergeburtstag

Liebe Leser,

von Wetterprognosen 7 Tage vor dem Stichtag lassen wir uns nicht entmutigen. Schnee? Pffft, na wenn schon, da schau ich mir eben einen weiteren Wetterdienst an. Und siehe da, es schneite nicht. Nicht mal ansatzweise, denn nach dem morgendlichen Jenaer Nebel wanderten wir erstmal schätzesuchend knapp 5km über Muschelkalkberge hinweg. Das war schon ein Traum.
Situation. Hannes und ich haben einen Disput, der darin endete, dass ich besagtes Kind beherzt in den Wald schubste. (Nachdem Reden und erklären über einen akzeptablen Zeitraum nicht fruchtete). Ich erkläre mich zu den anderen Anwesenden:
“Ich hab den Hannes in den Wald geschubst.”
Florian hört dies, reisst die Augen auf und wiederholt: “WAAAS? Die Mama hat den Hannes ins Naturschutzgebiet geschubst?” :-)
Nach dem Heben des Schatzes vom Spitzberg hurteten 4 Erwachsene und 5 Kinder nach Hause, denn für einen Kindergeburtstag im Park möchte einiges gepackt werden. Im Paradies von Jena wollten wir grillen, picknicken, ein paar Sportspiele machen und die Horde Kinder einfach toben lassen.
Das funktionierte auch wie geplant, auch wenn die Erdbeertorte völlig unbrauchbar zerlief und die Marinade der Gemüsespieße zu zeitig alle war.
Immerhin hatten wir EXTRA zwei Heissluftballons bestellt, die ankamen, aufgebaut und gestartet wurden. :-P Das war schon was. Auch ein Eiswagen kam und versorgte alle mit Zitroneneiswaffeln. Da war es auch nicht mehr schade, dass die coole Backpulver- Essigrakete nicht gestartet ist, die unser Freund Florian Freistetter extra mitgebracht hatte.
Gegen 17:00 wurde dann auch offiziell angegrillt, mit Thüringer Bratwürsten, besagten gering marinierten Gemüsespießen und Hähnchenkeulen, deren Haut verbrannte und bei Mann und Sohn Nr.2 für Unbehagen aufgrund übermäßiger Rauchentwicklung sorgte. Auch die Würstchen waren für das Geburtstagskind nicht geheuer: “Die schmecken etwas unangenehm.”

Ich muss ja sagen, DANKE an alle für die tollen Geschenke. Wir konnten einen ganzen Billy-Regalboden füllen mit den neuen Büchern und Spielen. Die werden in den nächsten Tagen ausgiebig getestet und gelesen werden.

Und ich möchte auch Danke sagen an Rainer Sokoll für die wunderbaren Bilder und die Erlaubnis, sie hier verwenden zu dürfen.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 28. März 2011 in Alltag

 

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Geburtstagskuchen frei nach Petterson- Eierkuchentorte für Florian

Liebe Leser,

ich probiere ja gern neues aus. Gerade, wenn es um Backwaren geht. Und wenn ein Geburtstag ansteht, gibt es sowieso Wunschkuchen. Da Florian nunmal Eierkuchen von früh bis spät essen könnte (aber nur mit Apfelmus und Zucker &  Zimt) UND zudem noch bei Sven Nordquist (Eine Geburtstagstorte für die Katze. (Pettersson und Findus)
von einer Eierkuchentorte (Pfannkuchentorte) die Rede ist, dann war ja klar, was zum heutigen Tag auf den Tisch kommen musste. Findus’ Originalversion sah Eierkuchen, übereinandergeschichtet mit Marmelade und Sahne vor. Das war für Flori natürlich inakzeptabel. Eine Variation mit Apfelmus musste ran. Sahne ging gerade so :-)

Nach meinem Rezept, nur mit mehr Milch zum Verflüssigen des Teiges (die Schichten sollten nicht zu dick sein) fertigten wir also sieben recht gleichmäßige Eierkuchen. Diese wurden auf Küchenpapier zum Abtropfen liegen gelassen. In der Zwischenzeit kochte ich Apfelmus mit Vanillepuddingpulver etwas dicklich ein. (Ging nicht so wie ich wollte, Grieß wäre besser geworden, hatte ich aber nicht da.)

Beim Auftragen dieser Masse auf die Kuchen halfen die Kinder natürlich mit. Logisch, man konnte ja nebenher naschen :-)

Die Sahne wollte ich, der Gleichmäßigkeit halber, als Tuffs aufsetzen. Dafür musste ich aber warten, bis die Apfelmasse abgekühlt war. Die Tuffs wurden natürlich akribisch mitgezählt, dass auch ja überall gleich viele waren.

Zum Abschluss wurde alles einfach übereinandergelegt und verziert. Optisch der Hammer. Ab in den Kühlschrank damit, es sollte sie ja früh geben. Ich befürchtete ein Desaster beim Anschneiden, dass die ganze Chose in sich zusammenrutscht. Erinnerungen an meinen Geologieprofessor Herrn Lothar Eißmann wurden wach (“Die Alpen sind eine Torte! Alles auseinandergerutschte Schichten, die sich ineinander neu verschoben haben!”).

Das erwartete Chaos blieb überraschenderweise aus. Das Durchziehen verklebte die einzelnen Lagen sehr gut miteinander. Auch angeschnitten war das Ganze also ein Augenschmaus. Ich war begeistert. Bis ich sie kostete. :-(

Ein Reinfall. Das Ganze schmeckt nach…. nichts. Sicher ist die Variante mit einer kräftigen Marmelade um Längen besser. Mit Zucker sollte man auch nicht sparen, alles deutlich kräftiger abschmecken als wenn die Biester heiss aus der Pfanne kommen. Dann kann so eine Eierkuchentorte der Knaller sein. So nicht. Schade. Auch die Kinder waren nicht sehr angetan. Aber die waren auch von den Geschenken abgelenkt.

Geburtstägliche Grüße,

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 24. März 2011 in Alltag

 

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