Liebe Leser,
oft genug fragt man sich ja bei so trübem Wetter, was man mit dem angebrochenen Tag anstellen könnte. Wohnt man im Raum Jena/Weimar, könnte man mal einen Ausflug zum Deutschen Bienenmuseum in Weimar machen. Da waren wir heute. Und soll ich euch mal was sagen? SCHÖN ist es da.
Gut, ich bin nicht objektiv. Aber wer ein persönliches Blog liest, sollte dies auch nicht zwingend erwarten. Ich liebe Museen. Und ich liebe Bienen. Was liegt da näher, als ein Museum rund um diese perfekten Wesen zu besuchen?
Warum wir ausgerechnet heute da waren, begründet sich im Bienenmarkt, der mit buntem Treiben, Schauschleudern, Puppentheater und musikalischer Untermalung beworben wurde.
Nach dem Mittag ging es los. (Dass die halbe Familie mit Bauchkrämpfen geplagt wurde, erwähne ich mal nicht, man soll sich ja auf das Schöne konzentrieren)
15:00 sollte es ein Puppenspiel geben (“Der gestiefelte Kater”). Das wollten wir unbedingt sehen. In knapp einer halben Stunde Fahrt war das Ziel erreicht. Schon die Gebäudeanlage des Museums ist ein Traum. Weniger glücklich- die Parkplatzsituation an so einem vollen Tag.
Nach dem Zahlen von 5,- für eine Familienkarte (vertretbar) stürmten wir erstmal durchs Haus zum Saal, wo der Kater schon den Müller beschwatzte. Ich muss sagen, ich war EWIG in keinem richtigen Marionettentheater mehr gewesen, so richtig mit Holz-PopUp Buch als Kulisse, bestimmt 10 verschiedene Seiten, 3 Marionetten und einem Puppenspieler, der so charmant und begabt war, dass man selbst als Erwachsener richtig gebannt davorsitzt. Toll!
Danach schlenderten wir durch die Ausstellung. Leider leider mit drei Kindern ohne Mittagsschlaf, so dass ich nur einen Bruchteil an Informationen aufnehmen konnte. Zudem war es recht voll. (Notiz an mich: Mal wieder hinfahren und Lücken auffüllen).
Aber selbst die gesehenen Dinge waren toll. Beeindruckend sind die Holzschnitzfiguren, die übermannsgroß im Inneren ein Bienenvolk aufnahmen. Eine solche war sogar noch aktiv in Benutzung. Doch auch die vielen vielen Beuten, Gerätschaften und Werkzeuge waren hochinteressant. Und überall roch es so wunderbar honiglich. <3
Nachdem wir die Räume angesehen hatten und es gerade nicht regnete, ging es in den Hof. Von Imkern über Kunsthandwerkern bis hin zu Kreativwerkstätten und allerlei kulinarischen Leckereien gab es alles zu bestaunen. Sogar begattete Bienenköniginnen. Eigentlich hätte man (ich) sich (mir) alles kaufen können, um sogleich in die Imkerei einsteigen zu können. ![]()
Auf dem Weg nach draußen entdeckte ich noch einen Schatz: Eine doppelte Holztür zur Bibliothek. Ohhhhh mein bibliophiles Herzlein hätte nur zu gern ein paar dieser Schätze näher begutachtet, aber wir mussten den Kindern erstmal Freilauf lassen. Als sie den ausgenutzt hatten und die Zuckerwatte teils im Magen, aber vorrangig auf Händen, Haaren und Gesicht verteilt war, wollten wir dann dort noch einmal einkehren.
Leider lief gerade ein Vortrag. ![]()
Nun gut, Papier ist geduldig, also muss ich es auch sein.
Wir kommen wieder!
Summende Grüße,
Eure Ankelilli.






























































