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Schlagwort-Archive: Urzeitkrebse

Die Triops- Tragödie.

Liebe Leser,
das Drama nimmt seinen Lauf.
Gestern früh: Anna bemerkt, dass der Große sich nicht bewegt. Meinte ich, der ruhe sich auch mal aus. Kann er ja.
Gestern abend: Anna bemerkt, dass er sich immer noch nicht rührt: “Mama, der ruht sich immer noch aus!”
Ich wurde aufmerksam.

Gestern abend lag das Viech tatsächlich bewegungslos auf dem Rücken auf dem Sand im Becken. Heute früh war es dann hinüber. Mein Mann entsorgte es, wir erzählten es den Kindern. Anna war es egal. Hannes weinte. Florian wollte den Leichnam sehen.

Jetzt lebt also noch einer. Ob der Verlust nun an dem dreckigen, nicht umzuwälzenden Wasser lag, den nicht hinabgesunkenen Futterkugeln, dem zu umfassenden Teilwasserwechsel oder dem nichtbeachten der einfachen Regel:
“WENN IHR DA REINFASST, STERBEN SIE!”
…ich weiss es nicht. Fakt ist, Nummer 2 wird wohl sicher auch nicht das ewige Leben haben. Wir werden sehen. Ist ja schon eigenartig, dass überhaupt nur 2 gewachsen sind.

Nun, wir werden uns mal konkreter über Ameisen belesen :-) Muss ja weitergehen.
Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 30. März 2011 in Alltag

 

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Triops – Freuden

Liebe Leser,

Von den vielen Eiern sind letztendlich zwei geschlüpfte Exemplare so fit gewesen, das Larvenstadium zu überstehen. Schade, dass es nur zwei sind, allerdings minimiert sich die Gefahr des gegenseitigen Auffressens von ganz alleine.

Die beiden wachsen im Übertempo. Jetzt kann man schon ganz bequem die adultgestalt erkennen, zumal seit gestern auch die Dunkelfärbung eingesetzt hat. Schön ist das Muster, was sie am Beckenboden hinterlassen, wenn sie mit ihren Beinchen alles umwühlen. Die Geologin in mir sieht schon überall Spuren im Feinsand :-)

Wie putzig die Biester sind, zeige ich euch mal wieder in einem bewegten Bild, da man durch das dreckige Wasser nicht fotografieren kann. So langsam müssen wir mal über einen Wasserwechsel nachdenken.

 

Nun, ich bin mal gespannt, wie groß die beiden noch werden und ob der Große dem Kleinen irgendwann den Garaus machen wird. Mein Mann kann es kaum erwarten, das Projekt “Triops” zu beenden, denn er recherchiert schon fleißig über ein neues. Vielen Dank, Stefan, fürs Impfen mit dem Ameisenvirus :-)

Krabbelige Grüße,

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 25. März 2011 in Alltag

 

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Die Urzeitkrebse schlüpfen!

Liebe Leser,
gestern abend war es soweit. 96 Stunden nach der Inbetriebname schwamm das erste zappelnde Etwas im Becken herum. Ich hab mich vielleicht gefreut :-) Am Liebsten hätte ich die Kinder gleich geweckt und es ihnen gezeigt. Aber nein, sie sollten das ruhig am nächsten Tag selbst entdecken.

Das taten sie natürlich nicht. Hannes trappste im Schlafanzug wie in den letzten Tagen an, schaute eine Sekunde hinein und bemerkte “Oooaarrr, immer noch nicht… *grummel*” Als ich dann meinte, dass ich das nicht so sagen würde, war er dann doch hellwach und schaute nochmal. Und nochmal. Das darauf folgende Gebaren möchte ich nicht schildern. :-)

Eine halbe Stunde später standen allerdings drei angezogene und begeistete Kinder mit der Lupe überm Wasser und beobachteten die zwei bis dahin geschlüpften Larven.
Die erste sollte etwa 12 Stunden alt sein, die andere schätze ich auf 2-3h. Hier mal ein kleines Video, wo man die größere gut sehen kann:

Leider kann ich mit der (mittlerweile) Brühe im Becken noch keinen Wasserwechsel machen. Dafür sind noch zu viele Eier und Babys vorhanden. Man sieht es auch auf dem Video, auf der Oberfläche hat sich ein eher unappetitlicher Film Fett und Staub und Eiweiss abgesetzt. Das schränkt die Sicht auf die Biester stark ein, zumal sie frisch geschlüpft nicht mal einen halben Millimeter groß sind.

Hurra! Es geht nun also doch noch weiter. Die Kinder hatten kein anderes Thema heute früh, und auch die Kleinen im Kindergarten wurden sofort und umfassend informiert.
Nun gilt es, die Krebse nicht zu überfüttern. Das kann nämlich schnell passieren. Vielleicht setzen wir sie ja auch nächste Woche in ein besseres Becken, was man vielleicht etwas filtern kann oder so. Mit diesem Film auf dem Wasser habe ich wenig Freude daran….

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 18. März 2011 in Alltag, Rezension

 

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Triops Dokumentation- der dritte Tag

Liebe Leser,

wir ihr seht, seht ihr nichts. :-)
Die Eier sind im Wasser, das hat 25-26°C, aber noch zucken keine kleinen Punkte herum. Es ist ja auch noch Zeit, wir erwarten den Schlupf heute abend- morgen früh.
Die Wartezeit überbrückten wir mit einem Gespräch darüber, dass es passieren kann, dass sich die größeren Tiere auffressen. (Danke an meine Kommentatoren für diesen Hinweis).
Das ging erstaunlich gut, denn auch für Kinder ist es klar, dass wenn alle 30 Eier oder so schlüpfen, dass es dann sehr eng werden würde. Und wenn keine Fressfeinde vorhanden sind, fressen die zuerst geschlüpften Larven eben die kleineren auf. Das ist ganz normal.
Flori fand das spannend, Hannes eher eklig. Ich versprach ihm, dass wenn es eines morgens eklig aussieht, ich dann alles wegräume und er das nicht anschauen muss. Damit war er einverstanden.

Wetten, dass er der erste ist, der das am Ende sehen will? :-)

Nun denn, wir warten mal weiter ab.
Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 17. März 2011 in Alltag, Rezension

 

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Triops Doku Teil 2: Das Einsetzen der Eier

Liebste Leserschaft.

Nach 24h Ruhezeit und Ziehen mit dem Teebeutel voller unbeschriebener Substanzen wurden gestern Abend die Triopseier ins Becken überführt.

Dafür wurde als erstes das Beleuchten mit einem Spot überprüft. In einem Haushalt voller Energiesparlampen stellt es sich übrigens als Herausforderung dar, eine Lampe mit Wärmeabstrahlung zu finden :-)

Das Thermometer wurde gecheckt. 27°C- perfekt. Zum Schlüpfen brauchen die Triops nämlich so 25-27°C Wassertemperatur.

Hannes durfte dann (immerhin war es ja sein Geschenk) mit dem Spatel den Beutel entfernen. Florian stellte fest, dass auf dem Anhänger “DO NOT EAT” steht. Worauf eine kleine Englischlektion stattfand :-) – Mein Mann bemerkte den Unterschied, dass im Deutschen dann dagestanden hätte “Nicht zum Verzehr geeignet” – Man beachte die Ausdrucksweise im Gegensatz zu “NICHT ESSEN!” :-)

Dann folgte der spannendste Teil. Die Eierchen wurden aus der Mikroschachtel ins Wasser gekippt, nachdem sie nochmal mit der Lupe betrachtet wurden. Zur Sicherheit spülte mein Mann das Ganze nochmal mit Wasser aus. Die Eier sind nämlich total winzig. Die Schachtel hoben wir auf, weil man die mit ein paar Eiern und einer kleinen Anleitung mal in einen Cache tun könnte <3.

Die Eierchen schwammen auf der Wasseroberfläche. Das wars. Sie gingen nicht unter, es zischte und brodelte nicht, es krabbelten keine Riesenkrebse daraus. Dementsprechend neutral war die Reaktion der Kinder. Aber wir erklärten nochmal, dass die Eier sich ja erstmal vollsaugen müssten und langsam die Krebslarven entstehen müssen, ehe diese schlüpfen. Dann wars in Ordnung.

Das Becken stellten wir wieder ins Fenster, die Lampe darüber. Über nacht können wir sie nicht ausmachen, heute früh waren es nur 19°C. Für die erwachsenen Tiere mag die Nachtabsenkung OK sein, für den Schlupf ist es suboptimal.

Heute morgen ging der erste Gang zur Lupe und den Eiern. Nein, es hatte sich noch nichts getan. Dafür klärten wir, dass in “Triops” die Silbe “tri” steckt, was “drei” bedeutet. Hannes erkannte, dass “three” ja quasi das selbe ist *stolz*.

Mit Flori untersuchte ich dann im Heft den Aufbau der Tiere in die 3 Teile, warum sie  ja so heissen. Kopf, Panzer und Schwanz. Und dass “Carapax” nicht nur ein cooles Wort für Triopspanzer ist, sondern auch bei Schildkröten so heisst.

Mal schauen, wann sich bei den Eiern was tut.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 16. März 2011 in Alltag, Rezension

 

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Experimentierkasten von KOSMOS: Triops- Urzeitkrebse züchten – Eine Dokumentation.

Liebe Leser,

schon im Januar bekam Hannes diesen Experimentierkasten geschenkt.

Heute nun fanden wir endlich die Zeit, uns dieser wunderbaren Mikrowelt zu widmen.

Mein Mann und ich hatten vor Jahren mal ein ganz schlichtes Set aus Eiern und Futter im Naturkundemuseum Leipzig gekauft und hatten sehr viel Freude an den Krebsen. Leider blieben sie nur einen Lebenszyklus lang bei uns.
Ich hoffe, dass wir diesmal auch selbst neue Eier bekommen! Man findet ja heute Information und Tipps zu den Tierchen überall.

Ich möchte in einer kleinen Dokumentation berichten, wie es läuft, was wir so tun und was passieren wird.
Zuerst galt es, destilliertes Wasser zu kaufen und eine Weile bei Zimmertemperatur aufzubewaren. Das taten wir. Im Supermarkt bekamen wir einen 5L Kanister für um die 2€. Er stand jetzt schon einige Wochen auf dem Schrank im Flur, heute wurde er endlich zweckdienlich geöffnet.

Mit Packung, Anleitung, Wasser und guter Laune las mein Mann den Kindern nun Schritt für Schritt vor, was zu tun sei.
(“Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses hochwertigen Geräts…”)

Als erstes sollte der mitgelieferte feine Sand mehrfach mit destilliertem Wasser gespült werden. Das funktionierte gut. Bei drei Kindern, die danach gierten, gleichzeitig alle teilzuhaben und dabei nicht hineinzufassen, war das schonmal ein Kraftakt. Aber alles ging gut.

Nach dem Umfüllen in die kleine Plastikguss-Schale wurde mit Wasser aufgefüllt und – nächstes Highlight- von Florian das Thermometer in die vorgeschriebene Halterung gesetzt.

Bitte mit Blase nach unten und Anzeige nach vorn :-)

Jetzt kam wieder etwas Spannendes. Eine Art “Teebeutel” Sollte ins Wasser gelassen werden, wo er in den nächsten 24h für ein passe

ndes Mikroklima im Becken sorgen soll. Da dieser aufschwamm, hatte Hannes die Aufgabe, ihn mit dem Spatel eine Weile im Wasser zu halten. Doch selbst nach weiteren 3h schwimmt er noch immer an der Oberfläche und liegt nicht vollends im Wasser.

Nun galt es erstmal, einen passenden Platz zu finden. Gewählt wurde das Fensterbrett der Küche, da hier viel Licht einfällt und die Temperaturen von 22-25°C ganztags herrschen.

Bisher sind wir sehr begeistert. Die Anleitung ist kindgerecht, lesbar und schön bunt :-) Wenn man als Erwachsener ein wenig umfassender informiert werden möchte, kann man die benötigten Informationen jederzeit ergooglen. Das Gussbecken ist klar, man kann sehr gut hineinsehen. Es ist auch transportabel. Mal schauen, inwieweit die offene Oberfläche für die Kinder zu einer Verlockung wird. Triops sollen ja durchaus empfindlich auf Fremdeintrag sein. Im Zweifel decken wir das Ganze eben ab.

Morgen abend werden wir die Dauereier ins Wasser legen können. Die beiliegende Lupe war heute Highlight der Packung. Mit ihr die Finger, Kleidung und auch die Winzeier zu betrachten war für alle total spannend. Dass noch nicht gleich 5cm lange Krebse im Wasser schwammen, war etwas ernüchternd.

Zum Glück haben wir sie jetzt mehrfach auf den langwierigen Prozess des Schlupfes und des Wachtums informiert. Sie freuen sich schon sehr!

Ich halte euch morgen dann auf dem Laufenden, wenn wir die Eier eingesetzt haben. Das Wasser hat gerade 20°C, das ist untere

Grenze. Ich hoffe, dass bis morgen noch 1-2°C gewonnen werden können.

Bis denne!

Eure Ankelilli.


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Geschrieben von - 14. März 2011 in Alltag, Rezension

 

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