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Schlagwort-Archive: Wohnen nach Wunsch

Ich wünsche mir eine blaue Fee, die eine Blumenranke herzaubert.

Liebe Leser,

dies wurde mir von meiner Nichte übermittelt, als Wunschdekoration für ihr neues Kinderzimmer.

“Kein Problem”, dachte ich mir.

Doch um ein solches Wandbild zu erstellen, muss man vor Ort sein. Also packten wir Sack, Pack und Kuscheltiere und fuhren ins schöne Hessen. Zwischendurch stoppten wir noch “fix” bei IKEA, einfach weil wir es mögen. Ach ja, außerdem brauchten wir noch Schreibtischböcke. Nun gut, dann packten wir diese ebenfalls ins Auto.

In der Ferne angekommen, passierte nicht mehr viel. Die Kinder wurden gebettet, und die Erwachsenen führten lebhafte Diskussionen dank den Herren Günther Veltinger* und Herrn Pinot G*.  zu den Themen Farbkonzepte, Internetzugang und Umzugsorganisation. Hierbei stellte sich heraus, dass Herr Pinot deutlich bessere Eingebungen hervorkitzeln konnte als Herr Veltinger. Dementsprechend schnell war allerdings die Luft bei ihm heraus- oder drin, wie man es sehen möchte.

Am nächsten Morgen dann durfte ich die Räumlichkeiten untersuchen und das Gestaltungskonzept festlegen.

Eine blaue Fee also im Mädchenzimmer. Wie die aus Disneys Pinocchio, die man sich als gemeinfreies Bild im Internet suchen oder aus dem eigenen Bilderbuch scannen und so digitalisieren kann. Nur mit Schmetterlingsflügeln. Und mit freundlichem Gesicht. Gut. Das ist machbar.

Das Zimmer ist hell, weiß, dazu weiß und hell. Mit einem hölzern verkleideten Heizkörper, in weiß. Ein Traum in blau sozusagen. Soll es zumindest werden ;-) Diese Voraussetzungen sind natürlich dankbar im Sinne einer Wandbemalung. Wird das Ergebnis zart, ist es harmonisch. Wird das Ergebnis knallig, ist es ein hervorragender Kontrast. Wird das Ergebnis irgendwas dazwischen, ist es eben so. Bei weißer Umgebung kann man nichts verkehrt machen.

Am weißen Hochbett also sollte sie schweben. Und zaubern. Mit einem glitzernden, funkensprühenden Zauberstab. Dazu eine Blumenranke. Gut.

An dieser Stelle möchte ich meine persönliche Duselei reduzieren und mal eine Schritt-für Schritt- Anleitung einfügen, damit auch nicht-Schwestern nachvollziehen können, wie man so etwas anstellt.

Als erstes: Du musst nicht malen können, nicht zeichnen und von Kunst musst du auch nichts verstehen. Alles was du brauchst ist Spaß an Farbe und Mut, einen farbigen Pinsel an eine Wand führen zu können. Der Rest geht von alleine.  Mit 5-6 Standartflaschen Voll- und Abtönfarbe aus dem Baumarkt kommt man hin, egal um welches Motiv es sich handelt. Nicht verzichten kann man auf schwarz, weiß, apfelgrün, maisgelb, rot, blau und honiggelb. Letzteres sieht in der Flasche… seltsam… aus aber an der Wand wirkt sie sensationell.Einen kleinen Satz einfache Rund- und Flachpinsel, zwei Plastik- Mischpaletten und ein Becher Wasser und los kann es gehen.

Das Bild wird in ein Freeware- Posterdruckprogramm geladen, welches die Datei auf DIN A4 Blätter aufteilt. Im besten Fall wird dir die Endgröße des Werkes gleich angezeigt. Per “Entwurfsdruck” werden diese Blätter dann ausgedruckt und zusammengeklebt. Das sollte sorgfältig an allen Kanten erfolgen, als Erfahrungswert. Danach einfach den “Starschnitt” ausschneiden und mit Kreppband an der Wand aufhängen. So kann man in aller Ruhe drehen, schieben, rücken und neu machen, wenn es noch nicht groß genug ist. Das sollte man beherzigen: Auf die Größe kommt es an! Groß wirkt besser, groß ist einfacher umzusetzen, groß ist besonders. Wenn der Papierentwurf hängt, gehe ich in der Regel einen zehnten Kaffee des Tages trinken. Nach zehn Minuten Abstand schaut man sich das Ganze noch einmal an und fängt im besten Fall an, jede Linie mit Bleistift auf die Wand zu übertragen. Dabei werden Eckpunkte mit der Spitze durchgedrückt und frei verbunden. Meist kann man aber auch die Bleistiftspitze an der Wand führen und mit dem Zeigefinger der anderen Hand auf der Papierlinie entlangfahren und den Stift somit lenken. Nach und nach muss man dann das Papierbild zerreissen, bis es schließlich komplett übertragen ist. Der Rest ist “Malen nach Zahlen”. Nur größer :-) .

Im Fall der blauen Fee entschloss ich mich für eine Fee der Größe 1,60m. Nach dem Ablauf oben druckte ich die Vorlage aus und unter zehn neugierigen Augen entstand die Papierfee auf dem Fußboden. Natürlich ging das Klebeband aus. Folglich wurde breites Kreppband in 2cm- Scheiben geschnitten und zum Verbinden der A4 Blätter verwendet. Da der kleinen Nichte die Flügel der Fee nicht gefielen und außerdem auch mal an das Urheberrecht gedacht werden musste, veränderte ich die Originalen Flugelemente zu schmetterlingsähnlichen Wuchsformen, indem ich sie mittig zusammenführen ließ und längliche Ausstülpungen am oberen und unteren Ende anfügte.

Ich möchte anmerken, dass, wenn meine lieben Leser dies nachmachen wollen, dass sich rote Farbe hierfür hervorragend eignet. Allerdings bedürfen die vielen roten Flecken auf dem Teppichboden, die Kinderhände so wunderbar anbringen können, einiges an Nacharbeitungszeit.

Als die Fee an der Wand hing, war das Staunen schon groß. Das Übertragen mit Bleistift ging gut. Den Prozessschritt der “geköpften Fee” allerdings sollte man besser beschleunigen, sonst kann es sein, dass Tränen in den Augen, Weinen und Angst erneut zu Zeitverzögerung  aufgrund von Kuscheln, Trösten und Aufmunterungsversuchen führen könnten.

Eine rosige Gesichtsfarbe zu mischen war …experimentell. Auf der Palette wirkte es gut, an der Wand eher leberkäsefarben oder sonnenverbrannt. Nun gut, zum Glück entspannte sich dieser Eindruck durch das viele BLAU, was nach und nach dazukam. Erst flächig/comichaft, später nach Wunsch der Chefin, in wallenden Falten. Diesen Effekt erreicht man durch Mischen unterschiedlicher (in Zahlen 2) Blautöne mit Weiß auf der Wand selbst. Wenn man eine Ecke des Flachpinsels dunkel befüllt, kann man mit einem gezielten Strich eine helle Fläche mit dunkler Kontur schaffen, die ganz natürlich wirkt, da Abstufungen von selbst entstehen.

Die Erfahrung mit Pokemons oder in den Bildern bei uns daheim hat gezeigt, dass das coolste Wandbild wenig wirkt, wenn keine Kontur darum gebracht wird. Am Anfang wählte ich dafür immer schwarz, mittlerweile nicht mehr. Meist entscheide ich mich für einen deutlich dunkleren Ton der verwendeten aktuellen Farbe. Das wirkt entspannter und weniger plakativ.

Ja, nachdem die Fee fertig coloriert war, kam der Zauberstab und die Blumenranke an die Reihe. Diese entstand völlig Freihand und griff die Hauptfarben der Fee in den Blütenfarben wieder auf.

Zum Abschluss wurde reichlich beglittert und Dekosternchen angeklebt. Ein bisschen “Mädchen” durfte dann doch sein ;-)

Ich hoffe, ihr findet sie genauso schick wie ich. Ich freue mich auf Nachahmer und Kommentare. Fragen können natürlich auch gern gestellt werden. Was im Jungenzimmer mit einem fleischfressenden Dinosaurier passierte und wie Kinder es finden, dass dieser an Pflanzen nagt, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Eure Ankelilli.

*Namen von der Redaktion geändert.

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Geschrieben von - 7. Februar 2011 in Alltag

 

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Wohnen nach Wunsch (der Kinder)- aus drei Einzelzimmern werden Gemeinschafts(t)räume

Liebe Leser,

ich hatte es ja angekündigt, wir renovieren mal wieder. Zum….10. Mal binnen 15 Monaten? Das kann hinkommen, wenigstens gefühlt.

Diesmal geht es um die Kinderzimmer. Ich umreisse das noch einmal kurz für die Neulinge in meinem Blog. Also.

Hannes (5), Florian (4) und Anna (2) haben (hatten) jeder ein eigenes Zimmer. Annas war riesig, dort hatten wir einen Schlafbereich über Kommoden und Betthimmel abgetrennt. Der Rest des großen Raumes war Spielzimmer für alle. Hannes und Florian hatten jeder ein kleines Zimmer. In allen drei Räumen haben wir eine Wand künstlerisch gestaltet. So hat Florian einen Schwarm schwimmender Pinguine und Hannes einen riesgen Orca von uns (mir) gemalt bekommen. Im Spielzimmer wächst ein großer Baum auf der gesamten Zimmerhöhe auf einer Blumenwiese.

So weit, so gut. Das große Zimmer war nie wirklich “fertig” geworden bisher. Die weißen Möbel hoben sich nicht von den weißen Wänden ab und nur die Ecke des Baumes und der darin befindlichen Trofast- Spielzeug- Aufbewahrungstreppe war wirklich einladend gelungen.

Nun wünschten sich die Kinder allesamt aber nichts sehnlicher, als zusammen in einem Zimmer zu schlafen. Da wir diese Bindung nicht trennen wollen, entschieden wir uns nun also, die Räume neu zu strukturieren: Ein Schlafzimmer für alle, Ankleidezimmer und Spielzimmer.

Als erstes stellten wir im Orcaraum Freitag abend alle Betten zusammen. Das klappte wunderbar. Diese erste Räumaktion hatte zur Folge, dass Florian nur noch in Annas Bett schlafen wollte und umgekehrt. Außerdem standen Kleiderschränke und Kommoden kreuz und quer.

Also wurde am Samstag richtig geackert. Möbelrücken de luxe. Im Spielzimmer sollte die IKEA- Holzeisenbahn- Modellplatte integriert werden, deshalb wanderten sämtliche Regale und Kommoden in sämtliche Ecken und Nischen, bis eine zufriedenstellende, gemütliche Anordnung gefunden war.

Nun sind wir aber so wie wir sind. Nur mal rücken reicht uns nicht :-)

Hornbach entlockten wir weiße Wandfarbe, blaue Abtönpaste, Kreppband, Folie und diversen Kleinkram.

Samstag abend wurde gemalert. Der Plan war, die Wand, an der Annas Bett und Kleiderschrank stand, und nun Modellplatte, Bücherregale und Wandschränke zierten, blau zu tünchen, damit hinter / über der Modelleisenbahnplatte eine perspektivische Landschaft entstehen konnte. Außerdem soll die Blumenwiese vom Baum an dieser Wand zusätzlich wachsen, einen Bo Bendixen Tiger eine Heimat geben und ein dynamisches Treiben im oberen Drittel bekommen. Mir schwebt ein Vogelschwarm vor, aber vielleicht wird es auch eine Tinker Bell mit goldenem Feenstaubschweif. Das steht noch nicht so fest, aber dieses “Flugmotiv” soll die Brücke über drei Wände spannen.

So. Das war der Plan.

Samstag abend wurden dann die Kinder kleckersicher umgezogen, Folie geklebt und Rollen verteilt. Kreppband wurde als Rahmen an die Wand geklebt, mit Acryl versiegelt und los ging die fröhliche Malerei. Während mein Mann den exakten äußeren Rahmen malte, lebten sich die Kinder im zentralen Teil aus. Ich hatte zu tun, Rollen mit Farbe zu versehen, angeblich “leere” Rollen tatsächlich auszustreichen und blaue Farbe von Fingern zu wischen (“Schmuuuutzig Mammaaaaa!”).

Das Blau deckte fabelhaft, mein Mann übertünchte die Vorarbeit der Kinder, und ich der Zwischenzeit bereitete ich dann das Abendessen mit der Bande vor.

In der Nacht kam es erneut zu Wiederausgabe bereits vorverdauten Essens seitens des Töchterleins und des großen Jungens. Zum Glück waren sie heute (Sonntag) dann wieder stabil.

Heute also sollte das neue Wandbild entstehen. Eine Hügellandschaft wurde gewünscht, die sich gut an die Modellplatte der Holzeisenbahn anschmiegen würde. Ich nutzte unseren Ausblick aus dem Küchenfenster als Vorlage und fertigte eine grobe Skizze an, die dann mehr oder weniger plakativ an die Wand übertragen wurde.

1’789’564 Tupfen und knappe zwei Stunden später war das Werk vollbracht. Die Burg kann ich nicht leiden, der Wald ist gut gelungen. Finde ich :-)

Florian freute sich am meisten und rief: “Oh schön, Mama, der Berg da ist voller Hagebutten. Das sieht schööööön aus!” Hach, da vergisst man die schlechte Laune und den Aufkommenden Frust beim Tupfen ganz schnell wieder.

Wir beschlossen, die weiterführenden Kunstmalereien auf das nächste Wochenende zu verschieben. Einerseits aus Ermagelung an “apfelgrün”, andererseits aufgrund von akuter Unlust und Lernverpflichtungen. Außerdem wollten die Kinder traditionsgemäß noch mit ihrer Elektroeisenbahn spielen. Diese gibt es ja nur am Wochenende.

Also wurde aufgeräumt, die Bahn aufgebaut und im Kinderzimmer gevespert.

Teil eins der Renovierung “Wohnen nach Wunsch” (der Kinder) ist für heute abgeschlossen.

Wie findet ihr es bis hierhin?

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 31. Oktober 2010 in Alltag

 

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Umstukturierungspläne

Liebe Leser,

wer uns kennt, weiß, dass wir sehr gern Möbel umstellen/verändern/renovieren.

Nun ist es ja so, dass wir für die drei Kinderleins je ein Zimmer haben.  So klassisch mit Bett, Kommode, Kleiderschrank, Tisch, Stühlen drin. Wie sich das eben gehört und auch überall funktioniert.

(Zum Glück) sind Kinder aber keine Maschinen. Und unsere haben die Eigenart, daheim sehr eng beieinander sein zu wollen. Immer. Im Kindergarten ist das alles recht individualisiert. Trotz Zugehörigkeit zu einer Gruppe haben alle drei eigene Freunde und gehen eigenen Spielen nach. Zu Hause aber trennen sie sich keine Minute. Und was sie gar nicht wollen, ist, getrennt zu schlafen.

“Kann ich bei Hannes schlafen?” Ist die Frage, die ab 18:45 in unserem Haushalt ständig zu hören ist. EIGENTLICH durften sie das immer am Wochenende, in der Woche aber schlief jeder allerdings in seinem Zimmer.

Kürzlich haben wir das Ganze mal besprochen und sind zu der Erkenntnis gelangt, dass wir ALLE es eigentlich schön finden, wenn die Kinder in einem Zimmer schlafen. Keiner fürchtet sich vor Geräuschen oder Schatten, das “WIR”- Gefühl wird gefestigt und dazu kommt, dass es höchst praktisch ist.

Meist erledigen wir die Bügelwäsche am Abend und müssen sie in Körben (und das sind immerhin drei Stück bei drei Kindern die schnell im Weg stehen) lagern. Hätten wir ein Spiel- ein Schlaf- und ein Ankleidezimmer (*winke* nach E-hain), könnten wir die Kleidung auch abends gleich einsortieren und für den Morgen bereit legen. Im Zweifel könnte man auch abends noch im Spielzimmer Ordnung machen (so ganz allein klappts halt nicht). Also, werden wir das am Wochenende mal testen.

Derzeit schlafen 2 der 3 Kinder in Hannes’ Zimmer auf Matratzen auf dem Boden, das muss ja nicht sein, wenn jeder sein ordentliches Bett hat.

Wir werden die Räume also mal wieder umstrukturieren und eine Weile beobachten, wie es funktioniert und ob sich die Praxis gegenüber der Theorie bewährt.

Ich bin gespannt.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 27. Oktober 2010 in Alltag

 

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Innovationen im Badezimmer

Liebe Leser,

wir renovieren ja ganz gern mal. Manchmal reichen aber auch kleine, kurze Handgriffe, um schnell eine Verbesserung im Alltag zu erreichen.

So war es gestern wieder einmal soweit. Und da meine “Wohnen nach Wunsch” Reportagen laut Googlesuchergebnissen beliebt sind, wollte ich euch diese Innovation nicht vorenthalten.

Jeden Morgen futtern die Kinder ihr Frühstück. Mit allen Sinnen. Dazu gehört die Extraportion Nutella am Handgelenk genauso wie die Marmeladensignatur an der Augenbraue. Also muss sich gewaschen werden. Logisch. Aber wenn im Badezimmer der Spiegel auf Erwachsenenniveau hängt, ist es für die Racker schwierig, jeden entlaufenen Brotaufstrichrest zu finden. (Und ich bin es leid, immer mit dem Waschlappen hinterhergehen zu müssen)

Irgendwo, das wusste ich. Irgendwo mussten noch Spiegelfliesen herumliegen. Die hatten wir in Leipzig schon über dem Waschbecken angebracht und als praktisch empfunden. Also half nur:

“Hase, kannst du bitte überm Waschbecken die Spiegelfliesen anbringen?” Dazu lieb gucken und GANZ SCHNELL VERSCHWINDEN!!! Der erwartete Proteststurm blieb aus, dafür wurde das Ganze sogar schon gestern früh in die Tat umgesetzt. Toll.

Nun passen über das Waschbecken und hinter den Wasserhahn ganz prima unsere 10x10cm großen Spiegelfliesen von IKEA. Aber wir hatten vier Stück übrig. Zwei sollten nur an die Stelle angebracht werden. Kurzerhand wurde der Bereich über dem fest installierten Ablagebord genutzt. Der war aber eigentlich zu niedrig für die Fliesenhöhe. Fliese schneiden? Theoretisch möglich, aber zu viel Aufwand. Weglassen? Theoretisch auch möglich, aber dann würden wieder irgendwo Spiegel herumliegen. Alternative finden? Jap. Gefunden? Jap. Zudem nutzen wir durch die raffiniert- schlichte Anbringung einen optischen Effekt aus: Die Fliese klemmt zwischen Schrank und Bord, so geneigt, dass sich das Gesicht des Kindes darin wiederfindet, obwohl die Fliese viel höher hängt. Die Kinder können sich so aus unterschiedlichen Winkeln betrachten und (hoffentlich) jeden Schmutz aufstöbern und entfernen.

Hier ist ein Bild dazu:

Klasse, oder?

Die zweite neue Errungenschaft ist eine Putzerleichterung für mich. Wenn früh und abends fünf Personen durch dieses Bad ziehen, sieht das Waschbecken hinterher aus…. als seien fünf Personen durch dieses Bad gezogen. Bis vorgestern hieß das für mich ständig: sprühen, wischen, polieren.  Zweimal am Tag. Denn ein schmutziges Waschbecken ist einfach nur eklig. Egal ob das nur Wassertropfenkalk ist oder Zahnpastareste sind.

Ich habe bei meinem 5% Rabatteinkauf in meiner Lieblingsdrogerie dm nämlich einen Putzhandschuh für Becken und Badewannen gefunden *gg* und der ist TOLL!!!!

Eine Seite, blau, ist rau und kratzig wie ein Topfschwamm. Damit bekommt man auf der feuchten Oberfläche jeden Schmutz herunter. Die schrieben was von “porentief rein”- nun gut, ich wüsste nicht, dass Keramik POREN besitzt, aber richtig sauber wird es auf jeden Fall. Dann dreht man ihn um, auf die grüne Seite, und die ist weich und aus Mikrofaser. Die trocknet die Oberfläche ab und poliert sie gleichzeitig auf Hochglanz.Durch die Handschuhform geht das einwandfrei. Meine neuen Kinderspiegel werden auch streifenfrei sauber damit, jipiieh! Ich bin begeistert. Das Stück kostete knapp 2,- Euro. Durch die gesparten Putzmittelkosten und Poliertucheinsparungen wird sich das sehr schnell bezahlt machen. Vor allem aber ist der Handschuh immer griffbereit und ich habe in 10 Sekunden ein hochglänzendes, sauberes Waschbecken! Mein #WIN des Tages.

Eure Ankelilli.

 
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Geschrieben von - 17. September 2010 in Alltag

 

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Ikea Zimmerrenovierung die Zweite

Liebe Leser,

am Samstag haben wir Niels’ Zimmer komplettiert, denn das Tromsö Bett war endlich verfügbar und die Reservierung hatte geklappt.

Am Nachmittag fuhren wir also nach Q. Mein talentierter, gut gelaunter  und mit Kaffee versorgter Mann stürzte sich dann auch gleich in die Arbeit und baute fleißig das Hochbett und den Schreibtisch auf.

Zum diesem gehört auch ein Hängeregal, was perfekt unter das Hochbett passt. Dieses aufzubauen und anzubringen war eine halbe Wissenschaft, da es nicht die gewünschte Stabilität aufwies. Außerdem war eine Schraube ausgeplatzt. ZUM GLÜCK hat mein Mann ja eine ENGELSGEDULD, ist immer höflich, freundlich, ausgeglichen und kann mit angebrachter Kritik immer lächelnd umgehen. (Zitat(editiert): “Ich baue das Bett nicht nochmal auseinander, das kannste gleich vergessen.”)

Schlussendlich wurde das weiße Metall farblich durch einen orangen Mülleimer und Dokumentenablage, einen roten Rollcontainer, und eine orangene Magnetpinnwand aufgepeppt. Aus dem Küchenbereich wurden IKEA- typisch dünne Metallstangen und Hängebecher zweckentfremdet, um als Ablagemöglichkeit für Stifte und allerlei Schulmaterial zu dienen. Beleuchtet haben wir den Arbeitsplatz mit zwei sehr günstigen Klemmlampen, die einen hochwertige und helle Halogenstrahler bekamen. Niels kann sie an einer Metallstange noch nach Bedarf ausrichten.

Unser alter, nicht mehr gebrauchter Bürostuhl wurde grundgereinigt und davorgestellt, somit war das Projekt “Jugendzimmer mit Pokemons” abgeschlossen. Schaut euch die Bilder an, sagt mir eure Meinung. Ich bin gespannt.

Danke fürs Lesen,

eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 24. Mai 2010 in Alltag

 

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Aus Kinderzimmer wird Jugendzimmer- oder tausche Disney gegen Pokemon

Unser Neffe Niels ist jetzt 10,5 Jahre alt. Sein Kinderzimmer sah dementsprechend abgewohnt aus, das ist ja auch völlig normal. Kräftiges Gelb und Blau dominierten die Wände, ein zu klein gewordener Schreibtisch und nicht mehr aktuelle Setzkästen und Winnie Puh Sitzsack wirkten einfach unpassend für den monsterbegeisterten Jungen.

Unsere Schwägerin beschloss also, das Zimmer zu renovieren, einen großen Schreibtisch zu installieren und dem Alter und den Interessen angepasst zu dekorieren. Da wir durch unseren Umzug umfassende Erfahrungen sammeln konnten und ich bei unseren Kindern große und tolle (Ja, Eigenlob muss manchmal sein) Wandbilder gemalt habe, halfen wir Kerstin natürlich gerne.

Es geht los. Gute Laune, Malerkleidung und ein Plan.

Da das neue hellgrau eine gute und nicht billige Farbe war, haben wir die kräftigen Altfarben erstmal mit Weiß überpinselt. Niels hat fleißig mit geholfen.

Auf Knien wird erstmal geschrubbt, so gehört sich das. :-)

Hier sieht man die erste Schablone. Das Motiv haben Niels und Kerstin zusammen gewählt. Der Hintergedanke war die bei uns bewährte 60-30-10 Regel. Die neue Hauptfarbe soll zu 60% im Zimmer vertreten sein: hellgrau/weiß (Wände, Bett, Schreibtisch). Als Komplementärfarbe hatte sich Niels Orange herausgesucht. Da wir keine Wand einfärben wollten, entschieden wir uns für einen riesigen orangen  Pokemon (Glurak) . Da dieser ein kräftiges Petrol als Flügelunterseite hat, wurde daraus gleich die 10% Akzentfarbe- perfekt, da seine Auslegeware Blaugrau und sein vorhandenes, noch zu verwendendes Rollo auch petrolfarben ist.

Hier sieht man die Schablone, 160x130cm groß, ausgedruckt und an den Außenlinien  ausgeschnitten.

Die Papierschablone lässt sich gut positionieren. Angeheftet und mit hellbraun die Konturen außen abpausen. Die Innenlinien werden frei Hand gezogen. Damit es handlicher wird, habe ich abgeschlossene Bereiche gleich weggeschnitten. Schon die schlichte Kontur sah klasse aus, durch die Größe und die dynamische Pose.

Stunden später :-) Alle helfen beim Ausmalen, auch Niels trotz der späten Stunde. Hm, eine Schlafstätte hatte er sowieso nicht in diesem Moment :-)

Hier kann man es schon erahnen- das wird richtig cool (wenn man denn Pokemons toll findet). Auf jeden Fall haben wir die Idee gut umgesetzt.

Ich spule mal 24h vor. Nach dem Ausmalen wurde mit dunkelbraun noch jede noch so kleine Kontur nachgezogen. Die Ikea Shoppingtour war auch erfolgreich, allerdings konnte Kerstin das neue Bett (Tromsö Hochbett mit Schreibtsich drunter) nicht mitnehmen. Wenn alles gut geht, kann sie es am Samstag abholen. Da Niels in seinem Zimmer seine Garderobe integrieren muss und ihre online ausgewählte in live unterirdisch aussah, haben wir beschlossen, gleich noch einen Pokemon an die Wand zu malen und in diesem dann schlichte Metallhaken zu positionieren. Individuell und chic zugleich. Farblich in petrol gehalten, nahm dieses zweite Bild tatsächlich genausoviel Zeit in Anspruch wie das riesige daneben.

Hier kann man sehen, wie die Gardeobe fertig bestückt  ist. Darüber angebracht wurde ein modernes Regal, auf dem sein Lego Technik Frontlader thront, ein Bild mit ihm und dem Schwesterlein und ein selbst ausgewählter Bonsai.

Die andere Zimmerseite habe ich an dieser Stelle mal noch ausgegrenzt, da das Bett noch nicht da ist. Ich denke mal, daß ich diese kleine “Wohnen nach Wunsch” Reportage  fortsetze, wenn wir dieses und den Schreibtisch mit all seinen coolen Details fertig aufgebaut haben. Den Winnie Puh Sitzsack hat Kerstin mittlerweile mit einem orangenen Überwurf neu bezogen und die neuen Gardinen sind innen beige und aussen in einem eigenen Orange eingefärbt worden. All dies zeige ich euch, wenn das Zimmer fertig ist.

Wie gefällt es euch?

Morgen gibt es dann einen Bericht über das heutige Vorlesen im Kindergarten. Bis dahin! Ich gehe jetzt ins Bett Lesen.

Eure Ankelilli.

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Geschrieben von - 17. Mai 2010 in Alltag

 

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