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Schlagwort-Archive: Kindermund

Bio für die Tonne?

Liebe Leser,

in den letzten Tagen kam beim Essen immer wieder die Herkunftsfrage von Lebensmitteln auf. So langsam merken die Kinder, dass es nicht alltäglich ist, dass ich kein Fleisch esse, und da auch ihre beiden Kindergartenkumpel Vegetarier sind, kommt das Thema “Fleisch” derzeit einmal öfter zur Sprache.

Ich befürworte das außerordentlich. Gerade Kinder sollten wissen, WAS sie essen, wo das herkommt, und ob es den Tieren gut ging, bevor sie geschlachtet wurden. In gewissem Maß sollten sie auch entscheiden dürfen, ob sie etwas essen wollen oder nicht.

Eine nicht zu verachtende Rolle bei all diesen Gesprächen war die Frage, was eigentlich “Bio” ist. Selbst wir Erwachsenen waren uns bei der Begriffsdefinition nicht immer ganz einig, wenn es darum ging, was “Bio” bei Pflanzen und Tieren bedeutet.

Für Florian allerdings klärte sich alles beim Betrachten der Kresse heute abend:

“Schau mal, die Gartenkresse ist Bio! Wenn die dann mal alle ist, ist das also Biomüll!”

Kichernde Grüße,

Eure Ankelilli

 
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Geschrieben von - 4. August 2011 in Alltag

 

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Über Feinde, Brennnesseln und Bienen.

Liebe Leser,

wenn man mit seinen Kindern am Morgen durch den Regen stapfend zum Kindergarten spaziert, fallen einem die ungewöhnlichsten Dinge auf.
So entdeckte der Florian vorhin ein Beet mit Blumen und meinte:
“Mama, wenn ich dann mal groß bin und eine Frau habe, die Bienen hat (jaaa, es scheint abzufärben) – die dann also Imkerin ist, und ich dann auch Imker bin (<3), dann wird die im Garten nicht nur ein Gemüsebeet haben."
Ich: "Nein? Was denn noch?"
Florian: "Na, ein Beet mit Blumen braucht sie doch auch für die Bienen (hach). Und ein GANZES BEET MIT BRENNNESSELN!"
Ich: "Aber warum denn Brennnesseln?"
Florian: "Na, wenn ein fremder Mann an den Zaun tritt, der dann mein Feind ist, dann fasst der von unten an die Nesselblätter und tut sich weh und kommt NIE WIEDER!"

Schmunzelnde Grüße,
eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 22. Juni 2011 in Alltag

 

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Klare Worte zum Muttertag.

Liebe Leser,

wer glaubt, dass Mütter zum Muttertag von ihren kleinen Kindern geherzt und gehuldigt werden, der lebt in einer Scheinwelt. Zumindest, wenn man unsere Kinder als Durchschnitt betrachtet.

Ich habe nämlich folgendes zu hören bekommen:

“Mama, also, eigentlich kannst du froh sein, dass du uns hast. (Pause) Sonst würde dir GANZ SCHÖN langweilig sein!”

hehehe, also … Mutter sein ist sicher alles, bloß nicht langweilig!

Danke, Kinder.


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Geschrieben von - 8. Mai 2011 in Alltag

 

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Indien als Bettdecke :)

Liebe Leser,

heute morgen kuschelten sich Anna, mein Mann und Hannes ins untere des Etagenbettes. Hannes wollte seine Decke von oben noch mit nach unten ziehen und zog an einem Zipfel.
Florian, im Bett gegenüber meinte dazu plötzlich:

“Hey, schau mal, das sieht ja wie Indien aus !”
:)

Guten Morgen.
Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 18. April 2011 in Alltag

 

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Die gehen über Leichen.

Folgende Situation: Florian möchte ein Kuscheltier seines Bruders haben.

Florian: “Darf ich deinen Chipper haben?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn du tot bist?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn Anna tot ist?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn Mama und Papa tot sind?”

Hannes: “Nein.”

Florian: “Erst wenn alle Menschen auf der ganzen Welt tot sind und nur noch ich übrig bin?”

Hannes: Nein.”

Florian: “Och Manno. Das ist sowas von UNFAIR!”

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Geschrieben von - 1. April 2011 in Alltag

 

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Zahlensysteme?

Liebe Leser,

Der erste Geburtstagsmarathon des Februars neigt sich dem Ende. Es gab viele tolle Geschenke, aber wie es immer so ist, das kleinste, was irgendwo dabei war, begeistert am meisten.

So geschehen mit einem Pack magnetischer Ziffern in drei Farben von o bis 9, die in einer transportablen Koffertafel dabeiwaren. Diese pinnen nun am Kühlschrank und dienen mal als Ziffernblatt einer leicht gekürzten Uhr, mal werden sie aufsteigend, mal absteigend, mal farblich sortiert. Manchmal wird auch gerechnet. Die meiste Zeit wird aber diskutiert. Ob die Eins eine Eins ist oder ein “Minus”. Ob die Sieben nicht eine Eins ist. Dass bei einer Eins der Anstrich schräg sein muss und der Sieben der Querstrich fehlt.

All sowas eben.

Vorhin jedoch, als wir auf dem Heimweg aus dem Kindergarten waren, erreichte die Diskussion ein neues Niveau. Worum es genau ging, weiss ich nicht, weil ich mit Anna in eine Erzählung verstrickt war, so dass ich zu Beginn nur mit einem halben Ohr bei den Jungs sein konnte:

Hannes: “und dann können wir das mit den Zahlenmagneten machen.”

Florian:”Nein, das können wir gar nicht, da ist ja nur eine römische Eins dabei und keine deutsche!”

ich. “Bitte wie? Was für eine römische Eins?”

Florian: “Naaaaa. Weeeeiiiil-e. Da ist doch nur eine römische Eins dabei. Nur ein Strich. So sieht eine deutsche Eins nicht aus!”

ich: “Und wo bitte kennst du römische Zahlen her?”

Hannes: “Na, das war die Frau B. in der Musikschule. So haben wir doch den Notenschlüssel malen gelernt mit eins-zwei-drei. Und das waren römische Zahlen.”

Florian: “Hehe, die haben ja nur Striche, so ein Quatsch!”

Und rannte von dannen. Und ließen mir keinen Raum für weitergehende Erklärungen. Nun, ich habe mir eine Gedankennotiz gemacht.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 14. Februar 2011 in Alltag

 

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Liebe Leser,

morgen Abend besucht uns ein Astronom. Finden wir toll, ich erzählte es natürlich auch den Kindern, immerhin ist es ein Namensvetter Florians.

Nach dem Verschlingen seines Steaks und Brot saß ebendieser dann da, träumte vor sich hin und sagte schließlich:

“Weisst du, die Erde ist der einzige Planet, auf dem es Länder gibt. HABEN WIR EIN GLÜCK, dass wir hier leben.”

Das kam so von Herzen und voller Dankbarkeit, dass wir ihm nur zustimmen konnten. Das Gespräch ging dann noch weiter, über statistische Wahrscheinlichkeiten der Existenz von Planeten mit Leben bis hin zur Unsinnigkeit der “Marsmenschen”. Hannes war hierbei sehr engagiert.

Florian aber träumte.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 19. Januar 2011 in Alltag

 

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Leidende Teddybären am Morgen

Liebe Leser,

heute morgen durften (weil mein Mann schwach geworden ist) die Teddys mit am Frühstückstisch sitzen.

“Mama, die haben sooooooolchen Hunger.”

Nun gut. Braunbärmama flog nach der zweiten Ermahnung, nicht auf den Tisch zu klettern, raus- Sie  musste auf dem Stuhl von abseits zuschauen, was eine Nutellabrotschmierverweigerung von Hannes auslöste. Der weisse Teddy durfte sich neben Flori auf den Sitz quetschen (eigentlich saß Flori drauf, aber naja) und Anna hatte ihren Affen neben sich auf dem Hochstuhl.

Soweit, so gut.

Nachdem diverse Nutellabrote in Münder gewandert waren und sich die Gesellschaft aufzulösen drohte, wurde Anna wehmütig.

sie: “Mama, Teddy traurig.” (gemeint war der große, der langsam zusammengesunken abseits saß)

ich: “Warum ist denn der Teddy traurig?”

sie: “Teddy Ohrenarzt gehn!”

ich: “Ach, wieso muß denn der Teddy zum Ohrenarzt gehen?”

sie, mit strengem Blick: “Wegen Ohrendreck!”

:-D

Liebe Grüße, eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 26. August 2010 in Alltag

 

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Morgendliche Weisheiten

Florian mal wieder, über seinen Vollkorn- Cornflakes sitzend und nicht zum Essen kommend:

“Stimmts, Mama, ihr passt schön auf, dass ihr nicht runterfallt.”

Ich nicke.

“Ja, dafür gibts ja auch den Fußboden. Wenns den nicht geben würde, und wir würden trotzdem auf dem Fußboden stehen,  würden wir ja runterfallen.”

Ich nicke.

“”Und das wollen wir nicht, stimmts?”

Ich: “Ja, das stimmt.”

Der Blick geht ins Leere…. “In der Tiefe ist es bestimmt sehr dunkel…..”

:-*

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 20. August 2010 in Alltag

 

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Und weils so schön ist, noch mehr Kindermund.

Heute morgen, am Frühstückstisch:

Florian:” Mama, ich muß dir mal was sagen.”

Anm. d. Red. : So fangen 75% der Sätze von Florian an :-)

Florian weiter: “Etwas schlimmes und etwas besonderes.”

Ich: “Na dann bin ich aber mal gespannt. Was haste denn?”

Florian: “Also ich habe heute früh aus Versehen und ohne Absicht auf meine Hose gepullert. UND du siehst wirklich hübsch und schick aus.” Und dann noch ein umwerfendes Lächeln.

So ein Charmeuer. Ich frag mich, wo er das her hat.

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Der Papa verabschiedet sich von den Kindern.

Hannes: ” Tschüss, Papa!”

Anna: “Tschüss, Papa!”

Florian: ” Tschüss, Papa. Viel Spaß auf der Arbeit und höre gut auf deinen Chef!”

:-D

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Ach herrlich. Kindermund ist immer wieder wunderbar. Leider hauen Anna und Hannes nicht so oft etwas derartiges raus. Vielleicht sind sie einfach nicht so verschroben im Kopf, hihi.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 11. August 2010 in Alltag

 

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