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Schlagwort-Archive: Renovieren

Endlich darf ich mal! Oder: Ein Dinosaurier sitzt auf deinem Bett!

Liebe Leser,

nachdem ihr alle so schön nachvollziehen konntet, wie ich die blaue Fee ins Nichtenzimmer gebracht habe, möchte ich euch nun teilhaben lassen an der Entstehung eines richtig coolen Wandbilds für Jungen: “Ich möchte einen Tyrannosaurus rex haben.” So war die Aussage. Bilder von grimmigen Räubern, die optisch aus der Wand ragen und die Tapete zerreissen könnt ihr gleich verwerfen. Daran hatte ich auch gleich gedacht, aber mein Neffe ist VIER. :-) Da ist eine niedliche Adaption eher angebracht.

Wie immer bei einem solchen Projekt sucht man sich nun also das passende Motiv. Das Kinderzimmer ist hell, hat eine Schräge und ein hölzernes Hochbett. Das gilt es im Hinterkopf zu behalten. Ein niedlicher T-rex. Zum Glück sind Dinosaurier seit Jahren beliebte Convienience Produkte und eine hübsche Vorlage war schnell gefunden. Chomper aus der Reihe “In einem Land vor unserer Zeit”.

Wir fanden ein Bild, wo der Kleine an einer Liane zerrt und fanden das sehr geeignet, da durch die Liane das Motiv nicht so “ziellos” im Zimmer verstreut angebracht werden würde. Der Grundgedanke war, den Chomper auf den Fußboden zu setzen und die Liane mit dem Bett zu verankern, vielleicht eine Stoffliane zu besorgen und diese “real” um das Gestell zu wickeln.

Vor Ort entschieden wir uns aber dagegen, da der Platz an der Wand eventuell noch für Möbel benötigt werden würde. Ich weiss nicht mehr wer es war, aber jedenfalls nicht ich kam auf die geniale Idee, das Biest auf die Bettecke zu setzen. Die Liane wurde in der Form angepasst, so dass ein Teil am Pfosten herunterhängen konnte. Den oberen Teil verlängerte ich Freihand und über einen Knoten in der Zimmerecke verband ich die nächste Wand gleich noch mit großen grünen Blättern.

Der Entstehungsprozess entsprach wieder meiner üblichen Vorgehensweise mit Papierschablone, dem Übertragen auf die Wand und anschließendem Ausmalen. Ein paar Konturhighlights in schwarz habe ich hier eingearbeitet, das gab einen spannenden Effekt.

Um den “Dschungel-look” zu komplettieren vermachte die Schwester dem Kleinen ihr IKEA-über-dem-Bett-Blatt und wir befestigten es in der Zimmerecke, so dass es jetzt richtig rund wirkt.

Dass der Bub kurz vor dem Start des Wandbildes doch lieber einen Ritter haben wollte und dass Anna und er später Fachdiskussionen führten, ob T-rexe denn überhaupt Pflanzen fraßen und ob der Chomper denn hier die Liane frisst oder nur eine Bude bauen will… all dies lasse ich lieber unkommentiert. Wir wollen ja nicht mit klugen Kindern prahlen :-)

Ich finde das Ergebnis sensationell cool und für einen Vierjährigen sehr geeignet.

Was sagt ihr?

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 9. Februar 2011 in Alltag

 

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Ich wünsche mir eine blaue Fee, die eine Blumenranke herzaubert.

Liebe Leser,

dies wurde mir von meiner Nichte übermittelt, als Wunschdekoration für ihr neues Kinderzimmer.

“Kein Problem”, dachte ich mir.

Doch um ein solches Wandbild zu erstellen, muss man vor Ort sein. Also packten wir Sack, Pack und Kuscheltiere und fuhren ins schöne Hessen. Zwischendurch stoppten wir noch “fix” bei IKEA, einfach weil wir es mögen. Ach ja, außerdem brauchten wir noch Schreibtischböcke. Nun gut, dann packten wir diese ebenfalls ins Auto.

In der Ferne angekommen, passierte nicht mehr viel. Die Kinder wurden gebettet, und die Erwachsenen führten lebhafte Diskussionen dank den Herren Günther Veltinger* und Herrn Pinot G*.  zu den Themen Farbkonzepte, Internetzugang und Umzugsorganisation. Hierbei stellte sich heraus, dass Herr Pinot deutlich bessere Eingebungen hervorkitzeln konnte als Herr Veltinger. Dementsprechend schnell war allerdings die Luft bei ihm heraus- oder drin, wie man es sehen möchte.

Am nächsten Morgen dann durfte ich die Räumlichkeiten untersuchen und das Gestaltungskonzept festlegen.

Eine blaue Fee also im Mädchenzimmer. Wie die aus Disneys Pinocchio, die man sich als gemeinfreies Bild im Internet suchen oder aus dem eigenen Bilderbuch scannen und so digitalisieren kann. Nur mit Schmetterlingsflügeln. Und mit freundlichem Gesicht. Gut. Das ist machbar.

Das Zimmer ist hell, weiß, dazu weiß und hell. Mit einem hölzern verkleideten Heizkörper, in weiß. Ein Traum in blau sozusagen. Soll es zumindest werden ;-) Diese Voraussetzungen sind natürlich dankbar im Sinne einer Wandbemalung. Wird das Ergebnis zart, ist es harmonisch. Wird das Ergebnis knallig, ist es ein hervorragender Kontrast. Wird das Ergebnis irgendwas dazwischen, ist es eben so. Bei weißer Umgebung kann man nichts verkehrt machen.

Am weißen Hochbett also sollte sie schweben. Und zaubern. Mit einem glitzernden, funkensprühenden Zauberstab. Dazu eine Blumenranke. Gut.

An dieser Stelle möchte ich meine persönliche Duselei reduzieren und mal eine Schritt-für Schritt- Anleitung einfügen, damit auch nicht-Schwestern nachvollziehen können, wie man so etwas anstellt.

Als erstes: Du musst nicht malen können, nicht zeichnen und von Kunst musst du auch nichts verstehen. Alles was du brauchst ist Spaß an Farbe und Mut, einen farbigen Pinsel an eine Wand führen zu können. Der Rest geht von alleine.  Mit 5-6 Standartflaschen Voll- und Abtönfarbe aus dem Baumarkt kommt man hin, egal um welches Motiv es sich handelt. Nicht verzichten kann man auf schwarz, weiß, apfelgrün, maisgelb, rot, blau und honiggelb. Letzteres sieht in der Flasche… seltsam… aus aber an der Wand wirkt sie sensationell.Einen kleinen Satz einfache Rund- und Flachpinsel, zwei Plastik- Mischpaletten und ein Becher Wasser und los kann es gehen.

Das Bild wird in ein Freeware- Posterdruckprogramm geladen, welches die Datei auf DIN A4 Blätter aufteilt. Im besten Fall wird dir die Endgröße des Werkes gleich angezeigt. Per “Entwurfsdruck” werden diese Blätter dann ausgedruckt und zusammengeklebt. Das sollte sorgfältig an allen Kanten erfolgen, als Erfahrungswert. Danach einfach den “Starschnitt” ausschneiden und mit Kreppband an der Wand aufhängen. So kann man in aller Ruhe drehen, schieben, rücken und neu machen, wenn es noch nicht groß genug ist. Das sollte man beherzigen: Auf die Größe kommt es an! Groß wirkt besser, groß ist einfacher umzusetzen, groß ist besonders. Wenn der Papierentwurf hängt, gehe ich in der Regel einen zehnten Kaffee des Tages trinken. Nach zehn Minuten Abstand schaut man sich das Ganze noch einmal an und fängt im besten Fall an, jede Linie mit Bleistift auf die Wand zu übertragen. Dabei werden Eckpunkte mit der Spitze durchgedrückt und frei verbunden. Meist kann man aber auch die Bleistiftspitze an der Wand führen und mit dem Zeigefinger der anderen Hand auf der Papierlinie entlangfahren und den Stift somit lenken. Nach und nach muss man dann das Papierbild zerreissen, bis es schließlich komplett übertragen ist. Der Rest ist “Malen nach Zahlen”. Nur größer :-) .

Im Fall der blauen Fee entschloss ich mich für eine Fee der Größe 1,60m. Nach dem Ablauf oben druckte ich die Vorlage aus und unter zehn neugierigen Augen entstand die Papierfee auf dem Fußboden. Natürlich ging das Klebeband aus. Folglich wurde breites Kreppband in 2cm- Scheiben geschnitten und zum Verbinden der A4 Blätter verwendet. Da der kleinen Nichte die Flügel der Fee nicht gefielen und außerdem auch mal an das Urheberrecht gedacht werden musste, veränderte ich die Originalen Flugelemente zu schmetterlingsähnlichen Wuchsformen, indem ich sie mittig zusammenführen ließ und längliche Ausstülpungen am oberen und unteren Ende anfügte.

Ich möchte anmerken, dass, wenn meine lieben Leser dies nachmachen wollen, dass sich rote Farbe hierfür hervorragend eignet. Allerdings bedürfen die vielen roten Flecken auf dem Teppichboden, die Kinderhände so wunderbar anbringen können, einiges an Nacharbeitungszeit.

Als die Fee an der Wand hing, war das Staunen schon groß. Das Übertragen mit Bleistift ging gut. Den Prozessschritt der “geköpften Fee” allerdings sollte man besser beschleunigen, sonst kann es sein, dass Tränen in den Augen, Weinen und Angst erneut zu Zeitverzögerung  aufgrund von Kuscheln, Trösten und Aufmunterungsversuchen führen könnten.

Eine rosige Gesichtsfarbe zu mischen war …experimentell. Auf der Palette wirkte es gut, an der Wand eher leberkäsefarben oder sonnenverbrannt. Nun gut, zum Glück entspannte sich dieser Eindruck durch das viele BLAU, was nach und nach dazukam. Erst flächig/comichaft, später nach Wunsch der Chefin, in wallenden Falten. Diesen Effekt erreicht man durch Mischen unterschiedlicher (in Zahlen 2) Blautöne mit Weiß auf der Wand selbst. Wenn man eine Ecke des Flachpinsels dunkel befüllt, kann man mit einem gezielten Strich eine helle Fläche mit dunkler Kontur schaffen, die ganz natürlich wirkt, da Abstufungen von selbst entstehen.

Die Erfahrung mit Pokemons oder in den Bildern bei uns daheim hat gezeigt, dass das coolste Wandbild wenig wirkt, wenn keine Kontur darum gebracht wird. Am Anfang wählte ich dafür immer schwarz, mittlerweile nicht mehr. Meist entscheide ich mich für einen deutlich dunkleren Ton der verwendeten aktuellen Farbe. Das wirkt entspannter und weniger plakativ.

Ja, nachdem die Fee fertig coloriert war, kam der Zauberstab und die Blumenranke an die Reihe. Diese entstand völlig Freihand und griff die Hauptfarben der Fee in den Blütenfarben wieder auf.

Zum Abschluss wurde reichlich beglittert und Dekosternchen angeklebt. Ein bisschen “Mädchen” durfte dann doch sein ;-)

Ich hoffe, ihr findet sie genauso schick wie ich. Ich freue mich auf Nachahmer und Kommentare. Fragen können natürlich auch gern gestellt werden. Was im Jungenzimmer mit einem fleischfressenden Dinosaurier passierte und wie Kinder es finden, dass dieser an Pflanzen nagt, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Eure Ankelilli.

*Namen von der Redaktion geändert.

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Geschrieben von - 7. Februar 2011 in Alltag

 

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Kurzer Statusbericht

Liebe Leser,

der Infekt ist überstanden und heute haben wir ganztags renoviert. Sprich: Betten sind gesammelt. Hannes’ Zimmer ist jetzt Schlafsaal, Florians Zimmer Ankleidezimmer und Annas Zimmer Spielzimmer.

Und weil wir so sind wie wir sind haben wir natürlich auch gleich Pläne zum “Aufhübschen” geschmiedet und eine Wand blau gestrichen. Hier wird morgen eine Wiese entstehen, eine kleine Landschaft, perspektivisch zur Holzeisenbahnplatte passend (welche ins Spielzimmer gezogen ist) und ich weiß noch nicht, was noch alles.

Also, es riecht nach Farbe, überall trocknen Rollen, knistert Malerfolie und stehen Möbel im Weg.

WIr können es wohl einfach nicht lassen.

In dem Sinne, nur ein kurzes: Bis morgen!

Ich muss jetzt weiter für die Uni arbeiten.

Eure Ankelilli, die auf jeden Fall noch einen bebilderten Bericht ausführlichster Art verfassen wird.

 
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Geschrieben von - 30. Oktober 2010 in Alltag

 

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Nicht wundern, ich habe nur etwas renoviert!

Liebe Leser, es war mal Zeit für einen neuen Anstrich. Inhaltlich ist alles gleich geblieben!

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 21. September 2010 in Alltag

 

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Innovationen im Badezimmer

Liebe Leser,

wir renovieren ja ganz gern mal. Manchmal reichen aber auch kleine, kurze Handgriffe, um schnell eine Verbesserung im Alltag zu erreichen.

So war es gestern wieder einmal soweit. Und da meine “Wohnen nach Wunsch” Reportagen laut Googlesuchergebnissen beliebt sind, wollte ich euch diese Innovation nicht vorenthalten.

Jeden Morgen futtern die Kinder ihr Frühstück. Mit allen Sinnen. Dazu gehört die Extraportion Nutella am Handgelenk genauso wie die Marmeladensignatur an der Augenbraue. Also muss sich gewaschen werden. Logisch. Aber wenn im Badezimmer der Spiegel auf Erwachsenenniveau hängt, ist es für die Racker schwierig, jeden entlaufenen Brotaufstrichrest zu finden. (Und ich bin es leid, immer mit dem Waschlappen hinterhergehen zu müssen)

Irgendwo, das wusste ich. Irgendwo mussten noch Spiegelfliesen herumliegen. Die hatten wir in Leipzig schon über dem Waschbecken angebracht und als praktisch empfunden. Also half nur:

“Hase, kannst du bitte überm Waschbecken die Spiegelfliesen anbringen?” Dazu lieb gucken und GANZ SCHNELL VERSCHWINDEN!!! Der erwartete Proteststurm blieb aus, dafür wurde das Ganze sogar schon gestern früh in die Tat umgesetzt. Toll.

Nun passen über das Waschbecken und hinter den Wasserhahn ganz prima unsere 10x10cm großen Spiegelfliesen von IKEA. Aber wir hatten vier Stück übrig. Zwei sollten nur an die Stelle angebracht werden. Kurzerhand wurde der Bereich über dem fest installierten Ablagebord genutzt. Der war aber eigentlich zu niedrig für die Fliesenhöhe. Fliese schneiden? Theoretisch möglich, aber zu viel Aufwand. Weglassen? Theoretisch auch möglich, aber dann würden wieder irgendwo Spiegel herumliegen. Alternative finden? Jap. Gefunden? Jap. Zudem nutzen wir durch die raffiniert- schlichte Anbringung einen optischen Effekt aus: Die Fliese klemmt zwischen Schrank und Bord, so geneigt, dass sich das Gesicht des Kindes darin wiederfindet, obwohl die Fliese viel höher hängt. Die Kinder können sich so aus unterschiedlichen Winkeln betrachten und (hoffentlich) jeden Schmutz aufstöbern und entfernen.

Hier ist ein Bild dazu:

Klasse, oder?

Die zweite neue Errungenschaft ist eine Putzerleichterung für mich. Wenn früh und abends fünf Personen durch dieses Bad ziehen, sieht das Waschbecken hinterher aus…. als seien fünf Personen durch dieses Bad gezogen. Bis vorgestern hieß das für mich ständig: sprühen, wischen, polieren.  Zweimal am Tag. Denn ein schmutziges Waschbecken ist einfach nur eklig. Egal ob das nur Wassertropfenkalk ist oder Zahnpastareste sind.

Ich habe bei meinem 5% Rabatteinkauf in meiner Lieblingsdrogerie dm nämlich einen Putzhandschuh für Becken und Badewannen gefunden *gg* und der ist TOLL!!!!

Eine Seite, blau, ist rau und kratzig wie ein Topfschwamm. Damit bekommt man auf der feuchten Oberfläche jeden Schmutz herunter. Die schrieben was von “porentief rein”- nun gut, ich wüsste nicht, dass Keramik POREN besitzt, aber richtig sauber wird es auf jeden Fall. Dann dreht man ihn um, auf die grüne Seite, und die ist weich und aus Mikrofaser. Die trocknet die Oberfläche ab und poliert sie gleichzeitig auf Hochglanz.Durch die Handschuhform geht das einwandfrei. Meine neuen Kinderspiegel werden auch streifenfrei sauber damit, jipiieh! Ich bin begeistert. Das Stück kostete knapp 2,- Euro. Durch die gesparten Putzmittelkosten und Poliertucheinsparungen wird sich das sehr schnell bezahlt machen. Vor allem aber ist der Handschuh immer griffbereit und ich habe in 10 Sekunden ein hochglänzendes, sauberes Waschbecken! Mein #WIN des Tages.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 17. September 2010 in Alltag

 

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Ikea Zimmerrenovierung die Zweite

Liebe Leser,

am Samstag haben wir Niels’ Zimmer komplettiert, denn das Tromsö Bett war endlich verfügbar und die Reservierung hatte geklappt.

Am Nachmittag fuhren wir also nach Q. Mein talentierter, gut gelaunter  und mit Kaffee versorgter Mann stürzte sich dann auch gleich in die Arbeit und baute fleißig das Hochbett und den Schreibtisch auf.

Zum diesem gehört auch ein Hängeregal, was perfekt unter das Hochbett passt. Dieses aufzubauen und anzubringen war eine halbe Wissenschaft, da es nicht die gewünschte Stabilität aufwies. Außerdem war eine Schraube ausgeplatzt. ZUM GLÜCK hat mein Mann ja eine ENGELSGEDULD, ist immer höflich, freundlich, ausgeglichen und kann mit angebrachter Kritik immer lächelnd umgehen. (Zitat(editiert): “Ich baue das Bett nicht nochmal auseinander, das kannste gleich vergessen.”)

Schlussendlich wurde das weiße Metall farblich durch einen orangen Mülleimer und Dokumentenablage, einen roten Rollcontainer, und eine orangene Magnetpinnwand aufgepeppt. Aus dem Küchenbereich wurden IKEA- typisch dünne Metallstangen und Hängebecher zweckentfremdet, um als Ablagemöglichkeit für Stifte und allerlei Schulmaterial zu dienen. Beleuchtet haben wir den Arbeitsplatz mit zwei sehr günstigen Klemmlampen, die einen hochwertige und helle Halogenstrahler bekamen. Niels kann sie an einer Metallstange noch nach Bedarf ausrichten.

Unser alter, nicht mehr gebrauchter Bürostuhl wurde grundgereinigt und davorgestellt, somit war das Projekt “Jugendzimmer mit Pokemons” abgeschlossen. Schaut euch die Bilder an, sagt mir eure Meinung. Ich bin gespannt.

Danke fürs Lesen,

eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 24. Mai 2010 in Alltag

 

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Aus Kinderzimmer wird Jugendzimmer- oder tausche Disney gegen Pokemon

Unser Neffe Niels ist jetzt 10,5 Jahre alt. Sein Kinderzimmer sah dementsprechend abgewohnt aus, das ist ja auch völlig normal. Kräftiges Gelb und Blau dominierten die Wände, ein zu klein gewordener Schreibtisch und nicht mehr aktuelle Setzkästen und Winnie Puh Sitzsack wirkten einfach unpassend für den monsterbegeisterten Jungen.

Unsere Schwägerin beschloss also, das Zimmer zu renovieren, einen großen Schreibtisch zu installieren und dem Alter und den Interessen angepasst zu dekorieren. Da wir durch unseren Umzug umfassende Erfahrungen sammeln konnten und ich bei unseren Kindern große und tolle (Ja, Eigenlob muss manchmal sein) Wandbilder gemalt habe, halfen wir Kerstin natürlich gerne.

Es geht los. Gute Laune, Malerkleidung und ein Plan.

Da das neue hellgrau eine gute und nicht billige Farbe war, haben wir die kräftigen Altfarben erstmal mit Weiß überpinselt. Niels hat fleißig mit geholfen.

Auf Knien wird erstmal geschrubbt, so gehört sich das. :-)

Hier sieht man die erste Schablone. Das Motiv haben Niels und Kerstin zusammen gewählt. Der Hintergedanke war die bei uns bewährte 60-30-10 Regel. Die neue Hauptfarbe soll zu 60% im Zimmer vertreten sein: hellgrau/weiß (Wände, Bett, Schreibtisch). Als Komplementärfarbe hatte sich Niels Orange herausgesucht. Da wir keine Wand einfärben wollten, entschieden wir uns für einen riesigen orangen  Pokemon (Glurak) . Da dieser ein kräftiges Petrol als Flügelunterseite hat, wurde daraus gleich die 10% Akzentfarbe- perfekt, da seine Auslegeware Blaugrau und sein vorhandenes, noch zu verwendendes Rollo auch petrolfarben ist.

Hier sieht man die Schablone, 160x130cm groß, ausgedruckt und an den Außenlinien  ausgeschnitten.

Die Papierschablone lässt sich gut positionieren. Angeheftet und mit hellbraun die Konturen außen abpausen. Die Innenlinien werden frei Hand gezogen. Damit es handlicher wird, habe ich abgeschlossene Bereiche gleich weggeschnitten. Schon die schlichte Kontur sah klasse aus, durch die Größe und die dynamische Pose.

Stunden später :-) Alle helfen beim Ausmalen, auch Niels trotz der späten Stunde. Hm, eine Schlafstätte hatte er sowieso nicht in diesem Moment :-)

Hier kann man es schon erahnen- das wird richtig cool (wenn man denn Pokemons toll findet). Auf jeden Fall haben wir die Idee gut umgesetzt.

Ich spule mal 24h vor. Nach dem Ausmalen wurde mit dunkelbraun noch jede noch so kleine Kontur nachgezogen. Die Ikea Shoppingtour war auch erfolgreich, allerdings konnte Kerstin das neue Bett (Tromsö Hochbett mit Schreibtsich drunter) nicht mitnehmen. Wenn alles gut geht, kann sie es am Samstag abholen. Da Niels in seinem Zimmer seine Garderobe integrieren muss und ihre online ausgewählte in live unterirdisch aussah, haben wir beschlossen, gleich noch einen Pokemon an die Wand zu malen und in diesem dann schlichte Metallhaken zu positionieren. Individuell und chic zugleich. Farblich in petrol gehalten, nahm dieses zweite Bild tatsächlich genausoviel Zeit in Anspruch wie das riesige daneben.

Hier kann man sehen, wie die Gardeobe fertig bestückt  ist. Darüber angebracht wurde ein modernes Regal, auf dem sein Lego Technik Frontlader thront, ein Bild mit ihm und dem Schwesterlein und ein selbst ausgewählter Bonsai.

Die andere Zimmerseite habe ich an dieser Stelle mal noch ausgegrenzt, da das Bett noch nicht da ist. Ich denke mal, daß ich diese kleine “Wohnen nach Wunsch” Reportage  fortsetze, wenn wir dieses und den Schreibtisch mit all seinen coolen Details fertig aufgebaut haben. Den Winnie Puh Sitzsack hat Kerstin mittlerweile mit einem orangenen Überwurf neu bezogen und die neuen Gardinen sind innen beige und aussen in einem eigenen Orange eingefärbt worden. All dies zeige ich euch, wenn das Zimmer fertig ist.

Wie gefällt es euch?

Morgen gibt es dann einen Bericht über das heutige Vorlesen im Kindergarten. Bis dahin! Ich gehe jetzt ins Bett Lesen.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 17. Mai 2010 in Alltag

 

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