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Schlagwort-Archive: Kinderbuch

Rezension: Martin Klein & Ute Krause: Rita das Raubschaf und der Ruf der Karibikwölfe

Liebe Leser,

Piratengeschichten sind im Trend. Überall gibt es jetzt Degenklirren, Säbelrasseln und wildes Geschrei.
Aber es geht auch anders. Hiermit: Rita das Raubschaf und der Ruf der Karibikwölfe

Rita ist ein Raubschaf. Befreudnet ist es mit einem Raubmeerschwein. Ruth heisst es. Niedlich ist es. Mit strubbeligem Haar und Knutschgesicht. Dabei hat es die gruseligste Stimme, die jeden Feind in die Flucht schlägt.
Ihr seht, es geht auch anders.

Dieses Buch ist ein Buch für Kinder, die es lieben, spannende Abenteuer (selbst) zu lesen. In gut absgeschlossenen Kapiteln mit nicht zu vielen Illustrationen werden die beiden Piratenmädels in die perfekte Karibikidylle entführt, in der es schnell fad wird. Auch Kater Shaggy mit der Klampfe hilft da zuerst nicht. Als das Team allerdings aus einem Knautschball- liebenden Wölfling einen waschechten Wolf machen sollen, beginnt das Ganze, abenteuerlich zu werden. Immer von passenden Akkorden begleitet, gilt es, wild zu sein und die Perfektion des karibischen Horizonts zu beobachten. Sandburgen bauen, Kuscheltiere finden und Riesenschlangen bezwingen inklusive.

Martin Klein hat es meiner Meinung nach geschafft, eine wirklich neue Abenteuergeschichte zu schreiben. Eine Piratengeschichte ohne klassische Piraten. Eine Geschichte, für die sich sicher auch Mädchen begeistern. Ich finde sie großartig. Die Struktur die Abbildungen und der Sprachstil sind ausgewogen und für Grundschüler gut zu verstehen.
Als Vorlesebuch für kleine Kinder würde ich es nicht empfehlen, denn es sind viele Begriffe und Wortwitze enthalten, die nicht von Vorschülern zu umfassen sind. Mit einem breiterem Wissen allerdings sind viele Szenen urkomisch und leicht vorstellbar. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder, die das Lesen erlernt haben, von den klaren Kapiteln und den symapthischen Charakteren mitgerissen werden und so den Spaß am Lesen ganz einfach erlernen.

Vielen Dank an Stefanie Leo von www.buecherkinder.de für die Zusendung dieses Buches. Wahrscheinlich hätte ich es ansonsten nie kennengelernt, was schade gewesen wäre.
Begeisterte Grüße, eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 9. April 2011 in Rezension

 

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Rezension: Kinderbuchklassiker – Pinocchio von Carlo Collodi, Neuauflage mit Illustrationen von Quentin Gréban

Liebe Leser,

irgendwann hat man keine Lust mehr auf Adaptionen und malerisch- blumige Veränderungen von klassischen Geschichten. Ist der Zeitpunkt da, liest man die Originalen und merkt, dass man die Tiefe und genaue Handlung gar nicht mehr kennt- und dass sie sehr schön ist.
So geschehen derzeit in unserer Familie mit Pinocchio.

Im Bücherpaket von Stefanie Leo (www.buecherkinder.de) befand sich eine Neuauflage des Klassikers aus dem NordSüd- Verlag. Übersetzt von Sabine Ludwig und illustriert von Quentin Gréban ist diese Ausgabe der Traum eines Kinderbuches. Eigentlich eines jeden Buches. Das Papier ist weiß, der Buchrücken aus rotem Leinen. Die Bilder sind wunderschön, detailreich und ganz klassisch, ohne moderne Abstraktionen und in dezenten Farben. Teilweise erstrecken sie sich über ganze Seiten, das macht sich zum Vorlesen natürlich ideal.

Zur Handlung muss man nicht viel sagen. Seit über einhundert Jahren begeistert die kleine Holzpuppe Pinocchio kleine und große Kinder, aber auch Erwachsene. Der typische Gut- Pol (Geppetto) steht dem Bösen (Feuerfresser, Kerzendocht) gegenüber und der kleine Junge dazwischen. Mal will er fleißig und gut sein, mal lässt er sich zum Nichtstun und Faulsein überreden. So wird er übers Ohr gezogen, belogen und festgenommen, um völlig geläutert am Ende doch ein echter Junge zu werden und den Pfad der Tugend mit seinem Vater vereint gehen zu können.
Weggefährten gibt es viele, die auch außerhalb der Geschichte immer wieder im Alltag auftauchen. So gibt es die blaue Fee (die im Gegensatz zur Disney- Adaption blaue Haare hat), die sprechende Grille (nebst ihrem Geist), Fuchs und Wolf, den Kutscher oder den Puppenspieler Feuerfresser.

Ich bin froh, dass wir diese Geschichte jetzt in der ursprünglichen Fassung haben und meine Kinder sie so kennenlernen können. Die Jungs sind jeden Abend wie gebannt und fiebern mit, wie es dem kleinen Jungen, der er ja trotz seiner Holzform ist, auf seinem Weg weiter ergehen mag. Auch wenn das Buch im Regal sicher eine Augenweide ist- hier stimmen gleichwohl Inhalt und Aussehen!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 29. März 2011 in Rezension

 

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Rezension: Walkos Pappenburger

Liebe Leser,

Die arsEdition veröffentlichte im Februar 2011 zwei neue Bücher des erfolgreichen „Holunderbären“ Autors Walko. Zum Einen handelt es sich hierbei um dieses:

und zum anderen um jenes:

Beide Bücher sind für Erstleser konzipiert, also eine sehr anspruchsvolle Zielgruppe. Gerade noch im Kindergarten, gerade in der Schule, voller neuer Eindrücke und dem großen Ziel, selbstständig zu werden. Dazu gehört eben auch das Lesen. Wer sich in diesem Alter nicht für Bücher begeistern kann, wird sich später wohl schwertun. Das selbstständige Erlesen von Handlung schult Konzentration, Durchhaltevermögen und Intelligenz. Selbstverständlich schult es auch die Lesekompetenz, aber die ist ja letztendlich oft nur ein zusammenführender Faktor dieser und noch weiterer Einzelkomponenten.

Wie begeistert man also diese nicht mehr kleinen und doch noch nicht großen Kinder? Nun, mit liebenswürdigen Charakteren, die cooler sind als die Gestalten der Bilderbücher aus den Jahren zuvor. Und mit Handlungen, die anregend sind für Wirbelwinde, Bastler, Komiker oder kleine Professoren. Dieser Spagat soll dann auch noch gut vorzulesen sein, wenn die Kenntnis der Buchstaben noch nicht ausgereift ist. Somit sitzen die (Groß-)Eltern auch noch mit im Boot.

Wenn man nun all diese weiten Umschweifungen zusammennimmt, ist es ein ganz schöner Akt, ein Buch herauszubringen, was all dem Genüge tut.

Walko ist dies ziemlich gut gelungen in unseren Augen.

Handlungsführer sind Mäuse, Familie Pappenheimer ins Besondere, die in Pappenburg wohnen. Pappenburg ist eine Stadt aus Wellpappe. Alles hier ist daraus gefertigt, sogar Autos und Möbel. Wenn man nun an langweilige, graubraune Fetzen denkt, liegt man in Bezug auf Pappenburg falsch. Walko hat es geschafft, eine zauberhafte Atmosphäre zu zeichnen, die detailverliebt, farbenfroh und ungewöhnlich ist.

Die Geschichten sind kurz, im Schnitt 6 Seiten lang. Jede hat eine kurze, dick gedruckte Überschrift bekommen, die aussagekräftig einleitend ist. Die Schrift ist groß, sehr leserlich. Durch die kurzen, nicht geschachtelten Sätze auch für Erstleser. Die Illustrationen umrahmen den Seiteninhalt, geben somit Hinweise, wenn hin und wieder Wörter zu Stolpersteinen werden.

Unsere beiden Erstleser Hannes und Florian haben viel Freude an den Geschichten der Pappenheimer, Pappmosers, dem König und seinem Reiseschloss, dem großen Rennen, der Mondreise und der Zeitmaschine. Der größte Käsekuchen der Welt sieht nicht nur lecker aus, er ist es bestimmt auch. Man erfährt, dass der Mond vielleicht doch nicht aus Käse ist und begleitet Bert auf seinem Weg zum Rockstar.

Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen, also auch nicht – chronologisch lesbar. Die Hauptpersonen und Orte wiederholen sich.

Mein Fazit: Unbedingt lesen. Es sind unterhaltsame Abenteuer, gut zum selber-erlesen, aber auch lustig als Vorlesegeschichte. Was sich als Vorteil für Erstleser herausstellt, ist allerdings ein Nachteil für Vorleser: Die Kürze und Abgeschlossenheit der Episoden lässt einen weiteren, dicken, roten Faden durch das gesamte Buch vermissen. Der Charme der Charaktere und Pappenburgs ist dadurch aber nicht beeinträchtigt.

Der Preis je Buch liegt bei 7,95€.

Für Schulklassen oder andere Gemeinschaften habe ich noch einen Tipp: Bastelt aus Pappe euer eigenes Pappenburg! Wenn ihr das toll macht und reichlich Fotos dabei schießt, könnt ihr eurer Ergebnis hier bei diesem Gewinnspiel  einreichen! Dem Gewinner winkt ein Buchpaket! Leider sind unsere Kinder noch zu klein für diese Aktion. :-(

Ich danke der arsEdition für das Zur-Verfügung-Stellen dieser Rezensionsexemplare und möchte an dieser Stelle, da das Thema hier ja immer noch aktuell ist, erwähnen, dass es KEINERLEI Absprachen hinsichtlich meiner Wertung der Bücher gab. Wir finden sie tatsächlich toll.


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Geschrieben von - 1. März 2011 in Rezension

 

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Rezension: Carlotta – Meine Haare kämme ich nicht!

Liebe Leser,

diese Rezension darf ich anfertigen, weil ich eine kleine Zusammenarbeit mit Stefanie Leo gestartet habe. Auf ihrem Portal (www.buecherkinder.de) kann man sich einen tollen Überblick über aktuelle Bücher verschaffen, Meinungen dazu lesen und natürlich auch kaufen, wenn man denn ein paar tolle Werke entdeckt hat. Für die Übersendung der Rezensionsexemplare möchte ich mich herzlich bedanken.

Das Buch “Carlotta – Meine Haare kämme ich nicht” von Annette Langen und Frauke Bahr aus dem Nord- Süd- Verlag ist eines der schönsten Titel, die ich zum Thema “Haare/ Körperpflege” seit Langem in der Hand hielt. Die Aufmachung des Covers ist edel, mit einem Wackelbild, welches den Inhalt des Buches in einem Blick zusammenfasst: Wenn du deine Haare nicht kämmst, wird ein Dschungel drinnen wachsen. In Carlottas Fall ist es erst ein Vogelnest und später ein Lebensraum verschiedenster Organismen. Das verunsichert sie so sehr, dass das Haarekämmen attraktiv wird. Als sie schließlich entdeckt, dass sie sich selbst mit verschiedensten Frisuren immer wieder neu entdecken kann, sind alle glücklich.

Ich bin begeistert von dem Buch, weil es sehr stimmig ist und voller Tiefe, die über die blanke Hauptgeschichte hinausgeht. So werden Zahlen und Mengen subtil eingebunden, Selbstständigkeit angesprochen und Patchworkfamilien oder Adoptivsituationen thematisiert. Dies allerdings nur über die Illustrationen, die im Übrigen sehr ansprechend und detailreich sind. Hier sind die Eltern mit ihr am Tisch zu sehen und durch ihre dunkle Krause und schokoladenfarbigen Teint lässt sich im Vergleich annehmen, dass sie nicht das leibliche Kind sein könnte.

Weil es sich hierbei um ein Vorlesebuch handelt, finde ich es toll, dass man es sich auf www.hoerfux.com kostenlos als .mp3 – Datei herunterladen kann. So können die Kinder sich die Geschichte begleitend zum Hören auch immer wieder selbst ansehen. Mit dem Code im Buch einfach laden, gegebenenfalls auf CD brennen und schon kann’s losgehen.

Ihr seht, dieses Buch gibt viel Anreiz zu Gesprächen und Diskussionen, die über das eigentliche Thema der Haarpflege hinausgehen. So soll es sein, damit man es immer wieder aus dem Regal nimmt.

Ich kann das Buch zum Vorlesen bedingungslos empfehlen.

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 21. Februar 2011 in Rezension

 

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Rezension in den Frühling: “Alberta geht die Liebe suchen” von Isabel Abedi

Liebe Leser,

bald kommt der Frühling, bald! Wenn ihr euch ein paar Frühlingsgefühle, Schmetterlinge im Bauch und all die schönen Frühlingsgedanken nicht in einem Vorlesebuch für Kinder ab 3 Jahren vorstellen könnt, dann solltet ihr euch mal dieses Buch ansehen:

Dieses Buch handelt von einer kleinen Maus, Alberta, die auf der Suche nach der “Liebe” ist. Sie weiss nämlich, dass das was ganz Spezielles und Tolles sein soll. Auf ihrem Weg trifft sie auf den Mäuserich Fred, und gemeinsam untersuchen sie alles, was ihnen begegnet, um am Ende natürlich eine sehr “überraschende” Erkenntnis zu bekommen ;-)

Es handelt sich hierbei um eines der überraschendsten, gefühlvollsten und schönsten Vorlesebücher, die wir im letzten Jahr gelesen haben.

Ausgewählt wegen der Autorin, nahmen wir es aus der Bibliothek mit. Zudem wirkten die Illustrationen schon beim ersten Durchblättern zauberhaft. Sie stammen von Andrea Hebrock.

Mit welchen Details, Spielereien und Überraschungen das Buch allerdings durchflochten ist, konnten wir nicht ahnen. Sehr leicht und zart sind die Bilder, die absolut perfekt den ziemlich poetischen Schreibstil Abedis ergänzen. Überall sind Herzen versteckt, in Käferflügeln, Grashalmen, Wellen, Wolken… Auf jeder Seite ist man angeregt, genauer hinzuschauen und somit auf einer ganz anderen Ebene selbst “die Liebe zu suchen”.

Ich kann es euch nur ans Herz legen: Lest dieses Buch, es verzaubert Groß und Klein!

(Isabel Abedi: Alberta geht die Liebe suchen. Illustriert von Andrea Hebrock. Sauerländer ISBN: 978-3-7941-5033-5 Gebunden, 32 Seiten. Format: 261 x 279 x 10 mm, 11. Auflage 2007. 13,90 €.)

Eure Ankelilli

 
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Geschrieben von - 28. Januar 2011 in Rezension

 

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Rezension: “Stockmann” von Axel Scheffler/ Julia Donaldson

Liebe Leser,

Heute habe ich eine neue Rezension für euch. Es handelt sich um das Buch “Stockmann” von dem Erfolgsduo Scheffler/ Donaldson. Es erschien 2008 unter der ISBN 978-3407793751 beim Beltz- Verlag.

Nach “Die Schnecke und der Buckelwal” und “Flunkerfisch” ist dies nun das dritte Buch der beiden Autoren, welches ich euch vorstellen möchte.

Inhaltlich begleitet man einen Stock, so einen, wie ihn jedes Kind zehnmal am Tag am Wegrand aufsammelt. Genauso beginnt auch das Abenteuer, ein Hund spielt mit ihm “Stöckchen”. Immer wieder heisst es: “Ich bin kein Stock, ein STOCKMANN!”, denn der Gute möchte nur eines- zurück zu seiner Frau und seinen Kindern. Am Ende schafft er es auch- unter höchst kuriosen Umständen.

Ach, was soll ich sagen, ich bin mal wieder verliebt. Die Reime sind herrlich, die Bilder ausdrucksstark und die Moral wunderbar- also genau ein Buch für Kinder zwischen 4-5 Jahren. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß Grundschulkinder immer noch ihre Freude daran haben, gerade im Hinblick auf das Erstlesealter. Man leidet richtig mit dem armen Stockmann mit. Was ihm alles passiert ist so alltäglich und doch spannend, der Blickwinkel ist einfach perfekt gewählt.
Neben den anderen beiden Büchern sollte auch dieses in keinem Kinderzimmer fehlen. Darum bleibt nur noch eins zu tun:

“Stockmann” von Axel Scheffler/ Julia Donaldson bei amazon kaufen.

 
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Geschrieben von - 14. Juli 2010 in Rezension

 

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Rezension: “Vier kleine Piraten” von Erhard Dietl – bei der arsEdition erschienen.

Meine lieben Leser,

ich weiß ja, wie interessiert ihr an meinen Buchvorstellungen seid. Nicht zu selten steht man ja (oder sitzt) vor ellenlangen Listen von Buchtiteln und weiß gar nicht, was so wirklich klasse ist. Ich mache es euch etwas leichter, wenn ihr meinen Tipps folgen wollt. Heute geht es um ein Buch für Vorschüler, zum Vorlesen, Besprechen und Spielen.

Es handelt sich um ein Vorschul- Bilderbuch der “Lernraupe”- Reihe des Verlags arsEdition und wurde mir, wie im letzten Beitrag angekündigt, zu Zwecken der Rezension (und des Spielens und Vorlesens) überlassen. An dieser Stelle nochmals VIELEN DANK!

Das Buch hat die ISBN 978-3-7607-2852-0.

Inhalt: Vier kleine Piraten namens Ronnie, Tim, Flora, Ricki, dazu Papagei Koko und Hund Knöpfchen wollen eine weite Reise machen und erleben ein Abenteuer mit allem, was dazugehört: Sturm, Schatzkarte, Seeräuber, Schatzinsel, Robinson, ein Tauchgang in einer geheimen Höhle, Lagerfeuer und der sicheren Heimreise und müdem Einschlafen im gemeinsamen Bett.

Der Aufbau ist logisch und übersichtlich. Eine solche Episode ereignet sich auf einer Doppelseite. Diese wird zum Großteil von einer detailreichen Illustration eingenommen. Dazu kommt ein kleiner Textabschnitt und ein abgetrennter “Aufgabenbereich” weiter unten.

Dort sieht man die Lernraupe abgebildet und die zu der Doppelseite gehörigen Fragen, zum Beispiel: “Überlege gut! Welche Kleidungsstücke und Gegenstände passen zu einem echten Piraten? Bist du zum Karneval schon Pirat gewesen? Was hattest du an?” Antwortmöglichkeiten sind in Kreisen vorgegeben.

Die letzte Doppelseite gibt einen Überblick darüber, was in dem Buch an Wissen über Piraten verbreitet wurde. Dazu kommt noch eine Seite mit Lösungen.

Meinung: Ich mag dieses Buch. Der Aufbau ist übersichtlich, das Papier nicht zu dünn, die Farben sehr angenehm und die Texte ansprechend und niveauvoll, ohne belehrend zu wirken. Meine Jungs konnten sich sofort mit den Piratenkindern identifizieren und hatten viel Spaß dabei, alles zu erkunden. Zuerst haben sie das Buch ohne mich angesehen, also auch ohne begleitendes Vorlesen. Hannes konnte oftmals anhand der Bilder bereits erfassen, worum es auf der jeweiligen Seite geht und was die geforderte Aufgabenstellung ist. Das fand ich klasse, denn so hat er auch abends im Bett alleine Spaß an dem Buch, wenn er es für sich noch einmal (und noch einmal, und noch einmal) durchblättert.  Und Spaß an Büchern zu haben, ist ja das Wichtigste.

Ich als Mama finde gut, daß das gesamte Vorschulspektrum abgedeckt worden ist. So dient das Buch (Zitat Vorwort)”… der Förderung der Sprachkompetenz und Ausdruckfähigkeit, dem Erkennen von Lauten und Buchstaben, der Entwicklung des Textverständnisses, erstem Sachwissen, der Förderung der Konzentration, dem Verständis für erste Zahlen und Mengen.”

Die spielerische Herangehensweise und die persönliche Aufforderung der Lernraupe zum Aufpassen finde ich sehr gut umgesetzt. Ich freue mich schon darauf, das Buch am Montag zur Vorlesezeit mit in den Kindergarten nehmen zu können. Da sind zwar nicht nur Vorschüler in der Runde, aber selbst unsere 2jährige Tochter hatte ihren Spaß beim Ansehen des Buches. Sie versteht die Zusammenhänge vielleicht noch nicht, aber zählen, Farben benennen und Formen üben kann sie auch schon. Das sieht man ja auch auf den Fotos. Also auch kleinere Geschwister werden ihre Freude an diesem Buch haben. Die Größeren können ja später den kleineren Vorlesen, denn allzu schwierig sind die Textabschnitte nicht formuliert. Hier nun unsere drei beim Beschnuppern und Erkunden:

Ich kann das Buch wirklich empfehlen und werde mich mal noch nach den anderen Teilen der “Lernraupe” hinsichtlich Vorschul- (Bilder)büchern umsehen.

Ich hoffe, diese Vorstellung war interessant für euch.
Hier könnt ihr das Buch nun kaufen:

Lernraupe Vorschule.:Vier kleine Piraten

Liebe Grüße von der Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 9. Juli 2010 in Rezension

 

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