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Schlagwort-Archive: Kindergarten

Ernährungsberatung im Kindergarten mit einer Farce beendet.

Liebe Leser,
ich war ja (hier nachzulesen) einerseits angetan, andererseits skeptisch als es hieß, im Kiga liefe ein Kurs zur Ernährungsberatung.
Wenn so ein Kurs von einer adipösen Apothekerin gehalten wird, die die Teilnahme braucht, um sich beruflich weiter zu qualifizieren und nicht, weil so etwas tatsächlich sinnvoll sein könnte, bin ich nunmal vorsichtig.
Doch da ich selbst auf gesunde Ernährung sehr viel Wert lege, wollte ich, dass mein Großer auch teilnimmt.

Es hat ihm viel Spaß gemacht, die Ernährungspyramide hat er verstanden und sie klebt als Magnet am Kühlschrank. Er weiß, was aus Milch alles gemacht wird und dass Kartoffeln unter der Erde wachsen. Dass Bratfett lieber gering gehalten werden sollte und Süßigkeiten gelegentlich erlaubt sind, ist sowieso klar. Und wenn genascht wird, dann ganz bewusst und nur so viel, wie in eine Kinderhand passt.
Hier gehe ich anstandslos mit.
Auch mit den Heften, Geschichten und dem Lehrmaterial, was verbreitet wurde.

Doch was dem Ganzen den Boden entzieht, was SO ENTTÄUSCHEND und SINNLOS ist und leider leider so zu erwarten:
Es gab zum Abschied ein kleines Präsent, in einer Tüte der Apotheke. Der Inhalt? Nicht etwa frische Erdbeeren und Tee. Nein. Der Inhalt war (man bemerke pro Kind:)

1 Caprisonne
1 Packung Maoam
1 kleine Tüte Haribo
1 Kinder Country

Bitte? WAS SOLL DAS DENN? Im Sommer? Wo es so viele gesunde, frische Alternativen zu Süßigkeiten gibt? Und wenn schon Süßes, warum dann so viel? Das sind locker drei Hände voll!
Zum Glück habe ich drei Kinder und alle wissen genau, was erlaubt ist und was nicht. So teilte Hannes von ganz alleine die Menge auf alle Geschwister auf.
Danke. So bringt meine Erziehung tausendmal mehr als eine fadenscheinige Ernährungsberatung.
Ich freue mich schon auf das Auswertungsgespräch im Kindergarten.

Erzürnte Grüße,
eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 8. Juni 2011 in Alltag

 

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Muttertagsgeheimnisse und wie sie (nicht) bewahrt werden.

Liebe Leser,

der Muttertag rückt näher. Für die Kleinen im Kindergarten heisst das: Lieder und Gedichte lernen, basteln, üben was das Zeug hält. UND DICHTHALTEN.

So weiss ich noch nicht, dass Hannes die Muttis am Mikrofon begrüßen wird, erst recht nicht mit welchen Worten und dass man nicht ins Mikro schreien darf.

Und ich kenne auch die Lieder nicht (auswendig), die die Kinder singen werden. Auch den Tanz und die Choreografie des Chores sind mir fremd.

Und natürlich weiss ich nicht, dass die Kinder Bilderrahmen geschmückt haben. Mit Mustern. Und Dingen draufgeklebt.

Das ist ein Geheimnis, Mama! Nämlich.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 12. April 2011 in Alltag

 

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FERTIG!

Liebe Leser,

so ein Kindergarten ist was feines. Der bringt meinem Kind Dinge bei, die hier im Trubel untergehen würden. Ich bin so stolz!

Aber schaut selbst:

 

Ist das nicht toll?
Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 10. März 2011 in Alltag

 

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Rezension: LERNRAUPE Kindergarten-Karten

Liebe Leser,

heute gibt es mal wieder einen tollen Tipp von mir.

Als wir kürzlich für ein vierjähriges Kind ein Geschenk suchten, stöberten wir im Buchladen umher. Bei Geschenken schaue ich immer gern nach den drei Streifen der arsEdition, denn die sind auffällig und man kann sich sicher sein, ein wunderbares Geschenk in der Hand zu halten.

Ich wusste nicht so recht, was ich für das Mädchen kaufen sollte, bis mir die Vorschul- Rätselblöcke in die Hand fielen. Ich beschrieb einen solchen vor einer Weile.

Der Nachteil an dieses Blöcken ist, dass sie schnell vollgeschrieben oder gelöst sind. Ein erneutes Lösen oder Bearbeiten der Rätsel ist nicht möglich.

Nicht? Doch! Wenn man das Ganze nämlich aus der herkömmlichen Block-Form löst und abwischbare Karten daraus macht.

So geschehen in der “LERNRAUPE” Reihe der arsEdition. Hier erhält man eine Box mit 50 Lernkarten aus Plastik. Natürlich liegt ein Stift zum Lösen und wieder Abwischen der Packung bei. Eine Seite der Karte ist mit einer Aufgabe bedruckt, die Rückseite ziehrt eine farbige Symbolabbildung eines Gegenstandes. So kann man einerseits klassische Rätsel lösen (Paare bilden, Wege finden, zählen, Punkte verbinden, Fehlersuche, Reihen vervollständigen etc.) und mit der Rückseite freie Spiele spielen (Gruppen bilden nach Art des Gegenstands, nach gleicher Silbenzahl, gleichem Anfangsbuchstaben…).

DSCF8212

Wir kauften gleich zwei Sets. Eines zum Verschenken, eines zum Behalten, da auch unsere Kinder leidenschaftlich gern solche Rätsel lösen. Und bei drei Kindern rechnen sich abwischbare Karten ganz ganz schnell. Ich finde auch, dass 50 Karten ausreichend viele sind. Klassische Blöcke haben deutlich mehr Seiten, aber die Aufgaben wiederholen sich in der Regel auch nur. Ich habe noch nicht beobachtet, dass meine Kinder die Karten schon aus dem Kopf lösen können.

Fazit: Die Idee, Rätselblöcke nachhaltig und wiederverwendbar in abwischbare Karten umzuwandeln, finden meine Kinder und ich einfach großartig. Das Design ist ansprechend und die blauen Flecken der abgewischten Farbe lassen sich mit Wasser hervorragend von Fingern, Tischen Stühlen und Textilien entfernen. Da hat jemand wirklich mitgedacht! Der Preis von 9.95€ ist nicht unbedingt gering, aber für die meisten Papieräquivalente zahlt man auch nicht wesentlich weniger, und die kann man nicht wiederverwenden. Ich empfehle die Reihe ohne Abstriche!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 27. Januar 2011 in Alltag, Rezension

 

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Zebrastreifen gesucht!

Liebe Leser,

Auf dem Weg zu unserem Kindergarten müssen die Kleinen aus Lobeda eine reichlich befahrene Strasse überqueren. Das an sich ist ja kein Problem, denn erstens gehen Kindergartenkinder in der Regel nicht alleine in den Kindergarten und zweitens müssen sie ja auch lernen, im Straßenverkehr acht zu geben.

Wenn man allerdings bedenkt, dass an der Fregestraße1 und 3 zwei Kindergarteneingänge sind, von denen der eine etwa 100 und der andere etwa 150 Kinder beherbergt und gleichermaßen betrachtet, wie die Parksituation in der Stauffenbergstraße ist, dann kann einem schon schlecht werden. Der Fußweg steht voller Autos, der die Einfahrt vom Kindergartenweg auch, denn viele Kinder werden, trotz kurzer Distanz, allzu häufig mit dem Auto gebracht.

Versucht man sich einmal in die Lage der Kleinen zu versetzen, so hat man in deren Blickhöhe nichts als Autos. Um die Straße einsehen zu können, müssen sie nicht selten zu einem Viertel auf derselben stehen bleiben und um parkende KFZ herumschauen. Dass dies für 3-5 Jährige schnell zuviel werden kann, ist verständlich.

Dass Eltern von mehreren (selbstständig laufenden, rollerfahrenden, laufradfahrenden, fahrradfahrenden) Kindern nicht immer bei jedem Kind stehen und die Hand halten können ist ebenfalls die Regel.

Wie schön wäre es also, wenn die Kreuzung Stauffenbergstr./ Fregestr. aufgrund ihrer Brisanz als Kindergarteneinflugschneise von einem Zebrastreifen geschmückt wäre? Wunderschön wäre das. Aber sicher eher unwahrscheinlich, denn vor dem Netto- Einkaufsmarkt befindet sich ein ebensolcher. Dies wäre für Stadt und Ämter mit Sicherheit das Hauptargument dagagen. Klar, man könnte diesen Umweg machen, aber- ist er gerechtfertigt? Steht so vielen Kindern, die zu einem großen Prozentsatz diese Kreuzung überqueren müssen, nicht eine Absicherung zu?

Keine Verkehrserziehung der Welt oder Selbstständigkeitstraining machen das Kind wieder gesund, was aus Versehen von einem Auto erfasst wurde, weil weder der KFZ-Führer noch das Kind einander rechtzeitig sehen konnten.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 15. Oktober 2010 in Alltag

 

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Ernährungsberatung im Kindergarten?

Liebe Leser,

gesunde Ernährung beginnt mit Muttermilch, das sollte jedem bewusst sein. Was danach kommt, ist vielen Eltern heute leider nicht mehr bewusst. Werbelügen und “Kinder-” Produkte locken mit tollen Farben, frischen Wassertropfen oder cleveren Formulierungen, werden gekauft und konsumiert. Und das nicht in Maßen, sondern in Massen. Und was haben wir am Ende davon? Junge Erwachsene mit verminderter Leistungsfähigkeit. Physische und psychisch. Die keine heimischen Obst- oder gar Gemüsesorten kennen und deren Geschmacksnerven von künstlichen Aromen und geschmacksverstärkenden Hefeextrakten (nicht anderes als Glutamat, nur muss es nicht mehr aufgedruckt sein) völlig geschädigt sind.

Wann sollte man also die Kinder (wenn schon die Eltern kein Interesse zeigen) wachrütteln? Ihnen zeigen, was eine normale Portionsgröße ist, was ein normales Getränk oder eine vertretbare Nascherei?

Studien zeigen, dass nach dem Grundschulalter bereits alle Weichen für Lebensmittelvorlieben und -abneigungen gestellt sind. Also muss man vorher ansetzen.

Für die 28 Vorschulkinder unseres Kindergartens findet in diesem (Schul-) Jahr eine Ernährungsberatung statt. Eine Informationsveranstaltung dazu wurde gestern abgehalten. Das Interesse daran war enorm. Ganze FÜNF Muttis waren anwesend. Inklusive mir selbst.

Der Kurs wird gehalten von einer Apothekerin, die mit dieser Seminararbeit eine staatliche Anerkennung bekommt. Was mich verwundert ist nur, dass die Dame selbst zweifellos sehr kompetent und sympathisch ist- aber adipös….

Ich möchte jetzt keine Diskussion lostreten, inwieweit adipöse Menschen toll oder nicht toll sind, mir geht es hier nicht um Ästhetik. Ich frage mich eben nur, inwieweit das Ganze glaubhaft ist, wenn der “Lehrer” von gesunder Ernährung, Zivilisationskrankheiten und Portionsgrößen redet, selber aber massives Übergewicht hat… Nun weiss ich nichts persönlich über die Frau, vielleicht hat sie ja erst spät die Auseinandersetzung mit Lebensmitteln gesucht und  in den letzten Jahren einiges an Kilos verloren, ich weiss es nicht. Ich fand es nur …. merkwürdig.

Der Kurs selbst ist ganz toll gestaltet. Die bekannte Ernährungspyramide wird den Kindern auf spielerischer Art und Weise näher gebracht, und auch mit spezifisch kindlicher Wichtung.

Die Basis bildet Familie “Durstig”. Mit einer Wertigkeit von 6 (also 6 Portionen am Tag- 600-800ml) steht hier die Erkennung und Begründung von richtigen Getränken im Mittelpunkt. Bei Kindern zählt hier auch Milch dazu und ein Glas Obst/Gemüsesaft am Tag wird auch empfohlen, da es für Kinder sonst schwierig wird, die “5 am Tag” Regel einzuhalten. (dazu später mehr). Unter anderem werden sie eine Zitronenlimonade selber herstellen und lernen, dass in dieser auch Zucker ist. Aber im Vergleich zu handelsüblicher Limo nur 10 Stück anstelle von 27 pro Liter.

Mit einer Wertigkeit von 5 stehen darüber die Mitglieder der Familie “Müller”- Hier vereinen sich die sättigenden Kohlehydrate aus Getreide und Kartoffeln. Die Kinder werden verschiedene Brotsorten kosten und die verschiedenen Zubereitungsformen von Kartoffeln bewerten. Sie lernen verschiedene Nudelformen kennen und den Unterschied von Vollkorn/ Weißmehlnudeln. Am Ende steht noch die Verkostung von VK-Reis und parboiled Reis an.

Die Familie “Fruchtig” hat eine Wertigkeit von 2 und teilt sich die Stufe mit der Familie “Frisch” (Wertigkeit 3) Familie “Fruchtig” umschließt Obst. Hier wird mit Ausmalkarten gearbeitet und ein Obstsalat zubereitet. Familie “Frisch) umschließt Gemüse. Hier wird die “5 am Tag” Regel erläutert, wobei pro Kind täglich 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse gegessen werden sollen. – Besonderheit bei Kindern: Eine dieser Portionen darf getrunken werden. Beim Gemüse wird auch auf die “Ampelregel” eingegangen. Sie besagt, dass im Idealfall die drei Gemüseportionen aus roter, gelber und grüner Rohkost bestehen sollten. Ein Geschmackstest mit verbundenen Augen schließt diese Produktgruppe ab.

Die nächste Stufe der Ernährungspyramide stellen Familie “Milli Milch” und “Willi Wurstig”. Milch wird in all ihrer Vielfalt kennengelernt- vom Euter bis zur Flasche. Auch die ganzen Milchprodukte werden besprochen. (Ja, Pudding ist aus Milch- irre, dass wohl keiner mehr Pudding selber kocht…). Milch und Käse mit unterschiedlichen Fettgehalten werden verkostet. Bei Wurst wird die Faustregel “Je verarbeiteter, umso fetter” kennengelernt. Nur weil man das Fett nicht sieht, ist in der Mortadella, der Wiener oder gar der Bärchenwust aber gehörig viel verarbeitet. Die Kinder legen als Experiment verschiedene Wurstsorten auf Löschpapier und sehen nach dem Trocknen, dass bei Schinken, Putenbrust und Co. einfach kaum Flecken bleiben, bei all den Fleischwolfgedrehten aber schon! Familie Willi Wurstig schließt auch den Fisch mit ein. Einmal pro Woche ist Pflicht!

(Die vorletzte Stufe der Ernährungspyramide mit den Fetten zur Lebensmittelzubereitung wird außen vor gelassen)

Abschließend dreht sich alles um die Familie “Schleck” mit einer Wertigkeit von einer Portion am Tag. Wie groß ist denn nun eine Portion? Ganz einfach, eine Hand voll. Egal ob Erwachsener oder Kind, die Hände wachsen ja mit. Sie lernen hier, dass Chips und angeblich “gesunde” Joghurts, Knuspermüslis, fettfreie Gummitiere mit ach so vielen Vitaminen, Joghurtdrinks und all die Dinge die so wichtig sind wie ein kleines Steak nichts als Nascherei sind. Diese sind nicht verboten, aber EINE AM TAG reicht eben.  Anhand eines Märchens aus dem Schlaraffenland wird das den Kindern bewusst gemacht.

Das wars, in einem Jahr wird das den Kleinen nahegebracht. Schon schade, dass das nicht einfach selbstverständlich ist zu Hause und solche Kurse vonnöten sind, den Kindern eine gesunde Ernährung beizubringen. Die Frage ist auch, was nützt es, wenn die Eltern nicht zum Umdenken gebracht werden? Und wie soll das gehen, wenn sich die Eltern nicht einmal für die Dinge interessieren, die der Kindergarten mit den Kleinen veranstaltet?

Ich kann so ein Desinteresse einfach nicht verstehen. Auf den Kurs freue ich mich. Mal schauen, was mir der Hannes alles so berichten wird.

Wollt ihr noch mehr Information? Hier ist ein weiterführender Link.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 1. September 2010 in Alltag

 

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Ausgemistet.

Liebe Leserschaft, treu und ergeben,

nächste Woche ist im Kindergarten ein Flohmarkt angesetzt, bei dem nicht mehr benötigte Spielsachen, Kleidung etc. zugunsten des Kindergartens verkauft werden sollen. So etwas finde ich höchst praktisch.

Ich habe meinen drei Wieseln gestern schon angekündigt, dass ein jedes von ihnen sich von 3-4 Spielsachen trennen wird, um sie dem Kindergarten zur Verfügung zu stellen. Hintergrund? Loswerden von unsinnigen oder ungeliebten Kleinigkeiten, die im Weg liegen, wo man drauftritt und die alles unordentlich scheinen lassen.

Heute morgen packte mich dann der Ausmist- Wahn. Hannes war auch dabei, mit Eimer und Lappen wurde das IKEA “Trofast” Doppelregal geleert, geputzt und ausgemistet. Gut 1/4 des Inhalts wurde, teils unter Prostest, in einen Beutel für den Flohmarkt gepackt, der Rest wanderte (von den Kindern selbst) in den Müll. Ach, tat das gut. Kein Babyspielzeug mehr im Weg. Keine beschädigten oder nicht mehr vollständigen Fahrzeuge.

Die Kinder durften Elemente vorschlagen und zusammen haben wir beraten, ob wir behalten, zum Flohmarkt geben oder wegwerfen. Nach ein paar Minuten hatten sie echt den Dreh raus. Und wir haben wieder Platz. Letztendlich tun sie sich ja damit nur Gutes: Es ist viel schneller wieder Ordnung, wenn nicht fünfzig Kleinteile zusammengesammelt werden müssen.

Ich nehme mir in den kommenden Tagen noch die anderen Schränke vor, da liegt noch einiges im Argen.

Befreite Grüße, eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 18. August 2010 in Alltag

 

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Eingewöhnung des Töchterleins 2. Tag- abgeschlossen?

Liebe Leserschaft, treu und ergeben,

da bin ich wieder.

Mieze war heute wieder im Kindergarten, ich saß mit einem Buch draußen vorm Raum und die haben drinnen gelesen und Obst gegessen. Eine halbe Stunde lang. Danach gings raus zum Spazierengehen, da dank des nächtlichen Dauerregens alles unbespielbar war.

Madame hat alles mitgemacht, ohne einen Muks. Es sei denn, ich war in Sichtweite, da gabs dann Geheule und Kuschelflucht.

Konsequenz? Illegale Trennung. Sprich, ich bringe sie morgen hin und gehe nach Hause (oder einkaufen oder sonstwohin). Wie gehabt hole ich sie gegen elf Uhr wieder ab, denn Mittagessen und Mittagschlaf ist erst Ende nächster Woche drin.

Und weil ich ja eine Glucke bin, die dazu noch geizig ist, nehme ich die Jungs zum Mittag auch mit nach Hause. Die 3€ Essengeld pro Kind und Tag spare ich mir dann nämlich lieber, da ich ja eh mit Anna koche und mittag esse. Die Jungs freuen sich- sehen sie doch ihre Freunde am Vormittag und haben die Förderung in der Kita. Und dann ganz viel Familie.

Ich freue mich auch. Komisch, ich dachte, Anna abzugeben würde mir viel schwerer fallen. Aber ich sehe ja, wie gut es ihr tut. Sicher liegt es daran.

Nun gut, jetzt wisst ihrs.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 3. August 2010 in Alltag

 

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Eingewöhnung- erster Akt

Hallo liebe Leser!
Kind Nummer drei geht in den Kindergarten. Wir Gluckeneltern sehen ein, daß Madame mit 2,5 Jahren nun reif für den ganzen Kinderrummel ist.
Da unsere Erzieherin diese Woche Spätdienst hat, kamen Anna und ich fröhlich hüpfend (“jaja Kindergarten, Hannes, Florian wartet!”) 9:30 Uhr pünktlich in der Gruppe an. Diese stürmte gerade ins Bad, Hände waschen, denn das Obstfrühstück war gerade beendet. (MIST, das hätte ich gern gehabt, daß sie das schon mitgemacht hätte- hatte ihr extra nichts zu essen gegeben vorher…)
Sie wurde stürmisch empfangen und Lieblingsfreund Big D. riss sie zu Boden. (*grummel*) Heidewitzka, was für ein Trubel. Die Kinder wuschen sich, Anna schickte ich nochmal pullern (“Tür zu, Mama!”), dann sollte es im Zimmer einen Stuhlkreis geben.
Aha, dann sehe ich das auch mal.
Hannes saß an einem Ende des Halbkreises, Flori an dem anderen (???). Anna setzte sich in die Mitte auf den Erzieherstuhl.
Gejohle.
Florian war dann so lieb, ihr noch einen Stuhl zu holen, dann ging es los.
Hannes bekam den Erzählstein als erstes. Wie so häufig in den letzten Tagen bekam er kaum ein klares Wort heraus vor Hampelei :-(
Daraufhin gab es eine klare Ansage der Chefin und er konnte erzählen. Vom Zoo, vom Geburtstag, vom Dartspiel, was der Papa “knapp gewonnen” hatte. Die Ansage der elektronischen Scheibe führte zu einem erneuten Ausbruch des Hampelmanns, was dazu führte, daß der Erzählstein weiter wanderte.
Spezialfreund Big D. wurde samt Stuhl neben die Erzieherin gesetzt, da er sich ähnlich benahm.
Dieser berichtete, daß er krank war.
“Und, was hast du da gemacht? Im Bett gelegen?”
“NEIN!”
“Was hast du denn getrunken? Tee?”
“Nein! Wir haben keinen Tee. Saft! Sind gefahren in Stadtzentrum, Mama hat mir gekauft eine gelbe Flugzeug. Dann wieder gefahren nach Hause.”

ok.

Weitere Kinder berichteten von Zoobesuchen, Ikeafahrten, Radtouren. Bei diesem Zusammensitzen geht es ja vor allem darum, Rücksicht zu nehmen, aufmerksam zu sein und still zu sitzen. Und ganze Sätze zu sprechen, wenn man denn an die Reihe kommt.
Florian bildete den Abschluß und erzählte vom Spielen auf dem großen Spielplatz in Jena- Nord, wie er erst Angst auf der Rutsche hatte und sich am Ende doch überwunden hat. Und wie schön das doch war. Die Mieze war auch recht lieb, nach 20min allerdings weinte sie so arg, daß sie auf meinen Schoß kam. (“Nicht Kindergarten, Mama.”)

Danach gab es Tee, die Kinder wuschen ihre Tassen auch alleine ab, incl. abtrocknen. Anna immer mit dabei.

Beim Anstellen an der Tür gab es wieder Gerangel, am Ende nahm Hannes die Kleine an die Hand und führte sie die Treppe hinunter (hach, das Mutterherz blühte auf…)

Schuhe anziehen klappte problemlos alleine. Die Erzieherin musste 3 Kindern die Schleifen binden. Ich weiß schon, warum meine im Kindergarten keine Schnürschuhe tragen. Die Wartezeit für die Übrigen ist unschön.

Draußen Toben war nichts neues für die Maus, wir sind ja Spielplatzgänger.

Morgen gehen wir wieder 9:30 hin, aber dann warte ich außerhalb des Gruppenraumes. Ich denke, daß sie heute nicht geweint hätte, wenn ich nicht anwesend gewesen wäre. Mal schauen, wie es morgen geht.
Jetzt liegt sie jedenfalls platt und müde im Bett. :-)

So ist das, wenn man groß wird.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 2. August 2010 in Alltag

 

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Rezension: “Vier kleine Piraten” von Erhard Dietl – bei der arsEdition erschienen.

Meine lieben Leser,

ich weiß ja, wie interessiert ihr an meinen Buchvorstellungen seid. Nicht zu selten steht man ja (oder sitzt) vor ellenlangen Listen von Buchtiteln und weiß gar nicht, was so wirklich klasse ist. Ich mache es euch etwas leichter, wenn ihr meinen Tipps folgen wollt. Heute geht es um ein Buch für Vorschüler, zum Vorlesen, Besprechen und Spielen.

Es handelt sich um ein Vorschul- Bilderbuch der “Lernraupe”- Reihe des Verlags arsEdition und wurde mir, wie im letzten Beitrag angekündigt, zu Zwecken der Rezension (und des Spielens und Vorlesens) überlassen. An dieser Stelle nochmals VIELEN DANK!

Das Buch hat die ISBN 978-3-7607-2852-0.

Inhalt: Vier kleine Piraten namens Ronnie, Tim, Flora, Ricki, dazu Papagei Koko und Hund Knöpfchen wollen eine weite Reise machen und erleben ein Abenteuer mit allem, was dazugehört: Sturm, Schatzkarte, Seeräuber, Schatzinsel, Robinson, ein Tauchgang in einer geheimen Höhle, Lagerfeuer und der sicheren Heimreise und müdem Einschlafen im gemeinsamen Bett.

Der Aufbau ist logisch und übersichtlich. Eine solche Episode ereignet sich auf einer Doppelseite. Diese wird zum Großteil von einer detailreichen Illustration eingenommen. Dazu kommt ein kleiner Textabschnitt und ein abgetrennter “Aufgabenbereich” weiter unten.

Dort sieht man die Lernraupe abgebildet und die zu der Doppelseite gehörigen Fragen, zum Beispiel: “Überlege gut! Welche Kleidungsstücke und Gegenstände passen zu einem echten Piraten? Bist du zum Karneval schon Pirat gewesen? Was hattest du an?” Antwortmöglichkeiten sind in Kreisen vorgegeben.

Die letzte Doppelseite gibt einen Überblick darüber, was in dem Buch an Wissen über Piraten verbreitet wurde. Dazu kommt noch eine Seite mit Lösungen.

Meinung: Ich mag dieses Buch. Der Aufbau ist übersichtlich, das Papier nicht zu dünn, die Farben sehr angenehm und die Texte ansprechend und niveauvoll, ohne belehrend zu wirken. Meine Jungs konnten sich sofort mit den Piratenkindern identifizieren und hatten viel Spaß dabei, alles zu erkunden. Zuerst haben sie das Buch ohne mich angesehen, also auch ohne begleitendes Vorlesen. Hannes konnte oftmals anhand der Bilder bereits erfassen, worum es auf der jeweiligen Seite geht und was die geforderte Aufgabenstellung ist. Das fand ich klasse, denn so hat er auch abends im Bett alleine Spaß an dem Buch, wenn er es für sich noch einmal (und noch einmal, und noch einmal) durchblättert.  Und Spaß an Büchern zu haben, ist ja das Wichtigste.

Ich als Mama finde gut, daß das gesamte Vorschulspektrum abgedeckt worden ist. So dient das Buch (Zitat Vorwort)”… der Förderung der Sprachkompetenz und Ausdruckfähigkeit, dem Erkennen von Lauten und Buchstaben, der Entwicklung des Textverständnisses, erstem Sachwissen, der Förderung der Konzentration, dem Verständis für erste Zahlen und Mengen.”

Die spielerische Herangehensweise und die persönliche Aufforderung der Lernraupe zum Aufpassen finde ich sehr gut umgesetzt. Ich freue mich schon darauf, das Buch am Montag zur Vorlesezeit mit in den Kindergarten nehmen zu können. Da sind zwar nicht nur Vorschüler in der Runde, aber selbst unsere 2jährige Tochter hatte ihren Spaß beim Ansehen des Buches. Sie versteht die Zusammenhänge vielleicht noch nicht, aber zählen, Farben benennen und Formen üben kann sie auch schon. Das sieht man ja auch auf den Fotos. Also auch kleinere Geschwister werden ihre Freude an diesem Buch haben. Die Größeren können ja später den kleineren Vorlesen, denn allzu schwierig sind die Textabschnitte nicht formuliert. Hier nun unsere drei beim Beschnuppern und Erkunden:

Ich kann das Buch wirklich empfehlen und werde mich mal noch nach den anderen Teilen der “Lernraupe” hinsichtlich Vorschul- (Bilder)büchern umsehen.

Ich hoffe, diese Vorstellung war interessant für euch.
Hier könnt ihr das Buch nun kaufen:

Lernraupe Vorschule.:Vier kleine Piraten

Liebe Grüße von der Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 9. Juli 2010 in Rezension

 

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