RSS

Schlagwort-Archive: zu Hause

Ich wurde angepinnt!

Vor einer Stunde kam ich von meinem Termin in der Musikschule zurück. Im Vorfeld war mir nicht wohl bei der Sache, kam ich mir doch so vor, als sei ich zum Schuldirektor zitiert worden. Diese Vermutung wurde zwar schon längst erschlagen, dennoch war ich mehr als gespannt, was mich erwarten würde.

Barfuß in scheuernden (aber schicken) violetten Schuhen betrat ich also pünktlich um 18:00 Uhr die Räumlichkeiten des “Blasmusikvereins Carl Zeiss” hier in Lobeda. Mich empfingen zwei sehr … menschliche und sympathische Personen. Zum Einen Herr Ulrich Richter- Vorsitzender des Trägervereins der Brass Band und Orchesterschule-  und zum Zweiten Frau Katrin Weber – Leiterin der Musikschule.

Schnell fanden wir uns in einem angeregt- freundlichen Gespräch wieder, in dem es tatsächlich darum ging, mich als “Bloggerin” mal kennenzulernen. Toll, oder? Ich kam mir so wichtig vor :-)

Ich konnte mir ein gutes Bild von dem Vereinsleben machen- was mich auch am meisten interessierte. Auch im tiefsten Winter hättet ihr die Glut in den Augen der beiden sehen können, als sie von ihrer (ehrenamtlichen!) zeitaufwändigen Arbeit für den Verein erzählten. Da werden Bastelstraßen organisiert, ein Sommercamp für große und kleine Orchesterspieler ausgerichtet, Haushalte erstellt, die Vereinsräume gepflegt und hergerichtet, Kinder und Erwachsene unterrichtet, geprobt, Ausflüge und Auftritte geplant…. Wahnsinn! Das alleine wären Vollzeitjobs, aber alles passiert quasi “nebenbei”. Ein solches Engagement ist sehr sehr selten geworden heutzutage.

Und ich darf dabei sein! Ich wurde gefragt, ob ich denn ab und zu etwas beitragen könnte, wenn sich etwas ergibt. Und mein Mann als IT’ler auch.  Hach! Ich bin so stolz darauf! Ich hoffe doch, daß ich immer mal helfen kann, denn mich zu engagieren macht mir immer Freude. Und für so eine gute Sache erst Recht.

Zum Informationsabend der neuen Gemeinschaftsschule in Lobeda werde ich die Verantwortlichen ein wenig auf die Möglichkeiten des Vereins schubsen, dem Musikunterricht oder/und dem Ganztagsangebot eine sehr spezielle und einzigartige Note zu verpassen, denn wo sonst in Thüringen kann man seine Kinder von Grund auf für ein Blechblasorchester ausbilden lassen? Welche Möglichkeiten sich da schulisch auftun, kann ich gar nicht ganz erfassen. So etwas muß einfach unterstützt werden, wenn man eine Schule neu gründet. Mal schauen, was ich da tun kann.

Nach knapp einer Stunde Gespräch, einem halben Liter Wasser und mit seligem Lächeln im Gesicht durfte ich mich noch in den Vereinsräumen umsehen. Gerade fing eine Probe der BrassBand an, das war spannend. Die Räumlichkeiten sind klasse, wenn auch etwas stickig. Sogar einen speziell abgeschotteten Schlagzeugübungsraum gibt es. Toll.

Ach ja, im Flur hängt eine Pinnwand. Und in der Mitte davon? Mein Bericht über das Galakonzert. WOOOOW. Und der kleine Leserbrief, der trotz Pressekritik letzte Woche in der OTZ war. Ach, was bin ich stolz. Ich habe das Gefühl, mit meinem kleinen Tor zur Welt angenommen zu sein.

Als ich dann nach Hause spazierte, meine schicken violetten Schuhe tragend, um meine offenen Fersen zu schonen,  fühlte ich mich auf dem warmen Pflaster von Lobeda ein klitzekleines bisschen- zu Hause.

 
1 Comment

Geschrieben von - 30. Juni 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Paradies(isch)?

Liebe Leser,

heute vor einem Jahr sind wir von Leipzig nach Jena gezogen. Welch ein Schritt! Nach dieser Zeit sollte man wohl mal eine Bilanz ziehen- Wir haben, wie erwünscht und erwartet, viel mehr Familienzeit. Matze sieht mich und die Kinder jeden Tag im Wachzustand, wir haben jeden Tag zwei gemeinsame Mahlzeiten. Dafür alleine hat es sich gelohnt.

Natürlich war es irrsinnig schwer, Familie und Freunde zurückzulassen. Ich mag auch gar nicht weiter drüber nachdenken, weil es zu weh tut. Ich hoffe, daß ich nach einem weiteren Jahr besser damit umgehen kann.  Da ich an den alten Bindungen so fest halte, mache ich es mir allerdings auch sicher schwerer als nötig, mich sozial einzuleben.

Unsere Wohnung hier ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig, wenngleich sie zu einem zu Hause geworden ist. Wenn Matze Sommerurlaub hat, werden wir das große Kinderzimmer renovieren, vielleicht können wir dort noch etwas mehr Gemütlichkeit schaffen. Natürlich werde ich dieses Projekt an dieser Stelle ausführlich dokumentieren, macht euch auf etwas gefasst :-)

Was erwartet uns also im nächsten Jenajahr? Hannes wird Vorschüler, wow, ist das nun schon so weit. Ich hatte das Glück, ihn an einer reformpädagogischen Schule unverbindlich anmelden zu können, rechne mir aber gute Chancen aus, daß das auch klappt (Bericht hierzu kommt auch in den nächsten Tagen). Anna wird am August in den Kindergarten gehen- Wahnsinn, mein Baby wird groß. Ich bereue keinen Tag, den ich mit meinen Kindern “nur” Hausfrau daheim war. Auch Matze sieht das so, daß es für uns und die Kinder der richtige Weg war, sie mit frühestens 2,5 Jahren in eine Einrichtung zu geben. Nun heisst es für mich ab Herbst- Arbeit finden! Wenn jemand das liest und Interesse an einer fähigen Halbtagskraft hat, die sich in jede Aufgabe rasch einarbeiten kann, meldet er/ sie sich bitte bei mir :-)

Und nun, weil ihr so brav bis zum Ende dieses höchst spannenden Beitrags gelesen habt, bekommt ihr ein paar paradiesische Bilder zu sehen, die ich heute morgen auf dem Spielplatz im Paradies schießen konnte. Viel Spaß damit,

Eure Ankelilli.

 
3 Comments

Geschrieben von - 20. Juni 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Wo sind all die Kinder hin?

Wo sind sie geblieben?

Wir wohnen in einem riesigen Plattenbaugebiet, jeder Hausaufgang bietet vielen Kindern ein zu Hause. Die ganze Gegend ist wunderbar gepflastert mit Spielplätzen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das Wetter ist herrlich.

Wo sind nur die ganzen Kinder? Jeden Tag bin ich mit meinen Kindern draußen. Mit einer Tasche, gefüllt mit Apfel, Erdbeeren, Melone, Wasser und sicher auch einmal Kekse, draußen zum Spielen, rennen, toben, schaukeln, wippen, sonstwas. Manchmal ist es auch toll, einfach nur mit den Kindern im Schatten zu liegen und in den Himmel zu schauen.

-Wer das erste Flugzeug entdeckt, bekommt ein Bussi- Ein wunderbares Spiel.

Daß dies alles fast kein Geld kostet, sei mal dahingestellt.

Und daß keiner Geld hat, ist ja das Wichtigste, worüber geredet wird. Wenn also kein Geld da ist, wo sind die Kinder? Ich sehe jeden Tag die gleichen fünf Familien unterwegs. Manche telefonieren zwar für Stunden und geben ihren Töchtern Kartoffelchips bei 30°C im Schatten zu essen, aber wenigstens bekommt das Kind frische Luft.

Das gehört doch zum Alltag, man muss sich doch mal bewegen, sich austoben, mal laut schreien? Und an der Auswahl hier mangelt es wirklich nicht. Selbst im Wasser toben kann man kostenlos- Im Springbrunnen. Und immer wieder die selben Gesichter. Mich macht das so traurig.

Eure Ankelilli.

 
5 Comments

Geschrieben von - 9. Juni 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , ,

Hey Zwilling…

Heimat und Zu-Hause-sein hat nicht nur etwas mit Geographie zu tun, dessen bin ich mir sicher. Als ich die Tischdecke gewaschen hatte, der Tisch wieder zusammengeschoben war, die Stühle an ihrem Platz standen und ich Amelies Strauß in eine kleine Tasse mit Wasser steckte, tat sich wieder das Loch auf. Das Loch, welches in mir ist, wenn ihr nicht in der Nähe seid. Mein kleines Stück Heimat, welches ihr immer wieder mit euch nehmt. Miss you dermaßen, kannste dir nicht vorstellen. Freu mich auf Freitag. Und Samstag. Weniger auf Sonntag, weil dann das Loch wieder aufgerissen wird.

 
7 Comments

Geschrieben von - 7. Juni 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , , ,

Aus Kinderzimmer wird Jugendzimmer- oder tausche Disney gegen Pokemon

Unser Neffe Niels ist jetzt 10,5 Jahre alt. Sein Kinderzimmer sah dementsprechend abgewohnt aus, das ist ja auch völlig normal. Kräftiges Gelb und Blau dominierten die Wände, ein zu klein gewordener Schreibtisch und nicht mehr aktuelle Setzkästen und Winnie Puh Sitzsack wirkten einfach unpassend für den monsterbegeisterten Jungen.

Unsere Schwägerin beschloss also, das Zimmer zu renovieren, einen großen Schreibtisch zu installieren und dem Alter und den Interessen angepasst zu dekorieren. Da wir durch unseren Umzug umfassende Erfahrungen sammeln konnten und ich bei unseren Kindern große und tolle (Ja, Eigenlob muss manchmal sein) Wandbilder gemalt habe, halfen wir Kerstin natürlich gerne.

Es geht los. Gute Laune, Malerkleidung und ein Plan.

Da das neue hellgrau eine gute und nicht billige Farbe war, haben wir die kräftigen Altfarben erstmal mit Weiß überpinselt. Niels hat fleißig mit geholfen.

Auf Knien wird erstmal geschrubbt, so gehört sich das. :-)

Hier sieht man die erste Schablone. Das Motiv haben Niels und Kerstin zusammen gewählt. Der Hintergedanke war die bei uns bewährte 60-30-10 Regel. Die neue Hauptfarbe soll zu 60% im Zimmer vertreten sein: hellgrau/weiß (Wände, Bett, Schreibtisch). Als Komplementärfarbe hatte sich Niels Orange herausgesucht. Da wir keine Wand einfärben wollten, entschieden wir uns für einen riesigen orangen  Pokemon (Glurak) . Da dieser ein kräftiges Petrol als Flügelunterseite hat, wurde daraus gleich die 10% Akzentfarbe- perfekt, da seine Auslegeware Blaugrau und sein vorhandenes, noch zu verwendendes Rollo auch petrolfarben ist.

Hier sieht man die Schablone, 160x130cm groß, ausgedruckt und an den Außenlinien  ausgeschnitten.

Die Papierschablone lässt sich gut positionieren. Angeheftet und mit hellbraun die Konturen außen abpausen. Die Innenlinien werden frei Hand gezogen. Damit es handlicher wird, habe ich abgeschlossene Bereiche gleich weggeschnitten. Schon die schlichte Kontur sah klasse aus, durch die Größe und die dynamische Pose.

Stunden später :-) Alle helfen beim Ausmalen, auch Niels trotz der späten Stunde. Hm, eine Schlafstätte hatte er sowieso nicht in diesem Moment :-)

Hier kann man es schon erahnen- das wird richtig cool (wenn man denn Pokemons toll findet). Auf jeden Fall haben wir die Idee gut umgesetzt.

Ich spule mal 24h vor. Nach dem Ausmalen wurde mit dunkelbraun noch jede noch so kleine Kontur nachgezogen. Die Ikea Shoppingtour war auch erfolgreich, allerdings konnte Kerstin das neue Bett (Tromsö Hochbett mit Schreibtsich drunter) nicht mitnehmen. Wenn alles gut geht, kann sie es am Samstag abholen. Da Niels in seinem Zimmer seine Garderobe integrieren muss und ihre online ausgewählte in live unterirdisch aussah, haben wir beschlossen, gleich noch einen Pokemon an die Wand zu malen und in diesem dann schlichte Metallhaken zu positionieren. Individuell und chic zugleich. Farblich in petrol gehalten, nahm dieses zweite Bild tatsächlich genausoviel Zeit in Anspruch wie das riesige daneben.

Hier kann man sehen, wie die Gardeobe fertig bestückt  ist. Darüber angebracht wurde ein modernes Regal, auf dem sein Lego Technik Frontlader thront, ein Bild mit ihm und dem Schwesterlein und ein selbst ausgewählter Bonsai.

Die andere Zimmerseite habe ich an dieser Stelle mal noch ausgegrenzt, da das Bett noch nicht da ist. Ich denke mal, daß ich diese kleine “Wohnen nach Wunsch” Reportage  fortsetze, wenn wir dieses und den Schreibtisch mit all seinen coolen Details fertig aufgebaut haben. Den Winnie Puh Sitzsack hat Kerstin mittlerweile mit einem orangenen Überwurf neu bezogen und die neuen Gardinen sind innen beige und aussen in einem eigenen Orange eingefärbt worden. All dies zeige ich euch, wenn das Zimmer fertig ist.

Wie gefällt es euch?

Morgen gibt es dann einen Bericht über das heutige Vorlesen im Kindergarten. Bis dahin! Ich gehe jetzt ins Bett Lesen.

Eure Ankelilli.

Flattr this

 
8 Comments

Geschrieben von - 17. Mai 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Von Schnupfentee bis Erkältungsbad

Guten Morgen zusammen,

habe ich schon einmal erwähnt, daß die Kinder kränkeln? Uff…

Hannes’ Husten hat sich verschlimmert, aber der Schnupfen wird bei allen besser. Dank SCHNUPFENTEE :-)

Hierzu nehme man 2 Beutel “Atme dich frei” Tee von Teekanne, der hat einen recht hohen Salbeianteil und ist auch ansonsten gut für die Atemwege. Außerdem brauche ich noch einen Extrabeutel “FixSalbei”- Tee. Diese drei werden dann mit einem reichlichen Liter kochendem Wasser zu einem wunderbar wirksamen Tee gebrüht. Damit wendet man sich den Kindern zu und beschwört sie auf einen tollen Zaubertee, der den Schnupfen wegzaubern kann, wenn man denn seine Teebecher fein leert. Gegen den Husten kam pro Becher noch ein Teelöffel Honig hinzu, schon schmeckt das Ganze auch für Kinder akzeptabel. Salbei ist ja nun nicht wirklich ein gängiges Kinderaroma.

Hannes hat gestern 4 große Becher davon geschafft, die anderen immerhin jeweils zwei. Gegen den festen Schnupfen schlucken sie fleißig die wirklich abartig bitteren Sinupret Tropfen, das Ganze auch als Ritual mit Tropfen mitzählen und schnell einen großen Schluck Schupfentee hinterher.

Aber es hilft! Das ist ja die Hauptsache. Gestern abend dachten wir, ‘nach dem Sandmann ein warmes Erkältungsbad und gleich ab ins Bett’ wäre hilfreich. Inwieweit es die Erkältung bekämpft hat, kann ich nicht sagen, aber alle drei waren arg aufgeputscht danach und sind erst spät eingeschlafen. Florian durfte wieder bei Hannes im Zimmer nächtigen und war glücklich.

Ansonsten? Heute nochmal körperliches Schonprogramm. Ich versuche den wirklich praktischen “Nerven-wie-Drahtseile”- Schalter an mir wiederzufinden, den ich gestern offenbar betätigt hatte. Vielleicht ist ein großer Kaffee der Schlüssel dazu.

Drückt mir die Daumen, daß es gesundheitlich weiter bergauf geht, morgen wollen wir ja mit renovieren anfangen. Muss nur noch meine Schwägerin fragen, ob ich das hier auf meinem Blog auch dokumentieren darf…

Eure Ankelilli.

 
2 Comments

Geschrieben von - 12. Mai 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , , , ,

Vorlesezeit und der Morgen danach

Liebe Leser,

gestern war meine erste “Vorlesezeit” im Kindergarten.

Trotz des nicht allzu sonnigen Wetters waren wir draußen. Es scharten sich ungefähr 15 Kinder um mich und wir stellten ein paar Regeln auf (nicht dazwischenquatschen, aufstehen und weggehen nur nach dem Ende einer Geschichte usw.) und berieten dann, welche Bücher der Auswahl wir lesen sollten. Diese waren es letztendlich:

- “Ich habe eine Freundin, die ist Tierärztin”

- “Ich habe einen Freund, der ist Feuerwehrmann”

- “Lokbuch Nummer 1: Thomas”

- “Tilda Apfelkern- Rat mal, wer Geburtstag hat!”

Die “Ich habe einen Freund…” Bücher sind bei meinen Kindern sehr beliebt, waren aber in der großen Runde sehr unpraktisch ob ihres kleinen Formates. Die Kinder krochen förmlich übereinander, um mit hineinschauen zu können. Inhaltlich war es allerdings genau richtig.

Die Thomasgeschichte war für mein Dafürhalten perfekt. Große Bilder mit begrenzter Information, klare Geschichte mit spannender roter Linie.

Tilda Apfelkern fanden die (vornehmlich) Jungs weniger spannend, schade.

Zusammenfassend ist zu sagen, daß die “Vorlesezeit” prinzipiell gut ankam. Es gab einige Störfaktoren, sowohl die Auswahl des Standortes betreffend als auch menschlicher Natur.

Das nächste Mal hoffe ich auf besseres Wetter, dann gehe ich mit den Kindern auf Decken in den hinteren Spielbereich, wo es ruhiger und weniger Ablenkung vorhanden ist. Ich freue mich schon darauf.

Heute morgen bekamen wir allerdings die Quittung für unser Wochenende und den Nachmittag im Freien bei nicht allzu sonnigem Wetter. Alle drei Mäuse haben einen festsitzenden Schnupfen und Husten im Liegen. Ich habe sie jetzt alle daheim, damit sie sich körperlich schonen können und warm bleiben. Immerhin freuen sich die Jungs so sehr auf ein paar Tage bei Oma und Opa (*winke*). Da soll es am Donnerstag morgen hingehen. Drückt uns die Daumen, daß wir den Infekt frühzeitig abfangen können und die Planung erhalten bleiben kann.

In dem Sinne, es grüßt euch herzlich,

eure Ankelilli

 
Leave a comment

Geschrieben von - 11. Mai 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , , , ,

Florian hat Geburtstag

Hallo liebe Leser,

wow was für ein Morgen. Gestern haben mein Mann und ich bis spät in die Nacht dekoriert und gebacken, damit der Flori einen würdigen und tollen Geburtstagsmorgen bekommt. Man wird ja nicht alle Tage vier!

Also lagen heute morgen drei große Geschenke auf einem weißen Tischtuch, eine perfekte Tarte au Chocolat mit Puderzuckernamenszug und einer “4″ darauf standen bereit, eine Kerze auch und über dem Tisch spannen sich Girlanden, Luftballons und Luftschlangen.

Ich hatte eine Vorahnung, aber sicher war ich mir nicht, ob das das Richtige für den Morgenmuffel ist. Pünktlich um 6 Uhr verließ ich heute das Badezimmer, voller Elan und Tatendrang, die Lunchbox meines Mannes und die Obstpizza für den Kindergarten fertig zuzubereiten. Die 18 Popcorntüten für die Kinder hatte ich zum Glück gestern abend schon zubereitet und verpackt, denn natürlich ging eine Ladung schief und dichte Rauchschwaden zogen sich durch das Zimmer, es roch nach verbranntem Mais und meine Laune war im Keller. Wäre mir das heute morgen passiert, wäre das tragisch für ein beliebiges Einrichtungselement gewesen.

Heute morgen kam ich dann also aus dem Bad und Hannes empfing mich fröhlich schwatzend und aufgeregt. 5 Minuten später saß er geschniegelt und gebügelt am Tisch und gierte die Geschenke und den Kuchen an. Zu dem Zeitpunkt schlief der Rest der Familie noch. Seine erste Frage war: “Warum hatte ich zu meinem Geburtstag nur ein Geschenk und Flori hat drei?” (Ich fühlte mich in dem Moment wie Aunt Petunia und sah Dudley Dursley vor mir…) – Allerdings verstand er die Begründung, daß zu seinem Geburtstag ja alle Gäste am Nachmittag gekommen waren und die Geschenke dann mitbrachten.

Hannes weckte dann Anna und die beiden vertrieben sich die Zeit, wie Raubkatzen um den Tisch zu schleichen.

Gegen sieben Uhr dann stürmten sie ungefragt das Zimmer des Geburtstagskindes (PANIK- ganz schlechte Idee)- und so war es auch, Flori weinte und nölte und schimpfte, was das Zeug hielt. Also schnell die Geschwister verscheuchen und Flori noch 5 Minuten Ruhe gönnen. Der Papa nahm sich ihm dann an und später warf er auch einen Blick auf den Tisch und die Deko, der Bände sprach. Schimpfend rannte er in sein Zimmer zurück, er wollte keinen Geburtstag haben und eingeladen hatte er auch niemanden.

In diesem Moment wollte ich alles wegräumen, dann hätte sein Geburtstag eben am Nachmittag angefangen.

Nach papageheimer Überzeugungsarbeit saß er jedoch plötzlich am Tisch und sah Hannes regelrecht fröhlich zu, wie er seine Geschenke aufriss. Als erstes das meiner Schwester, die spontan zum fünften Geburtstag gratulierte. Juhu, ein Spiel, die Freude war groß. Als nächstes das Bob-der-Baumeister- Mensch-ärgere-dich-nicht- Spiel. Juhu, ein Spiel, die Freude war groß.

Danach kam noch das letzte Paket, welches mein Mann gestern noch spontan gekauft hatte und das Budget dabei genauso spontan verdoppelt hatte- ein Playmobil-Krankenwagen. Gekreische, Lachen, Freude, Olé. Geburtstag war eröffnet, das Kind hatte Freude. Er schaufelte sogar recht enthusiastisch seine Tarte als Frühstück. Leider bezeichnete er sie als  “Nusskuchen”. Meine Richtigstellung interessierte ihn natürlich so gar nicht. *hmpf*

Im Kindergarten später das ähnliche Bild wie morgens- Flori betritt den Raum, die anderen fangen an zu singen. Was macht der Herr? Hält sich die Ohren zu und rennt raus. *seufz* So isser. Ich hole sie nachher als Mittagskind und bin sehr gespannt, wie sich der Tag noch entwickelt.

Es geht doch nichts über Kinder und ihre Macken.

Amüsierte Grüße schickt euch die AnkeLilli.

 
1 Comment

Geschrieben von - 24. März 2010 in Alltag

 

Schlagwörter: , , , ,

Ein neues Abenteuer von Paxi ist online!

Liebe Leser,

soeben habe ich “Paxi und der Regen” fertig geschrieben. Der Kaffee ist alle, draußen stürmt es, das macht Lust auf Kuscheln und Lesen. Also, rechts im Menü die neue Geschichte anklicken und loslegen. Ich hoffe, sie macht den Kindern keine Angst, es geht um einen ziemlich heftigen Sturm und Paxi ist allein, sucht seine Schwester und erkennt schließlich, was das “zu Hause” ausmacht. Eure Meinung interessiert mich natürlich, also gebt bitte einen Kommentar ab.

Liebe Grüße, eure AnkeLilli

 
Leave a comment

Geschrieben von - 15. März 2010 in Kindergeschichte

 

Schlagwörter: , ,

 
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 352 other followers