Liebe Leser,
in den letzten Tagen kam beim Essen immer wieder die Herkunftsfrage von Lebensmitteln auf. So langsam merken die Kinder, dass es nicht alltäglich ist, dass ich kein Fleisch esse, und da auch ihre beiden Kindergartenkumpel Vegetarier sind, kommt das Thema “Fleisch” derzeit einmal öfter zur Sprache.
Ich befürworte das außerordentlich. Gerade Kinder sollten wissen, WAS sie essen, wo das herkommt, und ob es den Tieren gut ging, bevor sie geschlachtet wurden. In gewissem Maß sollten sie auch entscheiden dürfen, ob sie etwas essen wollen oder nicht.
Eine nicht zu verachtende Rolle bei all diesen Gesprächen war die Frage, was eigentlich “Bio” ist. Selbst wir Erwachsenen waren uns bei der Begriffsdefinition nicht immer ganz einig, wenn es darum ging, was “Bio” bei Pflanzen und Tieren bedeutet.
Für Florian allerdings klärte sich alles beim Betrachten der Kresse heute abend:
“Schau mal, die Gartenkresse ist Bio! Wenn die dann mal alle ist, ist das also Biomüll!”
Kichernde Grüße,
Eure Ankelilli


